Erlös des Winterwonderland-Konzerts an Kinder-Krebsstation übergeben

Erlös des Winterwonderland-Konzerts an Kinder-Krebsstation übergeben

Die musikalische Ausbildung stellt einen Schwerpunkt in der Arbeit der AFS dar. Kurz vor Weihnachten hatte das zweite Winterwonderland-Konzert einen beeindruckenden Querschnitt dieser Arbeit zu Gehör gebracht. Der Erlös dieses Konzerts ist für die Kinder-Krebsstation der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des evangelischen Klinikums Bethel bestimmt.

Mitglieder des Young-Voices-Chores und der Bläserklassen umrahmten nun die Übergabe des Erlöses: 1000,– € wurden von Birgit Teske im Namen der pflegerischen Klinik-Leitung in Empfang genommen. Sie werden dazu dienen, die musiktherapeutische Arbeit der Station auszubauen, da jetzt weitere Instrumente angeschafft werden können.

Auch künftig ist eine Zusammenarbeit mit der Kinderkrebsstation vorgesehen in Form kleinerer Konzerte vor Ort im Krankenhaus, die den Klinikalltag bereichern und zugleich den Schülern der AFS Einblicke in die Krankenhausarbeit vermitteln sollen.

Bild: Checkübergabe (v.l. Gudrun Pollmeier, Jan Rüter, Birgit Teske, Felix Müller-Janßen, Stephan Paulus, Katharina Helle mit Mitgliedern der Young Voices und der Bläserklassen.)

(Photo: Norbert Künzel)

Tablet-Einsatz im MINT-Unterricht

Tablet-Einsatz im MINT-Unterricht

Vorfreude auf die kommende Ausstattung mit iPads und Multi-Touch-Displays für die Klassenräume im 5. Jahrgang ist groß

Zu Beginn des Schuljahres 2018/19 konnte dank finanzieller Unterstützung des Solarenergie-Fördervereins der AFS ein Klassensatz iPads angeschafft werden. Dieser Klassensatz wurde zunächst vorrangig in den MINT-Klassen eingesetzt. Im Rahmen des MINT-Projektunterrichts wird mit den iPads recherchiert und dokumentiert sowie kleine Filme gedreht und Quiz zu verschiedenen eigenständig erarbeiteten Themen erstellt. Aufgrund der begeisterten Rückmeldungen aus den MINT-Klassen werden die iPads inzwischen auch in anderen Lerngruppen intensiv genutzt und erfreuen sich nicht nur bei Schülerinnen und Schülern sondern auch im Kollegium einer großen Beliebtheit. Der Klassensatz ist meist weit im Voraus ausgebucht.

Groß ist deshalb die Vorfreude der Schulgemeinde darauf, dass der Schulträger zu Beginn des kommenden Schuljahres den 5. Jahrgang mit mehreren Klassensätzen iPads ausstatten wird sowie in ersten Klassenräumen auch die Tafeln durch Multi-Touch-Displays ersetzt werden. Dies sind sicherlich wichtige Schritte, um den Prozess der Digitalisierung an der AFS weiter voranzubringen.

AFS und VHS Gütersloh machen gemeinsam Radio

AFS und VHS Gütersloh machen gemeinsam Radio

Machen gemeinsam Radio (v.l.): Dr. Elmar Schnücker, stellvertretender Leiter VHS Gütersloh, Julia Kroneberger, Dr. Birgit Osterwald, Leiterin VHS Gütersloh, Usman Yattara, Jörg Witteborg, Leiter Anne-Frank-Gesamtschule, Michael Schüthuth, Projektlehrer und Karina Stepurko.

Moderationen, Interviews, Musik – aus diesen Einzelteilen formen Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule eine Radiosendung. Das Ziel der Sendung: Die Studienfahrt in das Konzentrationslager Auschwitz dokumentieren und die Erfahrungen der Schüler wiedergeben.
Einmal die Woche, jeden Donnerstagnachmittag, treffen sich 26 Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule, um an dem Projekt „Erinnern für die Zukunft“ zu arbeiten. Gut zwei Stunden Sendung wollen sie produzieren. „Zu Beginn steht aber erstmal ganz viel Recherchearbeit an“, erklärt Michael Schüthuth, Koordinator für Gesellschaftswissenschaften und Projektleiter. Über Expertengruppen zu Unterthemen wie dem Mädchenorchester, den Sonderkommandos oder den noch lebenden Zeitzeugen, nähern sich die Schüler inhaltlich dem nur kaum zu fassenden Thema Auschwitz. 

„Wir werden einen Laptop samt Schnittprogramm und natürlich einige Aufnahmegeräte mit nach Polen nehmen“, sagt Usman Yattara. Nicht nur während der Fahrt, sondern auch jeden Donnerstag kümmert sich Usman mit seiner Expertengruppe um die technischen Abläufe. Die Mikrofone müssen angeschlossen werden, die Aufnahmegeräte einwandfrei laufen und die Pegler hochgefahren sein. Die Technik für das Projekt stellt die Volkshochschule Gütersloh. Anne-Frank-Gesamtschule und Volkshochschule haben im Sommer diesen Jahres eine Bildungspartnerschaft gestartet und seitdem bereits zahlreiche und ganz vielfältige Projekte gemeinsam durchgeführt. Für das gemeinsame Radioprojekt hat die Volkshochschule nicht nur neueste Aufnahme- und Wiedergabetechnik beigesteuert. Manfred Nöger, Medientrainer an der Volkshochschule, unterstützt die Schüler zudem bei ihrem Projekt. „Es geht natürlich zum einen darum, die Geräte technisch nutzen zu können, aber eben auch darum zu wissen, wie man ein Interview führt und wie man es in eine Sendung einbaut. Manfred Nöger bringt uns bei beiden Aspekten richtig voran“, sagt Schüthuth. 

Einen genauen Plan für die Sendung gibt es noch nicht. „Wir glauben, dass der Besuch in Auschwitz den roten Faden vorgeben wird. Wir wollen nicht im Vorfeld zu viel festlegen, sondern die Stimmung vor Ort auf die Schüler wirken lassen und sie entscheiden dann, was in die Sendung soll“, sagt Schüthuth. Ende Januar steht die Fahrt nach Polen an. Im Gepäck sind dann nicht nur Aufnahmegeräte und Schnittprogramme, sondern auch Gesprächs- und Interviewtechniken. Fertig sein soll die Radiosendung dann Ende Mai. Genau genommen werden es sogar zwei Sendungen. „Wir werden mit zwei Sendungen á 52 Minuten im Bürgerfunk auf Sendung gehen“, sagt Projektleiter Schüthuth. Für die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs ist die Arbeit mit dem Mikrofon und der Tonschere neu und spannend. „Es macht total Spaß, weil es für uns natürlich mal etwas anderes ist. Das motiviert uns. Wir wollen eine richtig gute Sendung machen“, sagt Schülerin Julia Kroneberger. 
Dr. Birgit Osterwald, Leiterin der Volkshochschule Gütersloh, zeigt sich begeistert von dem Engagement der Schüler: „Ich finde es klasse, dass ihr euch diesem schwierigen und wichtigen Thema mit diesem Projekt widmet – und das in den Stunden nach der Schule.“ Die Begeisterung der Schüler für das Projekt zeige, dass die Bildungspartnerschaft „eine sehr gute und erfolgreiche Sache“ sei, so Osterwald. 
Der Radiobeitrag aus Auschwitz wird nicht nur ‚live‘ im Bürgerfunk zu hören sein. Er soll zudem als Podcast online und auf Abruf verfügbar sein.

Weihnachtskonzert: Winterwonderland

Weihnachtskonzert: Winterwonderland

Die Bläserklasse des 7. Jg.s eröffnete mit dem Titelsong Winterwonderland. Ein Bläserensemble der hauseigenen Big Band, der Young-Voices-Chor, der Guitarist Farshad Bigham, der erst letztjährig gegründete Projektchor der Oberstufe mit Katharina Helle am Klavier, Yunus Kaveci am Flügel, Caylin Rother und Marielle Schäfer mit Violine und Piano, die Sängerin Faria Sabani und das ausdrucksstarke Gesangsduo Timo Güthenke und Amanda Pjeca ließen einen Melodienkanon entstehen, der von klassischen Weihnachtsliedern wie „gloria in excelsis Deo“ über modernere wie „Open the eyes of my heart, Lord“ bis hin zur elegischen Ballade „aziz joon“ aus dem Iran, reichte.

Zoe Geddes und Joelle Rolke bereicherten mit Texten, die sich zurückhaltend im Wortlaut, doch klar in der Aussage gegen weihnachtlichen Kommerz richteten und zur Rückbesinnung auf immaterielle Werte und Lebensweisen aufriefen.

Eine gelungene Choreographie, für die Stephan Paulus verantwortlich zeichnete, ließ den Abend im Chor aller Mitwirkenden mit „Feliz Navidad“ ausklingen, – und das Publikum stimmte begeistert ein: Ein Finale furioso.

Programmieren mit FiloCAM

Programmieren mit FiloCAM

Im Rahmen des Projektunterrichts MINT haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 6f Figuren mit dem FiloCUT ausgeschnitten.Zunächst erhielten die Schülerinnen und Schüler eine mathematische Einführung in das Koordinatensystem, mussten Punkte ablesen und eintragen. Nachdem sie imUmgang mit dem Koordinatensystem sicher waren, konnten die Schülerinnen undSchüler eigene Figuren koordinatengenau entwerfen, diese dann mit FiloCAM programmieren und schließlich mit dem FiloCUT ausschneiden lassen. Groß war dieSpannung bei den Schülerinnen und Schülern, wenn der FiloCUT IHRE Figur mit dem heißen Draht ausgeschnitten hat. Ist die Programmierung richtig und wird alles auch so wie ich es mir vorgestellt habe? Voller Stolz präsentierten dieSchülerinnen und Schüler später ihre Ergebnisse. Ein gelungenes Projekt, in demTheorie und Praxis erfolgreich miteinander verknüpft werden können.