Europatag an der AFS

Jedes Jahr um den 9. Mai feiern die Länder der Europäischen Union eine Woche lang die Gründung der EU, denn der 9. Mai gilt als der „Europatag“.

Schon seit Jahren beteiligen sich viele Schulen im Kreis Gütersloh und in ganz Europa mit Projekten am Programm der „Europawoche“ und in diesem Jahr haben auch wir erstmalig einen „Europatag“ gestaltet, und zwar durch die SchülerInnen der Klassen des 7. Jahrgangs.

In den ersten vier Stunden erarbeiteten die einzelnen Klassen verschiedene Projekte zum Thema „Europa“ deren Ergebnisse sie dann im Rahmen einer kleinen Feier in der 5. und 6. Stunde  im Forum vorstellten. Eingeladen zu dieser Feier waren auch die Eltern der SchülerInnen sowie als Ehrengast Frau Kammertöns von  „Europe direct“, dem Informationszentrum zum Thema im Kreis Gütersloh.

Zu Beginn eröffnete die Musiklasse die Feierstunde mit der eigens einstudierten  Eurovisionshymne „Te Deum Prelude“ und Auszügen aus der  offiziellen Europahymne, der „Ode an die Freude“.

Anschließend begrüßten Frau Peters und Frau Singil, die gemeinsam mit Frau Ehemann und Herrn Dabisch das Projekt vorbereitet hatten, die Anwesenden. Danach stellte sich  Frau Kammertöns den Gästen in einer kleinen Ansprache vor, in der sie die Bedeutung dieser Woche und der europäischen Gemeinschaft erläuterte. Da sie selbst aus Estland, einem der 28 Länder der EU, kommt, verdeutlichte sie uns anschaulich an ihrem persönlichen Beispiel, welche Möglichkeiten die EU ihr selbst und natürlich auch anderen Menschen eröffnet.

Nach den Begrüßungen wurden in einem ersten Block einige Ergebnisse präsentiert. SchülerInnen verschiedener Klassen zeigten allen Interessierten die zuvor entwickelten Plakate und erläuterten ihre Gedanken zu den unterschiedlichen Themen. Das Spektrum reichte hierbei von Themen wie Fußball-EM über Mode, Stierkampf, Familienfeste, Baudenkmäler bis hin zu invasiven Tierarten, die sich im Laufe der Jahre in Europa ausgebreitet haben.

Nebenbei und in der anschließenden Pause war es auch möglich, von den Kindern der 7e selbst gebackene Pizza oder Cantuccini sowie vom European Studies Kurs der Oberstufe angefertigte belgische Waffeln in der Teestube zu genießen. Parallel dazu wurde ein kleines Europaquiz angeboten, das von vielen Anwesenden gerne angenommen wurde.

Im zweiten Block wurden  dann die restlichen Projekte vorgestellt, z.B. die Ergebnisse des Theaterworkshops der 7C zum Thema „We are United“ .

Als Abschluss der Feier präsentierte die 7E ihr Projekt; sie hatte zu einer von Herrn Dabisch und Herrn Janßen-Müller vorbereiteten Musik Textbausteine für eine eigene Europahymne in fünf Sprachen geschrieben und trug das Ergebnis in einer Sprechcollage vor.

Alle Beteiligten empfanden diesen Projekttag als produktiv und gut gelungen, wenn auch noch kleine organisatorische Verbesserungen angeregt wurden. So wurde zum Beispiel festgestellt, dass es sinnvoller ist, den gesamten Vormittag an den Themen zu arbeiten und erst am Nachmittag zu präsentieren.

Die SchülerInnen haben motiviert gearbeitet und empfanden diesen Vormittag als gelungene Abwechslung zum Schulalltag. Sie erkannten aber – ebenso wie ihre LehrerInnen –  auch, dass ihre Kenntnisse zum Thema „Europa“ noch nicht sehr ausgeprägt sind.

Umso wichtiger ist es, den „Europatag“ in Zukunft regelmäßig an unserer Schule durchzuführen.

Ronja Kuhlmann, Jg. 10

 

Eurovisions – Unsere Werte verbinden uns

Das Land NRW ruft jedes Jahr im Rahmen des Foto- und Kurzfilmwettbewerbs „EuroVisions“ alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II dazu auf, sich mit multimedialen Beiträgen zum Thema Europa am Wettbewerb zu beteiligen.

Welche Werte verkörpert eigentlich die EU. Identifiziert ihr euch als Angehörige der EU auch mit der europäischen Wertegemeinschaft?

Als Antwort auf diese Fragen hat der Oxford-Kurs des Jahrgangs 10 das hier abgebildete Foto gestaltet und folgenden Kommentar dazu geschrieben:

Wir haben uns dazu entschieden, als Hintergrund unseres Bildes die Europaflagge zu nehmen, die unsere europäische Gemeinschaft symbolisiert. Auf die 12 Sterne haben wir Werte, die uns wichtig sind, in verschiedenen Sprachen aufgeschrieben.

Wir wollen damit zeigen, dass uns die Vielfalt Europas wichtig ist und dass diese uns auf keinen Fall trennt, sondern uns bereichert und verbindet. Für uns als bilinguale Gruppe an unserer Schule ist Mehrsprachigkeit von besonderer Bedeutung.

Wir stehen zu einer europäischen Gemeinschaft, die gemeinsame Werte hat und zugleich Vielfalt und Mehrsprachigkeit schätzt und unterstützt. Unsere Hände zeigen, dass wir diese europäischen Werte unterstützen und für sie einstehen.

Eine spannende Woche in der schwedischen Hauptstadt

 

Wie alle Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs hatte auch ich die Aufgabe, mir für den Herbst 2017 eine Praktikumsstelle zu suchen.

Sobald ich erfahren habe, dass es erlaubt ist, im Rahmen des Praktikums auch ins Ausland zu gehen , machte ich mich mit großer Motivation auf die Suche und habe bald eine Stelle als Praktikantin in einem Stockholmer Architekturbüro gefunden.  Ich sah dieses Angebot als Chance, durch die internationale Tätigkeit viel Neues zu lernen und zu erfahren.

Und so war es dann auch. Ich habe während des Praktikums viel Englisch sprechen müssen, was meine Englischkenntnisse verbesserte. Außerdem habe ich jeden Tag neue Menschen kennengelernt, nicht bloß aus Schweden, sondern auch aus vielen anderen europäischen Ländern, beispielsweise aus Italien, Spanien, Frankreich, Rumänien und Ungarn. Auf der Baustelle habe ich mich mit den verschiedensten Menschen ausgetauscht, was ich als große Bereicherung empfunden habe.

Viele solcher Aufgaben haben mich stark gefordert, nicht nur im Hinblick auf meine Sprachkenntnisse, sondern auch auf mein Selbstbewusstsein und meine Selbstständigkeit. Ich musste zum Beispiel den Arbeitern selbstständig erklären, was mir zuvor mein Betreuer erklärt hat. Von Tag zu Tag habe ich mich in meiner Kommunikation und in meinem Auftreten etwas sicherer gefühlt, mich schnell an die neue Umgebung gewöhnt und mich immer besser mit den Kollegen verstanden.

In diesem Praktikum habe ich nur positive Erfahrungen gemacht. Einige davon werden mir sicherlich im Alltag behilflich sein, andere wiederum begleiten mich auf dem Weg meiner Berufswahl und helfen mir, meine eigenen Stärken und Schwächen besser einschätzen zu können.

Ich kann es jedem empfehlen, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren, der sich gerne auf etwas Neues einlässt und Interesse an internationalen Erfahrungen und an anderen Ländern Europas hat. Man trifft immer wieder auf neue Leute, lernt andere, vielleicht sogar zuvor fremde Lebensgewohnheiten kennen und verbessert nebenbei, völlig unbewusst, seine Sprachkenntnisse.

Sara Be Tuma, Q1

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