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7. Besondere Schwerpunkte unserer Arbeit

7.1.           Die AFS als MINT-Freundliche Schule

Die Abkürzung MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften (Physik, Biologie, Chemie) und Technik und beschreibt somit in Schule und Berufswelt den gesamten naturwissenschaftlich-technologischen Bereich. Aktuell gibt es zahlreiche Initiativen, um MINT in Schulen zu stärken. Auch die Anne-Frank-Gesamtschule hat sich auf den Weg gemacht, die MINT-Fächer besonders in den Blick zu nehmen und ein MINT-Profil aufzubauen. Dazu werden bereits vorhandene Unterrichtsbausteine, Projekte und Arbeitsgemeinschaften im Hinblick auf ein Gesamtkonzept ausgebaut und weiterentwickelt. Aufgrund der besonderen Schwerpunktsetzung im MINT-Bereich wurde die AFS im Oktober 2018 mit dem Siegel MINT-freundliche Schule ausgezeichnet.

Der folgenden Übersicht ist zu entnehmen, welche besonderen Angebote im MINT-Bereich an der AFS bereits existieren bzw. in den letzten Jahren durchgeführt wurden.

7.2.           Interkulturelles Lernen

Interkulturelles Lernen ist an unserer Schule von zentraler Bedeutung. Es ist nicht nur in den Curricula verschiedener Fächer verankert, sondern wird darüber hinaus durch verschiedene Projekte gefördert, wie auch in den Ausführungen zur Bedeutung des Schulnamens für das Programm unserer Schule (s. Kap. 1.2.) zum Ausdruck kommt. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang auch der bilinguale Unterricht (s. Kap. 6.5.2.)

Die kulturelle und sprachliche Heterogenität an unserer Schule spiegelt unsere gesellschaftliche Realität wider. Somit nehmen wir Vielfalt als Potenzial wahr und sehen sowohl die Förderung der Sprachkompetenz als auch die Förderung der interkulturellen Kompetenz aller Schülerinnen und Schüler als zentralen Schlüssel einer gelungen Integration. ( s. auch Kap. 6.3.)

In Anbindung an den Leitgedanken „Begegnungen fördern – Grenzen überwinden“ sind vor allem die verschiedenen Austauschprogramme und projektorientierten Partnerschaften unserer Schule zu erwähnen:

 

  • der seit 1995 bestehende Schüleraustausch mit dem II Liceum Ogólnokształcące im. Jana Pawła II, Grudziądz (Graudenz), der Partnerstadt Güterslohs in Polen. Bei diesem Austausch lernen die Schülerinnen und Schüler zum einen die Kultur des europäischen Nachbarn Polen, zum anderen aber auch bestimmte Aspekte der Arbeitswelt junger Menschen in Grudziądz und Umgebung kennen; Teilnehmende an diesem Austausch waren in den letzten Jahren Schülerinnen und Schüler verschiedener Alterssstufen und Kurse wie z.B. des Kurses „Partner in Europa – Polen“, aus Geschichtskursen, der AFS-Big-Band u.a.,
  • der durch das Jugendfriedensprojekt „Begegnungen mit Israel und Palästina“ 1993 initiierte Austausch mit Schulen in Israel und Palästina, aus dem die Schulpartnerschaft mit der  „Evangelical-Lutheran School of Hope“ in Ramallah entstanden ist; an diesem Austauschprogramm nehmen Schülerinnen und Schüler der Israel-Palästina-AG sowie des gleichnamigen Projektkurses der Q1 teil,
  • die 2019 in Zusammenarbeit mit dem Droste-Haus in Verl eingeführte internationale Begegnung mit dem Institut Baix Montseny in Sant Celoni (Spanien). Der in diesem Jahr erstmalig durchgeführte an Kriterien des europäischen Erasmus+ Programms projektorientierte Austausch findet zukünftig jährlich mit Schülerinnen und Schülern der Spanischkurse des Jahrgangs 9 statt. Erasmus+ ist ein Bildungsprogramm der Europäischen Union für Bildung, Jugend und Sport, dessen Ziel es ist, den europäischen Austausch von Studierenden, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrenden zu fördern.

 

Neben diesen bedeutenden Schulpartnerschaften gibt es weitere an den Unterricht angebundene Fahrten ins europäische Ausland, wie z.B.

 

  • Englandfahrten der bilingualen Oxfordkurse,
  • Fahrten des Kurses „European Studies“ zum Europäischen Parlament nach Brüssel,
  • Ein-Tages-Fahrten der Französischkurse der Jahrgänge 8 und 9 nach Visé (Belgien) zum Kennenlernen eines frankophonen Landes,
  • mehrtägige Studienfahrt der Französischkurse des Jahrgangs 10 (ggf. 9) nach Paris,
  • Studienfahrten der Lateinkurse der Q1 und Q2 nach Rom,
  • Studienfahrten des Projektkurses „Erinnern für die Zukunft“ nach Auschwitz und Krakau,
  • Exkursionen der Anne-Frank-AG in verschiedene europäische Städte wie Amsterdam, Prag, Wien, Budapest u.a.

 

Darüber hinaus nehmen einzelne Schülerinnen und Schüler in den Ferien an internationalen Workcamps, z.B. in der russischen Partnerstadt Rshew teil oder absolvieren ihr Berufspraktikum im europäischen Ausland, unter anderem in Dänemark, Schweden, England und Polen.

Nicht nur zwischen den Jugendlichen finden Begegnungen statt, sondern auch zwischen Kolleginnen und Kollegen, z.B. über den Einsatz von Sprachassistenten an unserer Schule, insbesondere im Fach Spanisch, sowie durch die Teilnahme an e-twinning Projekten.

e-twinning ist eine im Rahmen von Erasmus+ eingerichtete digitale Community für Schulen in Europa, auf der Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrerinnen und Lehrer über das Medium Internet europaweit an gemeinsamen Projekten zu arbeiten. Ziel dieser Online-Plattform ist es, die beteiligten Partner über die Grenzen hinaus näher zusammen zu bringen. In diesem Rahmen erwerben die Schüler Schlüsselkompetenzen wie Kulturbewusstsein, fremdsprachliche Ausdrucksfähigkeit und eine digitale Bürgerschaft.

Außerdem haben im Rahmen des Projektes „Schulen – Partner der Zukunft“ Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen europäischen und nichteuropäischen Ländern ein dreiwöchiges Praktikum an unserer Schule absolviert. Ziel dieses Projektes ist, Deutschlehrerinnen und –lehrern durch Hospitationsmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen das deutsche Schulsystem sowie den Schulalltag nahe zu bringen.

 

Ein weiterer Aspekt des interkulturellen Lernens ist die Bewusstmachung des europäischen Gedankens in verschiedenen unterrichtlichen Zusammenhängen. So gestalten wir im Rahmen der Europäischen Woche im Mai in Zusammenarbeit mit  „europe direct“ (Kreis Gütersloh) sowie mit der Volkshochschule Gütersloh zur Sensibilisierung im Hinblick auf ein europäisches Engagement Projekttage  zum Thema „Europa“ (Jahrgang 7 und Einführungsphase) und nehmen mit verschiedenen Kursen an Vorträgen oder Informationsveranstaltungen zum Thema teil, um den Jugendlichen europäische Kompetenzen zu vermitteln.

Von besonderer Bedeutung ist auch die regelmäßige Teilnahme an Europäischen Wettbewerben, bei denen Schülerinnen und Schüler unserer Schule schon einige Auszeichnungen erlangt haben.

 

7.3.           Soziales Lernen

Unsere Schule ist Mitglied der Initiative „sozial genial“ und verfolgt mit ihrem Ansatz „Soziales Lernen“ eine im Lernen und in der Schulaktivität verankerte dauerhafte Aktivität, Verantwortung zu übernehmen.

Unser Ziel ist es, dass sich die Schülerinnen und Schüler sozial engagieren, wobei es nicht nur um einzelne karitative Projekte oder Spendenaktionen geht, sondern im Wesentlichen darum, dass sich die Beteiligten mehr mit dem Anliegen identifizieren. In den Angeboten wird daher darauf Wert gelegt, eine Vermittlung von Wissen im Unterricht oder in AG‘s mit praktischer Umsetzung durch die Schülerinnen und Schüler zu verknüpfen.

Kinder und Jugendliche kommen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen in die Schule, auch in den späteren Klassen sind die Lernwege der Schüler verschieden. Eine individuelle Förderung jedes Einzelnen ist dadurch notwendig. Damit wächst die Bedeutung der direkten Hilfe von Schülerinnen und Schülern untereinander. Nach unserem Verständnis zielt Lernen durch Engagement in der Schule besonders auf:

  • Einsichten für die Notwendigkeit und den Sinn für die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung im Alltag zu gewinnen,
  • Lernen durch Erfahrung und Handeln mit Hilfe gezielter Vorbereitung, Selbstorganisation, Durchführung und Reflexion zu ermöglichen,
  • Persönlichkeitsentwicklung durch Verantwortungsübernahme und Mitwirkung zu fördern, mit anderen zu kooperieren und sich situationsgerecht zu verhalten,
  • zu gesellschaftlichem Engagement zu motivieren,
  • Erfahrungen zu ermöglichen, wie man das eigene Lebensumfeld sozial, politisch und kulturell beeinflussen und gestalten kann,
  • einen Beitrag für die berufliche Entscheidungsfindung zu leisten.

In unseren Projektangeboten übernehmen die Jugendlichen etwa Patenschaften für jüngere Mitschülerinnen und -schüler, helfen anderen beim Lernen, übernehmen Sanitätsdienste bei Mitschülern oder engagieren sich in einem Seniorenheim. Anhand der Erfahrungen, die sie in diesen Projekten machen, entwickeln sie Werte und Kompetenzen fürs Leben.

Beispielhaft steht für das soziale Lernen das Konzept der Streitschlichter. Diesem Konzept liegt die Idee zugrunde, dass Konflikte normal sind und zu unserem Alltag gehören. Es geht dabei in erster Linie nicht darum, Streit zu vermeiden, sondern diesen gewaltfrei auszutragen und so zu lösen, dass alle Beteiligten damit zufrieden sind und niemand dabei sein Gesicht verliert.

Schülerinnen und Schüler können sich dazu für eine Streitschlichterausbildung anmelden und übernehmen nach erfolgreichem Bestehen des Trainings diese Tätigkeit in der Schule. Wir trauen unseren Schülerinnen und Schülern diese selbständige Art der Konfliktlösung zu, bleiben aber natürlich selbst bereit und ansprechbar für Schwierigkeiten, die nach wie vor von Erwachsenen begleitet werden müssen.

Das Streitschlichterprogramm soll einen Beitrag dazu leisten,

  • neue, konstruktive Verhaltensweisen in Konfliktsituationen zu lernen,
  • Fähigkeiten zur gewaltfreien und fairen Auseinandersetzung zu stärken,
  • mehr gegenseitiges Verständnis und Toleranz aufzubringen,
  • mehr Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen,
  • mehr Zeit zum Lernen zu haben,
  • das Schulklima zu verbessern.

Mit großem Erfolg präsentiert sich auch das Projekt des Schulsanitätsdienstes an der Anne-Frank-Gesamtschule, das 2013 in Kooperation mit den Maltesern ins Leben gerufen wurde.

Hier werden im Schulalltag kranke und verletzte Schülerinnen und Schüler durch ausgebildete Schulsanitäter betreut und versorgt. Schülerinnen und Schüler, die sich für die Mitarbeit interessieren, müssen einen normalen eintägigen Erste-Hilfe-Kurs besucht haben, bevor sie eine einwöchige Ausbildung absolvieren dürfen, die sie für den aktiven Dienst im Schulalltag vorbereitet.

Zu jeder Zeit haben zwei Schulsanitäter „Dienst“. Sie sind mit „Piepern“ ausgerüstet und können sofort vom Sekretariat alarmiert werden und zum Notfallort geschickt werden.

Bei Unfällen wird „Erste Hilfe“ geleistet, bis ein Arzt oder Rettungssanitäter die Versorgung übernimmt. Bei schulischen Veranstaltungen und Sportfesten unterstützen die Schulsanitäter das Personal der Sanitätsdienste.

 

Wiederbelebt wird das Projekt Medienscouts. Auch darin können sich interessierte Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 7/8 ausbilden lassen. Die Qualifizierung erfolgt in Kooperation mit dem Medienzentrum Gütersloh.  An der Schule arbeiten die Medienscouts anschießend in Kooperation mit einer Medienkollegin/einem Medienkollegen. Auf Nachfrage von Kolleginnen oder Kollegen wie auch Schülerinnen und Schülern aus einzelnen Klassen bieten die Medienscouts z.B. Aufklärung und Problemlösungen im Umgang mit den sozialen Medien an. Auch werden Medienscouts als Experten eingesetzt, wenn es darum geht, über Internet und Datenschutz wie auch Gefahren und Risiken im Netz z.B. Cybermobbing zu informieren und aufzuklären. Zugleich können Einzelpersonen, Gruppen oder Klassen bei erfolgtem Missbrauch die Medienscouts zur Hilfe rufen und sich durch sie beraten lassen. Dabei wird das Vorgehen von der Schwere des Falles abhängen. In schwerwiegenden Fällen wird immer die verantwortliche Medienkollegin/der Medienkollege erster Ansprechpartner und wird informiert bzw. informiert sich genauer. Danach fällt  die Entscheidung, ob die Schul-Medienscouts zum Einsatz kommen können oder eine andere Handlungsempfehlung in diesem Fall sinnvoller ist.

7.4.           Ästhetisches Lernen

Der Bereich des ästhetischen Lernens ist ein wichtiger Baustein unserer Schule. Dies zeigt sich natürlich zunächst in dem Stellenwert der Schwerpunktklasse Musik – Bläserklasse (s. Kap. 5.1.4.) Darüber hinaus sind aber noch weitere Projekte des musisch-künstlerischen Bereiches zu nennen.

Von großer Bedeutung für den musischen Bereich ist neben den Bläserklassen die seit vielen Jahren erfolgreiche AFS BIG BAND.

Die AFS BIG BAND wurde im Schuljahr 1992/1993 gegründet. Mit einigen wenigen Schülerinnen und Schülern beginnend hat sich die damalige Schülerband  mittlerweile zu einem sehr großen Ensemble in Big Band – Besetzung entwickelt. In den wöchentlichen Proben werden Titel  aus dem Bereich des Pop, Rock, Latin und Jazz einstudiert. Die regelmäßige Mitwirkung bei Kulturabenden, Entlassfeiern und Jubiläumsveranstaltungen der Schule haben die AFS BIG BAND zum festen Bestandteil des Schullebens werden lassen.

Besondere Herausforderungen in den ersten Jahren waren für die jungen Musikerinnen und  Musiker u.a. die zwei Auftragskompositionen des Tübinger Komponisten Helmut Bieler-Wendt (s. Kap. 1.2), die musikalische Gestaltung des Festaktes zur Gründung der Stiftung „Begegnung. Stiftung Deutsch-Palästinensisches Jugendwerk“ sowie zahlreiche Auftritte in der Gütersloher Öffentlichkeit.

Seit 2007 hat die Gruppe sich das Ziel gesetzt jährlich ein größeres Konzert zu geben, auf das die Schülerinnen und Schüler sich zusätzlich zu den wöchentlichen Proben in einer mehrtägigen Probenphase.

Unter dem Motto „In A Big Band Hour – 60 Minuten Swing, Latin, Pop und Rock im Big Band Sound“ finden Konzerte im Forum der Schule statt, aber zusätzlich gibt es besondere Auftritte wie die exklusiven Jubiläumskonzerte im Theater der Stadt Gütersloh anlässlich des 20-jährigen Bestehens im Juni 2012 bzw. zum 25-jährigen Bestehens im April 2017 in der Stadthalle Gütersloh. Hervorzuheben sind auch mehrere  CD-Produktionen und die Zusammenarbeit mit einer semi-professionellen Big Band anlässlich des 30-jährigen Schuljubiläums und die daran anschließende erfolgreiche Konzertreise nach Polen in die Partnerstadt Graudenz. Aus dieser Erfahrung erwuchs die für das 2020 geplante Konzertreise nach Israel-Palästina, beginnend in Ramallah, dem Heimatort der zweiten Partnerschule unserer Schule.

Neben der AFS BIG BAND ist auch der aus Schülerinnen und Schülern der Unterstufe zusammengesetzte Chor der Young Voices von zentraler Bedeutung für das Musikprofil unserer Schule. Gegründet im Jahr 2015 bereichern die jungen Sängerinnen und Sänger seit einigen Jahren durch ihre Auftritte schulische Veranstaltungen wie den Kulturabend, die jährlich vor Weihnachten stattfindende Veranstaltung „Winter–Wonderland“ oder auch Abschiedsfeiern. Ergänzt und unterstützt werden die jüngeren Schülerinnen und Schüler ab dem Schuljahr 2018/19 durch den Oberstufenchor, der als jahrgangsübergreifender vokalpraktischer Kurs das musikalische Profil unterstützt.

 

Weitere wichtige Bausteine des ästhetischen Lernens sind zum einen die im Wahlpflichtbereich verorteten Kurse des Faches Darstellen und Gestalten, in denen die Jugendlichen lernen sich in den verschiedenen künstlerischen Bereiche (Kunst, Musik, Theater) auszudrücken und das Gelernte in jährlichen Präsentationen auf den Kulturabenden für die Öffentlichkeit sichtbar machen. Zum anderen tragen die in verschiedenen Bereichen der Schule präsentierten Produkte der Kunstkurse, der Kunst-AG sowie der Literaturkurse mit dem Schwerpunkt „Fotografie“ zur ästhetischen Gestaltung des Schulgebäudes bei.

Letztendlich sind in diesem Bereich noch die Produkte des Literaturkurses „Theater“ zu erwähnen. In diesem Kurs, der seit 1993 fester Bestandteil des Kursangebotes der Oberstufe ist, werden die Schülerinnen und Schüler zunächst in der Einführungsphase in einer Art AG in den Grundbereichen der Theaterarbeit geschult, um anschließend in der Qualifikationsphase ein eigenes Theaterstück zu erarbeiten. Hierbei liegt der Schwerpunkt nicht auf dem Reproduzieren von Klassikern, sondern auf dem eigenen, kreativen Tun, was im Laufe der Jahre zu unterschiedlichsten Aufführungen wie zum Beispiel von selbst erdachten Theaterstücken oder Szenencollagen zu Themen wie  „Integration“, „Zukunftsängsten“, „Zeit“, aber auch zu Umgestaltungen von Klassikern wie Goethes  „Faust“, oder eine Fortsetzung der „Physiker“ von Dürrenmatt.