Schuljahr 2015/2016

Tag der offenen Tür: Die Bilder können nun in der Galerie angeschaut werden.

Die Anne Frank Gesamtschule informiert

Am Montag, 23.11.2105, informiert die Anne Frank Gesamtschule interessierte Eltern, die ihr Kind für das nächste Schuljahr in Jahrgang 5 anmelden wollen über das pädagogische Konzept der Schule. In verschiedenen Gesprächsrunden werden u.a. die Themen Individuelle Lernzeiten, Ganztagesunterricht, das Sprachenkonzept, Stärkenförderung in Englisch und Mathematik, das Gemeinsame Lernen und die Schwerpunktklassen vorgestellt.
Die Veranstaltung findet am Montag um 19.30 Uhr im Forum der Schule statt.

Für alle, die im nächsten Schuljahr in die gymnasiale Oberstufe der Anne Frank Gesamtschule aufgenommen werden wollen, findet am Mittwoch, 25.11.2015, um 19.30. Uhr eine Informationsveranstaltung im Forum statt.

2015 10 22 abi2018 Hs Neuland 1Wir, die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs an der Anne-Frank-Gesamtschule, haben vom 22. bis zum 23. Oktober an einem Seminar zum Thema ,,Kommunikation und Rhetorik´´ in Haus Neuland in Bielefeld-Senne teilgenommen. 

Bereits um 8.00 Uhr morgens standen wir mitsamt Gepäck vor dem Eingang unserer Schule und waren gespannt darauf, was uns in Haus Neuland erwarten würde.

Nach einer knappen Stunde Fahrt trafen wir in Haus Neuland ein. Der Eingangs­bereich wirkte sehr einladend, und nachdem wir unser Gepäck verstaut hatten, wurden wir in einen Saal geführt. Bei der Begrüßung dort erklärte man uns den Seminarablauf und die Hausregeln. Dann stellten sich die Seminarleiter einzeln vor und nahmen uns gruppenweisemit in die Seminarräume - je nachdem, für welchen Schwerpunkt wir uns vorher entschieden hatten.

Am Montag, dem 26.10.2015, sind wir, die Klasse 7e, zusammen mit den Oxfordkursen und der Klasse 7d ins Stadttheater Gütersloh gegangen. Das Stück „Der Junge mit dem Koffer“ handelte von einem Flüchtlingsjungen namens Naz.

Naz und seine Eltern flüchten in ein Flüchtlingslager, weil Soldaten sie vertrieben haben. Der Junge hat nur einen Koffer bei sich, den er in 5 Minuten packen muss. Ein Schlepper bietet der Familie an mit dem Bus zum Hafen zu fahren und anschließend mit dem Schiff nach London, aber das Geld reicht nur für eine Person und die Wahl fällt auf Naz. Er weiß zunächst nichts davon, dass er die Reise alleine beginnt. Als er in den Bus steigt, lassen die Eltern ihn zurück und gehen weg.

Von nun an ist er auf sich allein gestellt und erlebt viele schwierige Situationen. Seine Erlebnisse verbindet Naz mit den Geschichten von Sindbad, dem Seefahrer, die ihm sein Vater früher immer erzählt hat.

Die AFS ist in diesem Jahr gleich mit mehreren Mint Initiativen am Mitmachtag vertreten (hier geht es zur Homepage des Mitmachtages).

15013 Button MINT 2015

Flucht1„Es ist unser großes Ziel, dass sich beide Seiten begegnen und füreinander öffnen.“

Angesichts der akuten Notsituation vieler Flüchtlinge, die in Gütersloh ankommen, haben wir beschlossen die Ersteinrichtung Friedrichsdorf, die durch das Deutsche Rote Kreuz geführt wird, zu unterstützen.

Das Projekt steht stellvertretend für das Selbstverständnis der Anne Frank Gesamtschule: „Wir engagieren uns für Offenheit, Toleranz, Gerechtigkeit, eine sozial verantwortungs-bewusste Gesellschaft und interkulturelles Verständnis, und wir wenden uns gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.“

Mit unserem Projekt möchten wir:

- Flüchtlingen in Situationen helfen, in denen sie unsere Unterstützung benötigen.

- Solidarität zeigen und dazu beitragen, uns anzunähern, zu begegnen und miteinander auszutauschen.

- Interessen von Flüchtlingen vertreten und dafür sorgen, dass sie hier bei uns fair und menschenwürdig behandelt werden.

Wanted:

GingoldMit Peter Gingold starb 2006 einer der bekanntesten deutschen Résistancekämpfer jüdischer Herkunft. Im Rahmen der Veranstaltungen zum 3ojährigen Bestehen der AFS lasen Tochter Silvia und Enkel Joscha aus seinn 2009 posthum erschienenen Lebenserinnerungen „Paris – Boulevard St. Martin No. 11“.

Peter Gingolds Engagement gegen das nationalsozialistische Regime, aber auch später in der Bundesrepublik gegen jede aufkommende faschistische Tendenz brachte ihm viele Ehrungen, so u.a. 2004 die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte, die er zusammen mit Esther Bejarano empfing, - auch sie keine Unbekannte in der AFS. Unterbrochen und umrahmt war die Veranstaltung von Klezmermusik der Gruppe „Tacheles & Schmu“, zu der eben auch der Enkel Joscha gehört. Viele der Lieder waren im Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur entstanden, so vor allem das „Sage nie den letzten Weg“ aus dem Warschauer Ghetto.

Lea bewirbtMedienscouts präsentieren dem 7.Jahrgang ein Theaterstück zum Thema Cyber-Mobbing

Die 17-jährige Lea bewirbt sich erfolgreich als Sängerin bei einer Casting-Agentur. Dies allerdings weckt Neid und Missgunst in ihrem Freundeskreis. Ein perfides Spiel von Beschimpfungen, Ausgrenzungen und Intrigen beginnt. Neben alltäglichen Begegnungen werden vor allem Soziale Netzwerke wie facebook und whatsapp zu Plattformen diverser Mobbing-Attacken. Wehrt sich Lea anfangs noch gegen im Netz verbreitete Verleumdungen, nimmt die Mobbing-Kampagne mit zahlreichen Beleidigungen, Drohungen und dem Posten eines beschämenden Videos Ausmaße an, die sie zum Selbstmordversuch treiben.

Tacheles Schmu DSC02207 2Aus den Erinnerungen des jüdischen Résistancekämpfers Peter Gingold lesen Silvia und Joscha Gingold.

Tacheles & Schmu“ spielen jiddische Lieder. 

Donnerstag, 24. September 2015 um 19.30 Uhr (bis ca. 21.15 Uhr)

Anne-Frank-Gesamtschule, Düppelstraße 25b, Forum

Die Lebenserinnerungen des NS-Verfolgten und Widerstandskämpfers Peter Gingold können die Zuhörer nicht nur in Spannung versetzen; sie können Mut machen – Mut zur Zivilcourage.

Die jungen Musiker der Klezmer-Band "Tacheles & Schmu" spielen traditionelle und neuere jiddische Lieder.

Download des Flyers gibt es hier.

Der Eintritt ist frei. Spenden sind erbeten.
Dank gilt dem Schulverein der AFS für die finanzielle Unterstützung.

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu, die Arbeiten sind geschrieben und die Motivation der Schülerinnen und Schüler baut sich so langsam ab. Wer kennt das nicht?
So erging es auch dem Französischkurs der 8. Klasse der Anne-Frank-Gesamtschule. Am schönsten sei es, in den verbleibenden Unterrichtsstunden etwas Nützliches zu tun, meinte unsere Lehrerin, Frau Garic, und hatte die Idee: „Warum plant ihr nicht für den siebten Jahrgang einen von euch betreuten Ausflug in eine französischsprachige Region?“