Schuljahr 2015/2016

Luftballonaktion 1Die gut 200 Schüler der Jahrgangstufen 11 und 12 der Anne-Frank-Schule wohnten am Mittwoch einer Information der besonderen Art bei, die von der Schülervertretung initiiert und organisiert worden war.

Jessica Bönemann von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (gGmbH) informierte über den Blutkrebs, eine Krankheit, die zu einer, letztlich tödlichen Überproduktion weißer Blutkörper führt: eine Krankheit, die zumeist in jugendlichem Alter auftritt. Sie kann, als einzige Krebserkrankung zu 100%, geheilt werden: Durch eine Stammzellentransplantation, d.h., eine fremde Spenderperson ist bereit, eigene Stammzellen dem Patienten zu spenden. Die Wirkung: Die unkontrollierte Vermehrung weißer Blutkörper wird gestoppt, die Blutregeneration nimmt wieder normale Maße an. Problem: Die Gewebemerkmale des Spenders und des Patienten müssen miteinander verträglich sein.

Virus98Die neue Ausgabe der Schülerzeitung "Virus" ist fertig. Sie wird ab dem 1. Juli in den großen Pausen verkauft. Preis: 50 Cent.

 

Der Inhalt dieser Ausgabe:

 

Vorwort

Politik und Gesellschaft
Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen
Interview mit dem Bürgermeister Henning Schulz
Ein Tag im Landtag
Muss es immer eine Plastiktüte sein?

Der Literaturkurs des 12. Jahrgangs lädt herzlich zur Premiere seines Theaterstückes "Eine Frage der Zeit"  am 20. Juni 2016 um 19.00 Uhr im Forum der Anne-Frank-Schule ein.  Der Eintritt ist kostenlos, jedoch bitten wir um eine kleine Spende für unsere Theaterkasse. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher!"Lit12 2016

 

Was bedeutet dir Zeit? Hast Du jemals das Gefühl gehabt, deine Zeit nicht richtig zu nutzen, zu wenig Zeit zu haben oder deine Zeit nicht in die „wichtigen“ Dinge investiert zu haben?

London2016 2Am Morgen des neunten Mais 2016 machten

sich 32 Schüler und zwei Lehrerinnen auf den Weg in Englands Hauptstadt London. Von Dortmund aus hob der Flieger ab und landetete mittags bei strahlendem Sonnenschein sicher am Flughafen Luton. Am Nachmittag machten wir direkt eine Stadtführung zu Fuß, um die vielen Sehenswürdigkeiten, die London zu bieten hat, zu betrachten und einiges darüber zu lernen. Dienstag stand u.a. eine Besichtigung des Nachbaus des Globe Theatres von Shakespeare auf dem Plan. Abends nahm eine Teilgruppe an einer gruseligen Jack the Ripper Tour teil, auf der die verschiedenen Tatorte des legendären Mörders besucht und einiges über Londons Geschichte gelernt wurde.

Praktikumsausstellung3Im Anschluss an ein dreiwöchiges Praktikum, das die fast 180 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Anne-Frank-Gesamtschule direkt nach den Osterferien absolvierten, stellten sie ihre Tätigkeiten in den Praktikumsbetrieben in einer großen Praktikumsausstellung im Forum Lehrern und Mitschülern vor.

In acht unterschiedliche Berufsfelder aufgeteilt, präsentierten die Jugendlichen Plakate und Werkstücke und erläuterten die Arbeitsabläufe, die sie kennen gelernt hatten. Es entstanden viele interessante Gesprächsrunden und es war für alle Beteiligten eine tolle Erfahrung, die jungen Menschen so engagiert und motiviert über „ihre“ Berufe sprechen zu hören. Vor allem ging es darum, dass die Praktikumsprofis des 9. Jahrgangs den Mitschülern aus dem 8. Jahrgang geeignete Betriebe empfehlen konnten.

P1000148Still sitzen die Jugendlichen auf ihren Plätzen im Jüdischen Gemeindezentrum in Krakau. Einen polnischen Zeitzeugen sollen sie treffen, einen ehemaligen Häftling des Konzentrationslagers Auschwitz, einen Überlebenden des Holocaust. Wird er verbittert sein? Gar voller Hass auf die, die ihm seine Jugend gestohlen haben und beinahe auch sein Leben? Dann betritt ein freundlich blickender, rüstiger älterer Herr den Raum. Sein stolzes Alter von 95 Jahren merkt man Karol Tendera nicht an. Mit fester Stimme begrüßt er die Gütersloher Schüler, die ihm zu Ehren aufgestanden sind. Die Begrüßungsworte spricht er auf Deutsch, der Sprache derjenigen, die ihm in jungen Jahren so viel Leid zugefügt haben.

Das Zeitzeugengespräch mit Karol Tendera bildete den Abschluss einer Gedenkstättenfahrt von 30 Oberstufenschülern der Anne-Frank-Gesamtschule nach Oświęcim, in jene Stadt, die die Nationalsozialisten Auschwitz nannten und in der sie das Konzentrationslager errichteten, das zum Synonym für den millionenfachen Mord an Juden, Sinti und Roma, polnischen Bürgern, sowjetischen Kriegsgefangenen und anderen verfolgten Gruppen wurde. Es war eine Reise in die dunkelste Vergangenheit des Landes, in dem die Jugendlichen leben, in dem sie zur Schule gehen und in dem sie glücklich sind.

Schreibwett2016Am Freitag, dem 15.04 fand in der Mediothek unserer AFS die schulinterne Preisverleihung für den Schreibwettbewerb statt. Junge Hobbyautoren und Autorinnen hatten zum Thema „Zuhause“ vielfältige Texte eingereicht. Dafür dankte Ihnen Mediotheksleiterin Louisa Korczak herzlich. Insgesamt neun Schüler und Schülerinnen wurden mit einem Preis für die gelungensten Texte ausgezeichnet. Ioanna Anastassiadou (6e), Suzan Jundi (8b) und Amelie Prochner (Jg. 12) belegten in diesem Jahr in ihren Jahrgangsgruppen jeweils den ersten Platz. Während Ioanna in Form ihres Gedichts „Jeder hat ein Zuhause. Das ist meins“ dem Publikum einen Einblick in ihre Familie ermöglicht, erfasste Suzan in ihrer Geschichte „Zuhause“ die Schwierigkeit nach einem Umzug sein wahres Zuhause zu entdecken. Amelie brachte mit „Zuhause – ein Gefühl von Unendlichkeit“ ein sensibles Gedankenspiel über das Gefühl von Heimat und Zuhause zu Papier.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer des Wettbewerbs!

Foto CellomädchenDie Stiftung Begegnung. Deutsch-Palästinensisches Jugendwerk und das Jugendfriedensprojekt der Anne-Frank-Gesamtschule laden ein zu der außergewöhnlichen Ausstellung:

„Übe das Leben jetzt - Live Now“. Fotoausstellung über Kunst und Kultur in Palästina von Wolfgang Sréter.

Die Fotografien zeigen junge Palästinenserinnen und Palästinenser, die auf der Suche nach einer eigenen kulturellen Identität innere und äußere Grenzen überwinden. Sie haben es aufgegeben auf Friedensverhandlungen zu warten, die zu keinem Ergebnis führen. Sie leben jetzt und wollen jetzt ihre Stärken ausdrücken und ihre künstlerischen Vorstellungen umsetzen. Es sind Bilder, die Hingabe und Konzentration, Lebensfreude und Optimismus ausstrahlen.

Die Eröffnung der Ausstellung findet statt am Montag, dem 25. April 2016 um 19.30 Uhr.

Zur Ausstellungseröffnung liest der Münchner Schriftsteller und Fotograf Wolfgang Sréter aus eigenen Texten, in denen er Erlebnisse und Erfahrungen seiner zahlreichen Reisen nach Israel und Palästina verarbeitet hat.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Paskarbies wird Grußworte der Stadt Gütersloh überbringen.

Die musikalische Begleitung gestaltet die Big Band der Anne-Frank Gesamtschule unter der Leitung von Gudrun Pollmeier. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Unsere Wahrnehmung von Palästina ist überwiegend durch Bilder geprägt, die den Konflikt illustrieren. Durch die Fotos erhalten wir Einblick in eine weitgehend unbekannte Kunstszene, die sich trotz der einschränkenden Bedingungen der Nahostkonfliktes entwickelt hat. Es ist eine ungewöhnliche und rege Kulturszene, die in ihrer Vitalität überrascht und in ihrer Vielfalt fasziniert.

Diese Ausstellung wurde 2015 im Österreichischen Hospiz in Jerusalem gezeigt und ist vom 26. April bis zum 20. Mai 2016 im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule Gütersloh, Düppelstraße 25b zu sehen. Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.00 - 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Den Flyer hierzu gibt es hier.

virus April 2016 Seite001Die neue Ausgabe der Schülerzeitung "Virus" ist fertig. Sie wird ab Montag, dem 18.4., in den großen Pause in der Pausenhalle verkauft. Die Redaktion freut sich über euer/Ihr Interesse.

Das Inhaltsverzeichnis dieser Ausgabe:

Politik und Gesellschaft
Stirbt die Welt durch ihren einzigen Feind – den Menschen?
Die Medien als Pusher
14 Tage ohne

Parisfahrt II 2016Französisch ist wie Englisch und Spanisch eine Fremdsprache, die an Deutschlands Schulen gelernt wird.

Viele Schüler glauben, das sei sehr monoton, das ist aber überhaupt nicht so. An unserer Schule ist der Französischunterricht z.B. geprägt von interessanten Geschichten und eigenen Dialogen, die in Rollenspielen umgesetzt werden.

Der Höhepunkt der fünf Jahre Französischunterricht ist aber die Parisfahrt der Französischkurse des 8. bzw. 9. Jahrgangs. Und um diese soll es auch im Folgenden gehen.

Pünktlich um 8.00 Uhr starteten die drei Kurse an der Schule. Es lagen zehn Stunden Fahrt vor uns, was uns Schülern und den Lehrern viel Geduld abverlangte. Je näher wir Paris kamen, desto größer war unsere Aufregung, aber auch unsere Vorfreude.

YoungV2Zum 8. Mal seit 2009 veranstaltete die AFS unter Leitung von Stephan Paulus ihren, inzwischen Tradition gewordenen „Kulturabend“. Fand 2015 die Veranstaltung im Stadttheater statt, so dass Theaterbeiträge überwogen, stand diesmal wieder das konzertante Geschehen im Mittelpunkt, - und es gab eine Premiere: Der neu entstandene Chor „AFS Young Voices“ (Ltg. Felix Janßen-Müller) trat erstmals öffentlich auf. Den zweiten Teil des Abends bestritt dann die bekannte AFS-Big_Band unter der bewährten Stabführung Gudrun Pollmeiers.

Justus Wittop (Jg. 11) und Charlotte Poppa (Jg. 13) führten souverain das Publikum durch den Abend, verstanden es, knapp und präzise den einzelnen Programmnummern einordnende Informationen zu geben. Die Darbietungen der Musikklassen der Jahrgänge 5 bis 7 waren aufgelockert durch Neele Hülser und Adrian Jeschka, die bewiesen, dass Posaune und Klavier recht wohl harmonieren können. Besonders zu erwähnen ist das Repertoire der Musikklasse 7: Zwei Stücke aus dem arabischen Raum kombinierten sich mit der Beatles „Get Back“: Ausdrücklich eine Botschaft gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.