Lateinkurse 10 und 11 in Xanten

Lateinkurse 10 und 11 in Xanten

(FahB)  Etwas umständlich ist die Reise zur Colonia Ulpia Traiana, heute als Xanten bekannt, per Bahn schon, aber der Preis rechtfertigt es und geradezu ideale Besuchsverhältnisse entschädigten die Teilnehmer der Xanten-Exkursion am vergangenen Donnerstag. Die Teilnehmer der Lateinkurse der Jahrgänge 1o (Steffi Ehemann) und 11 (Dr. Bernward Fahlbusch) absolvierten eine der drei curricular vorgesehenen Exkursionen (nach Kalkriese, Xanten und Rom): Latein-Unterricht außerschulischer Art, der römische Geschichte, römisches Leben, römische Architektur vermittelt, aber auch in Probleme der Archäologie einführt, z.B.: Ist es zu rechtfertigen, nicht mehr Vorhandenes, also geschichtlich Verschwundenes  nach anderswo erhaltenen Vorbildern zu rekonstruieren? (mehr …)

Bewerbungstraining in Echt

Bewerbungstraining in Echt

Wer kennt nicht die Klagen Jugendlicher, sie wüssten nicht, welchen Beruf sie ergreifen sollten? Wer kennt nicht das Stöhnen der Ausbildungsbetriebe über unzureichend vorbereitete Schulabgänger? Und wer kennt nicht das Lamento der Bildungspolitiker über die hohen Zahlen der Ausbildungsabbrecher?

Seit Jahren bildet die Vorbereitung auf den Berufseinstieg, an der AFS einen Schwerpunkt der Arbeit im 10. Jahrgang. Mehrfach bekam sie deshalb auch das Siegel „Berufswahlfreundliche Schule“.

Für eine Aktion der besonderen Art stellten sich erstmals Vertreter der Caritas, des Klinikums, der Volksbank und Sparkasse, der Stadtwerke und der Firmen Pfleiderer, Huga, Lidl und Teckentrup zur Verfügung: Alle 173 Schüler der sechs zehnten Klassen suchten sich einen der genannten Ansprechpartner aus und verfassten eine ernst gemeinte Bewerbung, die der Schüler dann in einem Bewerbungsgespräch gegenüber einem Vertreter der Firma zu vertreten hatte. Anschließend bekam er eine Rückmeldung zur Qualität seines Bewerbungsschreibens und zum Verlauf des Bewerbungsgesprächs, – v.a. aber Hinweise, welche Schwachpunkte zu verbessern seien.

„Organisatorisch ein enormer Aufwand für alle Beteiligten“, kommentierten die zuständigen Koordinatorinnen Katharina Heikel und Christin Bagusat, „aber die äußerst positiven Reaktionen bei Schülern und Firmenvertretern rechtfertigen ihn.“ Schulleiter Jörg Witteborg sah das genauso, Respekt und Dank gebühre vor allem den Firmen, die auf diese aufwändige Weise mithälfen, den Schülern einen zielgerichteten und erfolgreichen Berufseinstieg zu ermöglichen. „Große Klasse“, „Jetzt weiß ich, worauf es ankommt.“, „Zuerst war ich, auch wenn es noch nicht in Echt war, richtig aufgeregt, aber dann merkte ich, so schwer ist das gar nicht.“ So lauteten die Kommentare aus der Schülerschaft.

Die Vertreter von Caritas (Ann-Christin Kuhr), Pfleiderer (Olaf Eins), Huga (Günter Wittenborg und Eric Barteldrees), Stadtwerken (Linda Schwier und Anna Busche), Lidl (Matthias Neisemeier und S. Vetter), Sparkasse Henrik Menzefricke-Koitz und Dennis Slotta), Teckentrup (Stefan Tiemann), Volksbank (Pia Masmeier) und Klinikum (Katharina Fischer). Mit auf dem Bild auch einige Schüler und Schulleiter Jörg Witteborg.

(Photos Dr. Sebastian Schmeding)

„Wissenschaft trifft Schule“ – Die Wissenschaftsakademie von VHS und AFS

„Wissenschaft trifft Schule“ – Die Wissenschaftsakademie von VHS und AFS

Am 1. Oktober 2018 findet im Rahmen der gemeinsamen Wissenschaftsakademie von VHS und AFS ein Gastvortrag von Prof. Dr. Winnenburg zum Thema „Einstein und die Expansion von Raum und Zeit“ statt. Ort der Veranstaltung unter dem Motto „Wissenschaft trifft Schule“ ist das Forum der Anne-Frank-Schule. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und endet um 20.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 2,- € pro Person. Sämtliche Einnahmen kommen dem Schulverein zugute.

Zum Inhalt:

Eine Folgerung aus Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie lautet: Das Universum dehnt sich aus. Trotz mathematischer Beweise wollte Einstein an die Expansion des Alls lange Zeit nicht glauben. Bis der Astronom Edwin Hubble einen tiefen Blick ins rote Licht der Galaxien warf und damit die zuvor theoretisch entwickelten Modelle einer nichtstatischen, evolutionären Welt bekräftigte.

Die Aussage „Das Universum expandiert!“ klingt einfach. Aber schon die Fragen „In Bezug auf welches System und wie können wir überhaupt die Expansion messen?“ oder „Wohin expandiert es und braucht der Raum dazu eine weitere Dimension?“ sind nicht einfach zu beantworten. Prof. Dr. Wolfram Winnenburg versucht es dennoch, und er tut dies in einer für Jugendliche und Laien angemessenen und anschaulichen Sprache.

Wissenschaftsakademie von VHS und AFS

Die VHS Gütersloh und die Anne-Frank-Gesamtschule kooperieren

Wissenschaft trifft Schule – Die Wissenschaftsakademie von VHS und AFS

In einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe bieten die VHS Gütersloh und die Anne-Frank-Gesamtschule sechs Vorträge mit renommierten Wissenschaftlern zu aktuellen naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Themen an.

Die Vorträge finden sowohl im Forum der AFS als auch in der Aula der VHS Gütersloh statt.
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Vier Kugeln Eis für den schnellsten Roboter-Smiley

Vier Kugeln Eis für den schnellsten Roboter-Smiley

Bei der Roberta AG lernten wir, wie man einen NXT-Lego-Roboter programmiert. Nachdem wir die grundlegenden Programmierschritte begriffen hatten und alle Sensoren des Roboters ausgetestet haben, zeigte sich schnell, dass es einer größeren Herausforderung bedarf um die fortgeschrittenen Schülerinnen und Schüler unserer AG zu motivieren sich selbstständig im Programmieren weiterzubringen.

Somit stellten wir uns einem AG-internen Wettbewerb im zuvor selbst hergestellten Labyrinth. Ziel sollte es sein, dass der Roboter mit Hilfe von Ultraschallsensoren alleine, ohne fremde Hilfe das Labyrinth erkundet und mithilfe des Lichtsensors einen schwarzen Punkt im Labyrinth erkennt, anhält und im Display einen Smiley anzeigt (vgl. Foto und Video).

Bei dieser Programmierung stellt sich die Schwierigkeit, dass der Roboter im Grunde ständig agieren muss, um die Wegstrecke zu finden. Da der Roboter mit einer systematischen Programmierung der reinen Wegstrecke nicht zum Ziel geführt werden konnte, bedarf es einer Programmierung mit Schleifen, die bestimmte Vorgänge ständig wiederholen. Unter zur Hilfenahme von Zufallsprogrammierungen gelang es dem Roboter mehr und mehr sich selbstständig durch das Labyrinth zu manövrieren.

Jetzt war der Wettbewerb um den selbst gebauten Lego-Pokal und vier Kugeln Eis eröffnet. Der Roboter von Yunus Kahweci Klasse 8d und Julian Großewinkelmann Klasse 7f schaffte den Zieleinlauf am schnellsten und „lächelte“ als einziger beim Erreichen des Zielpunktes. Der Pokal und die vier Kugeln Eis waren vergeben. Die Verfolgerteams um Lennart Marks, Ole Basler und Marlon Bühlmeier alle aus der Klasse 7a waren fast gleich schnell am Ziel, jedoch übertrug der Lichtsensor das Signal nicht und der vereinbarte Smiley blinkte im Display des Roboters nicht auf – Platz zwei bedeutete drei Kugeln Eis. Selbstverständlich gab es auch für alle übrigen Teilnehmer der AG eine Abkühlung für fleißiges Programmieren im nahegelegenen Eispavillion.

Für nächstes Jahr besteht schon die Idee Schülerinnen und Schüler einer anderen Schule aus Gütersloh, welche sich auch mit Roberta befassen, zum Wettbewerb in die Anne-Frank-Schule einzuladen.