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25 Jahre Schulpartnerschaft – eine besondere Freundschaft feiert Jubiläum. Die Anne-Frank-Schule Gütersloh zu Gast bei der School of Hope in Ramallah

„Im interkulturellen Austausch und durch zwischenmenschliche Begegnungen sollen unsere Schülerinnen und Schüler ihre eigene Identität entdecken und den respektvollen, demokratischen und gewaltfreien Umgang mit dem Anderen lernen. Ihre Bildung und ihre Erfahrungen sollen Bausteine für den Frieden und die Verständigung zwischen den Völkern sein.“ (Auszug aus der Partnerschaftsurkunde zwischen der Evangelical-Lutheran School of Hope, Ramallah und der Anne-Frank-Schule, Gütersloh, Juli 2002).

Seit 25 Jahren besteht die besondere Freundschaft zwischen der Anne-Frank-Schule und der School of Hope in Ramallah. Der Kontakt beider Schulen mit regelmäßigen Schüler*innenaustauschprogrammen in Gütersloh, Ramallah und Jordanien besteht seit 1998. 2002 wurde eine offizielle Schulpartnerschaft feierlich begründet.

Im Frühjahr 2023 waren die Gäste aus Ramallah bereits in Gütersloh an der Anne-Frank-Schule, wo die erste Begegnung des diesjährigen Schüler*innenaustausches stattfand. Im Mittelpunkt des Programms stand wie in den Vorjahren eine gemeinsame Projektarbeit, diesmal im Rahmen eines Projektkurses Israel/Palästina zu dem Thema: „Palästinensische Familiengeschichten, palästinensische Identität und Individualität unter Besatzung“. Die Unterbringung in Gastfamilien ermöglichte einen vertieften interkulturellen Austausch. Gemeinsame Sportaktivitäten sowie das Wahrnehmen unterschiedlicher kultureller Angebote in Gütersloh und Umgebung gehörten ebenfalls zu dem vielfältigen Programm.

Vom 29.09.2023 bis zum 02.10.2023 findet der Gegenbesuch in Ramallah statt. Schüler*innen der Anne-Frank-Schule besuchen gemeinsam mit ihren Lehrkräften die School of Hope in Ramallah und lernen dort das Leben in einer anderen Kultur und unter militärischer Besatzung kennen.

Anlässlich des Jubiläums wird auch die stellvertretende Schulleiterin, Gudrun Hönemann, die Gruppe begleiten und an den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum teilnehmen. Erwartet werden neben offiziellen Vertretern der School of Hope und der Stadt Ramallah auch ehemalige Kolleg*innen, die vor 25 Jahren die Gründung dieser besonderen Schulpartnerschaft mit ins Leben gerufen haben und seitdem in freundschaftlicher Verbundenheit zur Anne-Frank-Schule und den Menschen hier stehen.

Nach der ersten Begegnung stieg die Vorfreude unter den Schüler*innen der deutschen Gruppe spürbar an und hat in den letzten Wochen der Fahrtvorbereitung noch einmal zugelegt: „Beim Gegenbesuch freue ich mich zuerst darauf, die palästinensischen Schüler wiederzusehen und Zeit mit ihnen in ihrem Heimatland zu verbringen. Ich freue mich, das Land und die Kultur näher kennenzulernen und mit eigenen Augen zu sehen, wie sie leben“, so formulierte es eine Schülerin der AFS. Wir wünschen allen Beteiligten eine unvergessliche Fahrt und einen Austausch mit Menschen, die zu Freunden werden.

Der Austausch wurde gefördert durch die Gütersloher Stiftung Begegnung. Deutsch-Palästinensisches Jugendwerk, das Land NRW und das PASCH-Programm der Kultusministerkonferenz der Länder.

Ein Bericht über den Besuch der Anne-Frank-Gruppe in Palästina und Israel folgt nach Abschluss der Reise.

Text: AvrR/WeyG

Europa-Rallye am Berliner Platz – Europawochen 2023

Im Rahmen der Europawochen organisierten das EUROPE DIRECT und das Europa-Netzwerk Kreis Gütersloh am Europatag, den 9. Mai, von 16 bis 18 Uhr, auf dem Berliner Platz eine Europa-Rallye (Gallery Walk), bei dem Bürger*innen Europa vor Ort entdecken konnten.

Auch dieses Jahr repräsentierte der Europaarbeitskreis unsere Schule und präsentierte unsere Europaarbeit. Der Gallery Walk wurde von einzelnen Schüler*innen aus unserer Big Band und von unserem Chor „Young Voices“ unter der Leitung von Felix Janßen-Müller musikalisch begleitet.

Schülergruppen aus verschiedenen Schulen in Gütersloh beteiligten sich am Gallery Walk, bei dem zwei Gruppen aus der Anne-Frank-Schule Preise erhielten. Den ersten Preis, einen Escape-Room-Gutschein, erhielten Maria-Alexandra Sirghi, Maher Darweesh, Wisam Hasan, Garv Mohanlal Sidhana und Alissa Jäger. Den zweiten Preis, einen Kletterpark Gutschein, erhielten die Schülerinnen und Schüler aus dem European Studies Kurs in Jahrgang 11 Aurora Sofia Aronica, Amalia Mulen-Cepeda, Ben Brickenkamp, Finley-Benedict Wochner und Timo Ging. Wir gratulieren für die tollen Preise und bedanken uns für euer Engagement!

Text: WeiC
Fotos: FlöF

Europatag 2023 an der AFS (Jahrgang 7)

Der diesjährige Europa-Projekttag des 7. Jahrgangs am 8. Mai stand unter dem Motto: „EUpdate-Leben und Lernen in Europa“.

Dazu erarbeiteten die einzelnen Klassen von der ersten bis zur vierten Stunde verschiedene Projekte: Eine Videoreise durch Europa; unser Nachbarland Polen; Europa in der Musik; Upcycling-Basteln von europäischen Wahrzeichen und Europa in Bewegung. Ihre Ergebnisse präsentierten sie anschließend in einer Feierstunde am Nachmittag im Forum.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Herrn Rüter (Schulleiter) und Frau Schmitz (Europe Direct) und unter musikalischer Begleitung der 7C, erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Räume der Klassen und beantworteten Fragen zu den einzelnen Projekten, anhand eines Biparcours-Quiz.

Die tollen Preise und die europäischen Köstlichkeiten, die die Europa-AG und der European-Studies-Kurs (Jg. 11) in der Teestube servierten, versüßten den Nachmittag und die Veranstaltung.

Text: WeiC
Fotos: FlöF

Polnische Austausch-Schüler*innen aus Graudenz zu Besuch an der AFS

Am Sonntag, dem 23. April 2023, kamen die polnischen Austausch-Schülerinnen zwischen 18 und 19 Uhr an unserer Schule an. Sie wurden von den unseren Schülerinnen und Gast-Familien freundlich begrüßt. Am nächsten Tag trafen wir uns in der Schule und spielten Kennenlernspiele. Eine Weile später machten wir uns auf den Weg zu einer Boulderhalle (Klettern) in Bielefeld. Nachdem wir alle erschöpft vom Klettern waren, haben wir uns auf den Weg in die Innenstadt gemacht, um gemeinsam in einem Restaurant zu essen. Nach dem Essen fanden sich verschiedene Schüler*innen in einer Gruppe zusammen und haben die Stadt Bielefeld erkundet. Alle hatten Spaß und amüsierten sich.

Am Dienstag trafen wir uns alle um 8:40 Uhr am Hauptbahnhof in Gütersloh und fuhren gemeinsam nach Köln. In Köln angekommen, machten wir uns auf den Weg zum Schokoladen-Museum von Lindt. Nach einer 2-stündigen Tour teilten wir uns auf mehrere Gruppen auf und erkundeten die Stadt. Nach einigen Stunden trafen wir uns wieder am Bahnhof und nahmen den Zug nach Hause.

Am nächsten Tag begleiteten wir die Schülerinnen im Unterricht der AFS und zeigten ihnen, wie eine Unterrichtsstunde bei uns so abläuft. Daraufhin aßen wir zu Mittag in der Stadt und fuhren ins Schwimmbad “Welle”. Um 18 Uhr holten die Eltern die Schülerinnen ab und verbrachten den restlichen Tag zusammen mit ihnen.

Am Donnerstag, dem letzten Tag der polnischen Schülerinnen in Deutschland, trafen wir uns in der Stadt und fuhren mit dem Bus zum Miele-Museum und verbrachten dort eine Stunde, um uns die Ausstellung anzugucken. Nach der Tour bastelten wir in der Schule ein Plakat mit gemeinsamen Fotos als Erinnerung für alle. Um 13 Uhr gingen wir mit den Schülerinnen in die Stadt und aßen alle etwas gemeinsam. Um 18:00 Uhr haben wir zum Abschied in der Schule gegrillt.

Am Freitag fuhren die polnischen Schülerinnen schon um 07:00 Uhr zurück nach Polen. Wir hatten eine tolle Woche und können es kaum erwarten, die polnischen Schülerinnen im Oktober wiederzusehen. 🙂

Text: Melda Beyhan und Vladalina Sirghi

Gütersloher Anne-Frank-Gesamtschule spendet 2900,- € für Erdbebenopfer in der Türkei und in Syrien

Am 6. Februar wurden der Südosten der Türkei und der Norden Syriens von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht. Bislang ist von mehr als 50.000 Toten die Rede. Millionen Menschen haben alles verloren und sind dringend auf Unterstützung angewiesen. Nach UN-Angaben sind rund 29 Millionen Menschen von den Folgen der Katastrophe in beiden Ländern betroffen. Insbesondere in Syrien kommt die Hilfe nach wie vor nur schleppend voran.

Angesichts des unvorstellbaren Leids in der Erdbebenregion wollten die Schüler*innen der Anne-Frank-Gesamtschule nicht einfach tatenlos zuschauen. Sie entschlossen sich zu handeln. Rasch war die Idee geboren, unter Familienangehörigen, Freunden und Bekannten Spenden für die Hilfsbedürftigen in der Türkei und in Syrien zu sammeln. In Waffelbackaktionen und durch Kuchenverkauf wurden weitere Gelder eingenommen. Und der Aufwand hat sich gelohnt: In nicht einmal drei Wochen wurden insgesamt 2900,94 € zusammengetragen.


Freuen sich über ein tolles Spendenergebnis (alphabetisch): Alissa Jäger, Amelija Joksic, Anastasia Bellmann, Ava Ose, Elli Rudert, Emir Boyacioglu, Emma Kramme, Ferida Dilmenc, Gabriel Grafahrend, Gabriela Kourie, Hafsa Admary, Hala Abdul Baki, Ingo Krüger, Jan Rüter, Jasmin Zawalski, Jessica Garabet, Jessica Senn, Julie Minderlin, Khamlin Nuri Shamo, Kimberly Komorowski, Lara Kötter, Lindsay Chioma Emerib, Lucia Mulen-Cepeda, Maria Gabriel, Markun Aldakhi, Michael Schüthuth, Michelle Das, Milla Hoffmann, Mira Seise, Nadine Khamo Alo, Nahrin Shamoun, Rafael Tsaras, Sana Taha, Sara Maroki, Sarah Kutscher, Tobias Hartmann, Vanja Dimitrova.

“Wir sind unendlich stolz auf das, was die Schüler*innen geleistet haben“, erklärt Schulleiter Jan Rüter. „Ganz besonders aber freut mich, dass die ganze Spendenaktion auf eine Idee der Schüler und Schülerinnen selbst zurückging.“ Tatsächlich ging die Initiative zu der Spendenaktion von der Klasse 9c aus. „Wir haben im Gemeinsamen Anfang über das Erdbeben gesprochen und die Bilder von den trauernden Menschen gesehen“, schildert die Schülerin Aliya Akgün. „Für uns war sofort klar: Wir müssen was tun!“ Wie viele andere auch hat Aliya Akgün selbst Verwandtschaft in der Erdbebenregion.

Auch Halbast Yosef ist Schüler der Klasse 9c. Er erinnert sich: „Wir haben gedacht: Wenn jeder aus der Schule nur einen Euro gibt, dann kommt ein richtig schöner Betrag zusammen.“ Und Lisa Al-Hussein ergänzt: „Gemeinsam mit unserem Lehrer, Herrn Schüthuth, haben wir überlegt, wie wir vorgehen müssen. Einige von uns haben gleich angefangen, einen Spendenaufruf zu verfassen.“ Doch nicht nur die Klasse 9c wollte helfen, auch andere Klassen wurden initiativ: Die SV machte mehrfach Durchsagen, Schüler*innen aus dem 9. Schuljahr und aus der Oberstufe gingen durch die Klassen, um für die Aktion zu werben, andere organisierten Verkaufsstände. Alleine die 7a nahm durch Kuchenverkauf mehr als 170,- € ein. Nicht zu vergessen die vielen Spender*innen.

„Uns war von Anfang an klar, dass das Geld vor allem an hilfsbedürftige Kinder und deren Familien gehen soll“, erklärt Elli Rudert und Lara Kötter stimmt ihr zu: „Es ist toll, dass wir mit ,Save the Children‘ eine Hilfsorganisation gefunden haben, die sich gerade für die Jüngsten einsetzt.“ Elli Rudert und Lara Kötter besuchen wie auch Nahrin Shamoun die gymnasiale Oberstufe der Anne-Frank-Gesamtschule. Die drei haben von Anfang an die Spendenaktion unterstützt. Und sie haben sich dafür eingesetzt, dass das Geld an das Kinderhilfswerk überwiesen wird. „,Save the Children‘ ist die größte unabhängige Hilfsorganisation der Welt“, betont Nahrin Shamoun. „Ihre Nothilfe-Teams waren von Anfang an in den vom Erdbeben betroffenen Gebieten unterwegs, um Baumaterialien für Notunterkünfte, dringend benötigte Decken, warme Kleidung, sauberes Wasser, Generatoren und Treibstoff zu verteilen.“

Sämtliche Einnahmen der Spendenaktion gehen ohne Abzug an die Hilfsorganisation „Save the Children“ und werden zweckgebunden für hilfsbedürftige Menschen in den Erdbebengebieten der Türkei und Syriens verwendet. Nähere Informationen zur Arbeit von „Save the Children“ und speziell zum Einsatz in der Erdbebenregion unter: https://www.savethechildren.de/

Text: Michael Schüthuth

Foto: Fabian Flöper

Artikel aus der GLOCKE: “Schüler spenden 3000 Euro”

Spenden für Kinder und Familien im Erdbebenkatastrophengebiet in Syrien und in der Türkei haben Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule gesammelt. Sie organisierten unter anderem Kuchenverkäufe und Waffelback-Aktionen. Foto: Tecklenborg

Gütersloh (lt). Rund 3000 Euro haben die Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule bei einer Spendenaktion gesammelt. Die Summe geht an die Organisation „Save the Children Deutschland“. Der Verein hilft Kindern und Familien im Erdbebenkatastrophengebiet in der Türkei und in Syrien. Die Idee für das Projekt ergab sich spontan im Unterricht von Michael Schüthuth. Kurz nach dem Erdbeben sprach er mit den Schülern der 9c über die Katastrophe. Ein Schüler regte an: „Wenn jeder einen Euro geben würde, könnte man damit echt viel machen.“ Schüthuth stimmte zu und sagte: „Dann lass uns das machen.“ Die Klasse habe sich bewusst für diese Organisation entschieden, erklärt Schüthuth. „Wir sind eine Schule. Da ist es schön, wenn das Geld jungen Menschen zugutekommt.“ Die Schüler informierten die anderen Klassen über das Projekt und verteilten Flyer. Außerdem machten die Klassenlehrer auf die Aktion aufmerksam. Es wurden Kuchenverkäufe und Waffelback-Aktionen organisiert. Allein an Bargeld kamen laut Schüthuth 1500 Euro zusammen. Parallel wurden knapp 1500 Euro auf das Konto des Schulvereins überwiesen. „Manche Schüler haben Familien im Erdbebengebiet und engagierten sich besonders aktiv“, so Schüthuth. Der persönliche Bezug habe laut Schüthuth geholfen, den Schülern die Thematik näherzubringen und ein Verständnis für die Situation der Menschen im Katastrophengebiet zu schaffen. Schüthuth ist mit dem Ergebnis der Aktion mehr als zufrieden: „Mit dieser hohen Summe und einer so starken Beteiligung der Schüler habe ich nicht gerechnet. Ich bin positiv überrascht.“ Ingo Krüger, zweiter Vorsitzender des Schulvereins, lobte ebenfalls die Arbeit der Schüler: „Es ist eine hohe Summe zusammengekommen. Auch Verwandte und Freunde der Schüler haben gespendet.“ Krüger findet es wichtig, auf Themen wie das Erdbeben aufmerksam zu machen.

Schulplakette für den eTwinning Qualitätspreis 2022 eingetroffen

Die Schüler*innen des European-Studies-Kurses, die am eTwinning Schulprojekt „What does food tell us about our culture and traditions? – A culinary journey around Europe through time“ teilgenommen haben, kamen noch einmal zusammen, um Urkunden, Sachpreise und die Schulplakette für den eTwinning Qualitätspreis 2022 entgegenzunehmen. Herr Rüter (Schulleiter), Frau Weitkamp (Lehrerin des Kurses) und Herr Flöper (Jahrgangsstufenleiter) gratulierten den Schüler*innen zu ihrem Erfolg.

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