Umweltpreise verliehen

Der gemeinnützige Solarenergie-Fördervereins der AFS, gegründet 2003, ist inzwischen Betreiber dreier Photovoltaikanlagen. Der wesentliche Zweck dieses Vereins ist es aber, den Umweltgedanken zu fördern und zu diesem Zweck hat er jetzt auch einen (mit symbolischen Geldsummen dotierten) Umweltpreis für die jährlichen Abschlussklassen eingerichtet. Dieser Preis soll schülerseitiges Umwelt-Engagement anerkennen und fördern.
Die diesjährigen Preisträger sind Nick Nolkemper und Isabelle Hahn im Jahrgang 13 und Carla Fode im Jahrgang 10. Der erstere setzt sich im Rahmen seiner Leitertätigkeit in der Messdienerschaft seit Jahren dafür ein, dort umweltverantwortliches Denken und Handeln zu vermitteln, die beiden anderen engagieren sich in erster Linie im Bereich des Tierschutzes. Die Laudationes im Rahmen der Entlassfeiern hielten seitens des Vereins Ludger Klein-Ridder und Dr. Bernward Fahlbusch. Sie betonten, dass es nicht die großen Einzeltaten seien bzw. sein müssten, sondern dass die Verantwortung für unsere Lebenswelt im Kleinen anfange und Umweltschutz auf ganz vielen Gebieten stattfinden könne. Handelten alle im Kleinen so wie Nick, Isabelle und Carla, dann werde es in der Summe etwas Großes: Und das sei bitter nötig, um die Zukunft der Menschheit lebenswert zu bewahren. Sie hofften, dass dieser Preis Ansporn und Vorbild für andere sein werde.

Bild: Ludger klein-Ridder bei der Laudatio für Nick Nolkemper

(Photo: Norbert Künzel)

Bild: Carla Fode mit Urkunde

(Photo: Fabian Flöper)

Abitainment – Kulturabend der Abiturientia 2019

(FahB) Am 4.6.2019 fand zum zweiten Mail ein „Kulturabend“ der Jahrgangstufe 13 statt. Von allen Prüfungen befreit und noch in Unkenntnis der Ergebnisse, präsentierten also völlig unbeschwert Kulturschaffende aus dem Jahrgang 13 ein buntes, erheiterndes und staunenerregendes Programm aus Literatur, Theater, Tanz, Malerei und Musik, – moderiert von Isabelle Hahn und Liam Kosfeld, die dieses quasi als Standard-Duo seit der 11 bei allen möglichen Veranstaltungen zu tun pflegen.

Gleich mehrmals trat die Farewell Company, drei Musiker (Daniel Vollmer am Baß, Nick Nolkemper auf der Guitarre, Jannis Butchereit am Schlagzeug), Felix Janßen-Müller (mit E-Piano) und ein sechsköpfiger Chor auf, dirigiert vom Techniker Jannik Rehkemper. Judith Linnhoffs Kurzgeschichte „Der Anfang“ erwies sich als ebenso tief- wie hintergründig und stellte endlose Monotonie in monotoner Abgestumpftheit dar: eine nachdenklich stimmende Metapher auf den Nichtsinn des Lebens? Linus Thore Hachenberg verstand es, den Klassiker „Dinner For One“ als Butler James derart getroffen nachzuspielen, dass er mehrfach das Publikum zum Szenenapplaus brachte. Miss Sophie doubelte der Jahrgangsleiter Dr. Fahlbusch, so dass aus dem Ganzen „Fahlbuschs 90. Geburtstag“ wurde, zu dem Dr. Mathilde v. Zahnd (eine Anspielung auf das Theaterstück im Jg. 12), Rosa Luxenburg („Revolution“), Theresa May („Brexit ist keine Währung.“) und Marie Juchacz („Frauenpower now“) eingeladen waren.

Unter dem Namen „The Rolling Tappers“ verbargen sich Isabelle Hahn und aus der Stufe 12 Margit Rudziewski und Ricarda v. Schweinitz: Ihr Stepp-Tanz (auf eigens ausgelegtem Parkett) hatte es in sich und nötigte den Zuschauern Bewunderung pur ab.

Judith Linnhoff zeigte sich aber nicht nur als Literatin, auch als Musikinterpretin wusste sie zu überzeugen. Begleitet von Felix Janßen-Müller interpretierte sie mit erheblichem Stimmvolumen facettenreich die sentimentale Ballade Sara Bareilles „She used to be mine“ aus dem gleichnamigen Musical in einer Version aus dem Jahre 2015.

Und dann der Knaller: Dass Deutschlehrer regelmäßig Autoren falsch verstehen (wollen), ist bekannt, aber wie Goethes Faust wirklich zu sehen ist, war bisher unbekannt. Seit dem 4.6. hat die AFS einen Platz in der Literaturwissenschaft, denn hier wurde der Ur-ur-Faust entdeckt, – also der Faust, wie Goethe ihn eigentlich wollte. Die Jahrgangsleiter Ina Janßen-Müller und Dr. Fahlbusch gaben im Blankvers eine Persiflage zum Besten, die Gretchen als männerorientierte Emanze, Faust als planlosen, allerdings unterleibsgetriebenen Sugar-Daddy und Mephistopheles als unbelehrbaren Macho zeigten, der sich allerdings am Ende der Frauen-Power zu beugen hatte.

Den Höhepunkt stellte dann eine von Daniel Vollmer grandios (und ertragreich) inszenierte Versteigerung dar: 11 Werke des Künstlers Dimosthenis Koutsakis (früher auch engagiert als Schülersprecher) kamen unter den Hammer und brachten eine nicht unerhebliche Bereicherung der Jahrgangskasse: Die meisten seiner Motive waren auf der Jahrgangsfahrt in Prag entstanden, so dass sich sofort genügend Interessenten fanden. Im sofort legendären Bieterduell um die Prager-Brücken-Darstellung in Öl siegte dann letztlich Wiebke Kißner gegen Dr. Fahlbusch.

Die Abi-Band brachte ihren letzten furiosen Song, Liam und Isabelle dankten allen irgendwie Beteiligten, vor allem den Hausmeistern: Auf Wiedersehen beim Abi-Ball!

Und manch anwesender Lehrkörper staunte nicht schlecht: Dieses und manches hatte er jenem und manchem Schüler gar nicht zugetraut. Fazit: In einem Jahrgang steckt meistens mehr, als Schule herkömmlich erlaubt (und sichtbar macht).

Aleksandar Mitrović (Jg. 13) auf Einladung beim Bundespräsidenten

(FahB) Aleksandar Mitrović (Jahrgangsstufe 13, LK Geschichte) hatte am Bundeswettbewerb Geschichte mit einer Arbeit über die serbisch-orthodoxe Kirche in Osnabrück teilgenommen und einen ersten Landespreis in NRW erstritten. Als Folge davon war er jetzt  zusammen mit 15 weiteren Preisträgern am 3. April 2019 zu einem Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eingeladen. Das Treffen fand statt im Haus der Geschichte in Berlin, dessen Leipziger Ableger im Januar Ziel der Exkursion des LK Geschichte war. Zusammen mit dem Präsidenten und seiner Frau besuchte die Gruppe eine Ausstellung über die Weimarer Republik vor deren offizieller Eröffnung. Dem schloss sich ein engagiertes Gespräch mit dem Präsidentenpaar über die Gründe des Scheiterns der ersten Republik an: Weniger die demokratiefeindlichen Kräfte, sondern vielmehr die Gleichgültigkeit und Uninteressiertheit der Mehrheit seien verantwortlich. Daran knüpfte der Präsident in seiner folgenden Rede über Gefährdung und Verletzlichkeit der bundesrepublikanischen Demokratie an.

Bild (DHM/Thomas Bruns): Das Präsidentenpaar und seine Gäste. Dritter von links: Aleksandar.

Schülerdialog zum Thema „Europa“ in der Anne-Frank-Gesamtschule

Mehr als 70 Jahre herrscht nun schon Frieden in Europa. Dies allein begründet die Wichtigkeit des Verbundes der 28 Mitgliedstaaten. Aber was bedeutet Europa eigentlich für Jugendliche?

Am 7. Mai fand anlässlich der Europawoche und der bevorstehenden Europawahl ein Schülerdialog zum Thema „Europa“ im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule statt. Hierbei konnten die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs zeigen, dass sie über die Bedeutung Europas Bescheid wissen. Außerdem machten sie deutlich, dass sie sich für den Fortbestand und die Weiterentwicklung der Europäischen Union einsetzen wollen.

Die Idee zu dem Projekt entstand schon eineinhalb Jahre vorher, denn die Veranstaltung,  die gemeinsam von der VHS und der AFS geplant und durchgeführt wurde, bedurfte einer langen Vorbereitung.

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Europatag an der AFS

Seit 1986 wird der „Europatag“ am 9. Mai als Feiertag der Europäischen Union mit zahlreichen Veranstaltungen und Festlichkeiten begangen. In diesem Jahr nahm die AFS nun schon zum zweiten Mal in Form eines Projekttages des Jahrgangs 7 an der Würdigung von Frieden und Einheit in Europa teil.

Dazu erarbeiteten die einzelnen Klassen von der ersten bis zur sechsten Stunde verschiedene Projekte zum Thema „Europa“. Ihre Ergebnisse präsentierten sie dann im Rahmen einer kleinen Feier in der 8. und 9. Stunde im Forum. Geladen waren auch die Eltern der SchülerInnen sowie als Ehrengast Frau Kammertöns von „Europe direct“, die Koordinatorin des EU-Informationszentrums im Kreis Gütersloh.

Zu Beginn gestaltete die Musikklasse 7d mit der eigens einstudierten Eurovisionshymne einen feierlichen Auftakt der Veranstaltung.

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In A BIG BAND HOUR 2019

Einmal im Jahr veranstaltet die AFS Big Band unter Leitung von Gudrun Pollmeier ein offenes Konzert in der Schule unter dem Titel „In A BIG BAND HOUR“, – wie immer eintrittsfrei. Aber in diesem Jahr kam den Spenden besonderer Wert zu, gilt es doch, ein Großprojekt der besonderen Art zu finanzieren. Nach dem Vorbild des 1999 von Daniel Barenboim gegründeten Orchesters des west-östlichen Divans wird die Big Band im April 2020 gemeinsam mit der AFS-Partnerschule in Ramallah dort unter dem Titel „United in Hope“ ein Cross-Over-Programm erarbeiten, mit dem man anschließend durch Palästina touren wird, – ein musikalischer Appell zur Völkerverständigung, dessen Schirmherrschaft Bürgermeister Henning Schulz übernommen hat.

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