Nach so langen Jahren des Ansparens, des Suchens nach Solardächern und der Finanzierungsplanung betreibt der Solarenergieförderverein jetzt drei Anlagen.

Nur vier Jahre nach seiner Gründung im Jahre 2003 konnte auf dem Dach der Kita Bülowstraße 2007 die erste Anlage zur Sonnenstromerzeugung ans Netz gehen. Die AFS I ging dann 2009, die AFS II 2010 ans Netz.
Damit produzieren wir zwei bis dreimal so viel Strom, als wir in der Schule verbrauchen.

Großer Dank gebührt den Vereinsmitgliedern unter Federführung seines Vorstandes, und den Geldgebern. Immerhin musste ein Finanzierungsvolumen von 300.000 € bewältigt werden.

Gerade unter dem Eindruck der neuerlichen verheerenden Atom-Katastrophe in Fukushima hat sich hier die Weitsichtigkeit des Vereinshandelns gezeigt. Ist doch mit dieser klimaneutralen und erneuerbaren Energieform eine Alternative zur Risikotechnologie Atomstrom gegeben.

Wir könnten allerdings alle noch mehr tun: Einsparen von elektrischer und thermischer Energie war der Grundstock, mit dem der Vereinsvorsitzende, Ludger Klein-Ridder, vor 18 Jahren im 50/50-Projekt anfing. Dies muss nicht aufhören und macht vor allem dann Sinn, wenn die Atomlobby in Form der vier großen Atomkonzerne damit droht, den Ausstieg aus der Atomenergie teuer zu machen. Wir können doch einsparen. Auch meinen wir, dass ein Atomunfall hier uns viel teurer zu stehen käme als der sofortige Ausstieg.

Es geht doch, wir haben es vorgemacht: Strom ohne Atom

http://www.sfv-afs.de/

 

 

2013-03-04-sfv-afs-e-v