Brückenkurs Mathematik erneut gestartet

Brückenkurs Mathematik erneut gestartet

Besuch von Paten der Fachhochschule in der AFS

Zehn Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Mathematik sind angetreten, sich zusätzlich zu ihren guten Leistungen in der Schule auf die mathematischen Anforderungen zur Aufnahme eines Studiums einzulassen. Dazuhaben sie sich für einen von der Fachhochschule Bielefeld in der Anne Frank-Gesamtschule angebotenen einjährigen Brückenkurs angemeldet und nehmen seit dem Schuljahresbeginn an dessen Unterricht teil. Dieser Kurs hat das Ziel, für zukünftige Abiturienten die Lücke in Mathematik zwischen dem Abiturabschluss und demEinstieg in ein Studium zu schließen.

Der Kurs wird begleitet von zwei Paten der Fachhochschule, die den Schülerinnen und Schülern Hilfestellung bei Fragen zu einem dualen Studium an der Fachhochschule in Gütersloh geben und bereits vor deren Studium Kontakte zu beteiligten Betrieben vermitteln sowie den Zugang zum Campus der Hochschule in Gütersloh am Gleis 13 erleichtern. Ende November haben die Paten den Kurs im Unterricht besucht und konkrete Fragen der Schülerinnen und Schülerbeantwortet.  Hierbei haben Aspekte eines dualen Studiums und der Übergang von der Schule in die Hochschule ebenso eine Rolle gespielt wie die Möglichkeiten, wie für Erstsemester häufig auftretenden Fragen und Probleme vermieden oder gelöst werden können.

Außerdem haben die beiden studentischen Paten die Studiengänge der fünf Fachbereiche an der FH in Gütersloh vorgestellt und aus eigenen Erfahrungen im dualen Studium berichtet.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Berichte und die Erläuterungen zu den Studiengängen in den fünf Fachbereichen interessiert aufgenommen. Über das Interesse an dieser Veranstaltung und zukünftigen Treffen hinaus wollen die Kursteilnehmer den Kontakt zu ihren Paten zukünftig intensiv nutzen, um durch Einladungen weitere Einblicke in die Betriebe und die Hochschule zugewinnen. Das soll den späteren Studentinnen und Studenten auch dabei helfen, dieVorzüge eines dualen Studiums zu erkennen und vermeidbare Probleme beimÜbergang auf die Hochschule  zu vermeiden.

Vorlesewettbewerb in der Anne-Frank-Gesamtschule

Vorlesewettbewerb in der Anne-Frank-Gesamtschule

Der Klassenentscheid

Am diesjährigen Vorlesewettbewerb haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Mit Buchvorstellungen und dem Vorlesen ausgewählter Textstellen haben die Kinder beim Klassenentscheid das Publikum unterhalten. Die Jury (Schüler, Deutschlehrer sowie Frau Witte, Frau Pauly und Frau Brinkmann  (Schulbibliothek)) bewertete Lesetechnik, Textverständnis sowie die Textgestaltung. Sie war von den Beiträgen beeindruckt.

Die Klassensieger sind

6a: Samuel Langenfelder,  6b: Noel Demirel,  6c: Mila Wette,

6d: Till Edelmann, 6e: Omama Elmajdoub, 6f: Ray Barkey

Der Schulentscheid

Der  Schulentscheid fand in stimmungsvoller Atmosphäre am 26. November in der Mediothek statt.  So konnten sich alle Teilnehmer von der Richtigkeit ihrer Klassenentscheidungen überzeugen und ihre Favoriten anfeuern. Leider waren die Klassensieger Samuel Langenfelder und Noel Demirel erkrankt verhindert. Sie wurden von den 2. Platzierten Klassensiegern Henri Hanschmidt 6a und Julius Malki 6b würdevoll vertreten. Die Jury bestehend aus Frau Witte, Frau Pauly, Frau Stephan-Beckmann, sowie die Schulsiegerin 2017 Zoe Barkey kam zu folgendem Ergebnis:

Schulsieger des diesjährigen Vorlesewettbewerbs wurden:

Till Edelmann (6d)

mit dem Buch „Woodwalkers: Gefährliche Freundschaft“ von Katja Brandis

2. Platz: Mila Wette (6c)  

3. Platz: Ray Barkey (6f)

sowie

Julius Malki (6b) aus dem Bereich der Lernförderung

mit dem Buch: „Scary Harry“ von Sonja Kaiblinger

Auf dem Bild sind zu sehen:

Die Schulsieger am Tisch sitzend: Julius Malki (links) und Till Edelmann (rechts)

(v. l. n. r.): Henri Hanschmidt, Ray Barkey, Mila Wette & Omama Elmajdoub

Text und Foto: Britta Witte (Schulbibliothekarin)

Landrat Sven-Georg Adenauer zum  bundesweiten Vorlesetag  in der Mediothek

Landrat Sven-Georg Adenauer zum bundesweiten Vorlesetag in der Mediothek

Sven-Georg Adenauer las vor rund 60 Oberstufenschülern vor. Er hatte sein aktuellstes Buchgeschenk im Gepäck: Hector und die Geheimnisse der Liebe vom bekannten Bestseller-Autor Francois Lelord:

Hector, der sanfte Psychiater aus Paris, wird eines Tages von einem Unternehmensboss um die Suche nach einem etwas schrulligen Professor gebeten, weil dieser ein Mittel gefunden hat, mit dem sich Liebesgefühle steuern lassen. Ganz ungelegen kommt ihm der Auftrag nicht, denn die Gefühle seiner Freundin Clara scheinen abgekühlt zu sein…

Sven-Georg Adenauer las ca. 15 Minuten aus diesem interessanten Buch vor und beantwortete anschließend viele Fragen zu seiner Person und Tätigkeit als Landrat und gab viele Tipps zur Studien-/ Berufswahl. Wir bedanken uns für diese eindrucksvolle Unterrichtsstunde.

Text: Britta Witte

Foto: Fabian Flöper

Und danach: Die Unendlichkeit

Und danach: Die Unendlichkeit

VHS erprobt ein neues Veranstaltungsformat.

In der dunklen Aula der Volkshochschule sitzen gut 100 Schüler der Musik- und eines Philosophiekurses der Oberstufe und warten gespannt auf ein neues Veranstaltungsformat. „Und danach: die Unendlichkeit“, – so der Titel des Gesprächkonzerts, ein von Joachim Thalmann und Piotr Oczkowski von der Hochschule für Musik in Detmold in Zusammenarbeit mit der VHS und Felix Janßen-Müller von der AFS entwickeltes „einzigartiges Projekt, das neue Perspektiven eröffnet und weitergeführt werden wird“, so die VHS-Leiterin Dr. Birgit Osterwald.

Dann erlebten die Schüler Bilder aus dem Weltraum, v.a. aus der ISS und von Mars-Expeditionen, gemischt und unterlegt mit klaviergespielten Musikpassagen (Pianist: P. Oczkowski) von J.S. Bach + 1750, F. Chopin + 1849, C. Debussy + 1918, S. Prokofiew + 1953 und A. Ginastera + 1983, die den Bildern angepasst waren: Dieser synaesthetische Effekt erweiterte sich durch Assoziationsketten und Aphorismen zum Thema Unendlichkeit, die der Philosophiekurs selbst und selber denkend erarbeitet hatte, – z.B. „Die Unendlichkeit ist wie ein Fluss, ewig fließend und unbeeindruckt von Leben und Tod. Wir sind in unserer Endlichkeit nur Teil dieses Stromes, aber niemals ewig.“

Musik, Bilder, Gedanken weckten beim Publikum je eigene Gedanken, Empfindungen und Assoziationen, die den eher amorphen, schlecht und schwer vorstellbaren Begriff „Unendlichkeit“  in eine je persönliche Richtung formten, wie das anschließende Gespräch zeigte, in dem die Schüler versuchten, das Paradoxon der Unendlichkeit (Bernhard Bolzano + 1848) zu be- und zu umschreiben: Der Mensch kann den Begriff „Unendlichkeit“ denken, ihn aber nicht erfassen, lautete das Fazit, – sicherlich angeregt durch die Bilder aus der Unendlichkeit des Alls (Giordano Bruno wurde 1600 als Ketzer verbrannt, als er diese Unendlichkeit postulierte.) und die musikalische Inspiration, – allein die Lebensdaten der gewählten Komponisten stellen eine musikalische Zeitreise dar und bilden somit das Gegenstück zur Zeitlosigkeit der Unendlichkeit. Das Gespräch endete, rückgreifend auf Bachs „Jesus, meine Zuversicht“ mit der Frage, ob Unendlichkeit letztlich nur metaphysisch begreifbar sein könnte, – abgesehen vielleicht vom Unendlichkeitsbegriff der Mathematik. Piotr Oczkowski hatte seine ganz eigene Erkenntnis: „ Für mich ist Johann Sebastian Bach unendlich.“

(Foto: Rolf Janßen-Müller)