• Im Hauptgebäude lächelt Anne auf einer großen Bildtafel den Betrachter an; ihr Tagebucheintrag "Es ist ein großes Wunder ..."verstärkt die optimistische Grundhaltung.
  • Wandvitrine im Forum belegt viele Aktivitäten der Schule im Hinblick auf die Namensgeberin (Anne-Frank-AG).
  • Alle Schülerinnen/Schüler der 5.Klassen werden - curricular verankert - mit dem Leben Anne Franks, ihrer Denkweise und ihrem Schicksal vertraut gemacht.
  • Die Anne-Frank-Arbeitsgemeinschaft führt seit 1998 nach jeweils einjähriger Vorbereitung eine dreitägige Studienfahrt nach Amsterdam durch: Man begibt sich auf die Spuren Annes, erlebt das Versteck und besucht u.a. die Portugiesische Synagoge und die Gedenkstätte Hollandsche Schouwburg.
  • Die gründliche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in verschiedenen Jahrgängen und Fächern ist selbstverständlich, die Herstellung von aktuellen Bezügen besonderes Anliegen.
  • Zwei Auftragskompositionen des Komponisten Helmut Bieler-Wendt (jeweils angeregt von Ludwig Stienen und einstudiert von der Schulband unter der Leitung von Gudrun Pollmeier) - Kleine Musik über arabische und israelische Melodien“ (2005), liegen als CD vor und unterstreichen die vielfältigen Schulbemühungen.
  • Pflanzung eines Anne-Frank-Baumes im Schulgarten.
  • Die Kontakte mit der Mae Boyar High School in Jerusalem und mit Palästina festigten sich und es folgte die Schulpartnerschaft mit der „School of Hope“ in Ramallah und die Gründung der Stiftung „Begegnung“ am 22. Juni 2004.

 

  • Aber auch in der Region Gütersloh hinterließ die Namenwahl ihre Spuren:
  • Errichtung einer Gedenktafel in Kaunitz am Orte der Befreiung der jüdischen Zwangsarbeiterinnen.
  • Unübersehbar ist in der Stadtmitte an der Stadtbibliothek die 2,60m hohe Bronzeskulptur der ehemaligen Schülerin der Anne-Frank-Schule, Sonja Gerdes, deren Entwurf aus einem Kunstkurs der Oberstufe unter Gunar Weykam auf Initiative eines Arbeitskreises der Schule mit tatkräftiger finanzieller Hilfe der Stadt Gütersloh verwirklicht wurde.
  • Die Errichtung einer Gedenktafel für Zwangsarbeiter auf einem christlichen Friedhof zeigt das Engagement eines weiteren Arbeitskreises.
  • Die Fotoausstellung „Jüdische Lebenswege" der Anne-Frank-Schule in der Wandelhalle des Düsseldorfer Landtages stieß auf großes Interesse.
  • Die jahrelange Mitarbeit von Lehrern und Schülern am Holocaustgedenktag an dem Projekt „Annäherung an eine Kultur des Erinnerns"im Haus Neuland war aufgrund ihrer Praxisnähe und ihres Ideenreichtums sehr ergiebig.
  • Beteiligung von Schülern und Lehrern an der „Lernstatt Demokratie" ( Theodor-Heuß-Stiftung) in Jena und Leipzig.
  • Die Teilnahme einer Schulgemeindegruppe an einer bundesweiten Tagung in der Ev. Akademie Tutzing in Bayern zum Thema „Die mündige Schule" eröffnete die Möglichkeit, Bildungspolitiken aus allen Bundesländern das Schulprofil der Anne-Frank-Gesamtschule unter dem Aspekt der Namengebung vorzustellen.
  • Bundesweit vertriebene Publikationen beleuchteten mehrfach die Aktivitäten der Schule, so z.B. die Fallstudie 6 „Das Unfaßbare erinnern - ihm ein Gesicht geben"(In: Beutel G., Schule als Ort der politischen Bildung, Diss. FSU Jena, 1996, S. 358-384.)
  • Die Verleihung des "Preises für Zivilcourage" des Kreises Gütersloh (2001) würdigte die Verdienste der Kollegen und Arbeitsgemeinschaften.
  • Im Forum werden auf Initiative der Schule regelmäßig Vorträge und Ausstellungen für die Öffentlichkeit angeboten.
  • Das Jugendfriedensprojekt der Anne-Frank-Schule entstand 1993 und führte zu fast jährlichen Begegnungsprogrammen in Gütersloh oder Palästina.