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Schulsozialarbeit

Das erweiterte Team (von rechts nach links): Helene Holtkamp (Schulsozialarbeit und Beratung), Franziska Hanke (Schulsozialarbeit, Beratung, MTP), Celia Labitzke (Schulsozialarbeit, Beratung und MTP), Werner Lüchtefeld (Schulsozialarbeit), Andrea Herold-Bröcker (Schulsozialarbeit und Prävention Schulmüdigkeit, Beratung), Catharina Decker (Berufspraktikantin)

Die Schulsozialarbeiter*innen sind in der Anne-Frank-Gesamtschule ganztägig direkt ansprechbar und bieten im Rahmen ihrer Tätigkeiten an:

  • Einzel- und Gruppenberatung sowie Begleitung von Schüler*innen in problematischen Lebenssituationen
  • Unterstützung bei der Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten und Bewältigungskompetenzen
  • Konfliktmoderation
  • Krisenintervention
  • Verhaltensbeobachtung im Unterricht und lerngruppenbezogene Beratung
  • Elterngespräche und Beratungsangebote an den Eltern- und Schüler*innenberatungstagen
  • Kollegiale Beratung von Lehrer*innen
  • Kontakt und Vermittlung zu außerschulischen Fachstellen und Unterstützungsangeboten
  • Vermittlung sowie Planung/Durchführung von Präventionsangeboten zu Themen wie z.B. Soziales Lernen, Umgang mit Konflikten und Ausgrenzung, Sexualerziehung, Streitschlichtung
  • Mitarbeit im Ganztagsbereich
  • Mitwirkung bei der Schulentwicklung in den für sie relevanten Bereichen
  • Soziale Gruppenangebote: Soziales Lernen, Konfliktbewältigung und Prävention
  • Schulsozialarbeit entwickelt/unterstützt Angebote zur Vorbeugung von Gewalt, Sucht und anderen Problemlagen. Neben Kriseninterventionen bei akuten Konflikten initiiert Schulsozialarbeit gezielte Angebote und Gelegenheiten für Soziales Lernen in der Gruppe, die präventive Wirkung entfalten.
  • Offene Gesprächs-, Kontakt- und Freizeitangebote (wie offene Schülertreffs, Freizeitangebote etc.)
  • Mitwirkung in Unterrichtsprojekten und in schulischen Gremien (wie z.B. in Konferenzen, Schulprogrammarbeit etc.)
  • Kooperation und Vernetzung mit dem Gemeinwesen
  • Schulsozialarbeit unterstützt bei der Gestaltung von Übergängen (Kindergarten – Grundschule – Weiterführende Schule – Ausbildung / Beruf) durch Vernetzung mit den Vertretern der schuleigenen Berufsorientierung (AFS BOB-Team)

Die Schulsozialarbeiter*innen sind immer auch Mitglied des Beratungsteams und der Lehrkräftekonferenz. Ihr Einsatz erfolgt entsprechend dem Erlass „Beschäftigung von Fachkräften für Schulsozialarbeit in NRW“ und dem Rahmenkonzept für Schulsozialarbeit der Stadt Gütersloh.

Grundlagen für eine wirksame Schulsozialarbeit

  • Vertraulichkeit – In Beratungsgesprächen gemachte Äußerungen werden vertraulich behandelt. Ausnahmen nur mit Zustimmung der Betroffenen oder bei Gefährdungssituationen.
  • Konsequenz – Worte müssen Gültigkeit haben, d.h. verlässliche Absprachen, die auch eingehalten werden (können).
  • Wertschätzung – Respektvoller Umgang als Basis für eine lösungs- und ressourcenorientierte Zusammenarbeit.
  • Freiwilligkeit – Sozialpädagogische Angebote sind in der Regel für alle Beteiligten freiwillig.
  • Orientierung an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen.

Schulsozialarbeit AFS und ihre Vernetzung

Die Schulsozialarbeit (SozArb) als Ansprechpartner und Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche,

  • fördert vor allem die Entwicklung der Heranwachsenden zu einer selbstbestimmten, gesellschaftsfähigen, verantwortungsvollen und sozial engagierten Persönlichkeit,
  • umfasst alle Aktivitäten und Maßnahmen im Sinne der §11 und 13 SGB VIII, die innerhalb der Institution Schule oder im außerschulischen Bereich auf Kinder und Jugendliche bezogen sind.

Ziele von Schulsozialarbeit in Bezug auf Kinder und Jugendliche sind:

  • die gelingende Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung,
  • die Stärkung der sozialen Kompetenzen,
  • die Erhöhung der gesellschaftlichen Teilhabe und Förderung der gesellschaftlichen und sozialen Integration,
  • die schulische und außerschulische Lebensbewältigung bei Entwicklungsaufgaben und akuten Problemen,
  • der Schutz vor Gefährdung des geistigen und körperlichen Wohls.

Die Schulsozialarbeit als Handlungsfeld der Jugendhilfe ermöglicht:

  • Angebote von sozialpädagogischen Hilfen zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen,
  • Angebote der Jugendarbeit zur Förderung der Entwicklung von jungen Menschen.

Ziele von Schulsozialarbeit in Bezug auf Eltern/Erziehungsberechtigte sind:

  • die Erhöhung der Kooperation mit Eltern sowie deren Erziehungskompetenz,
  • Informationen zu Hilfsangeboten, soziale Einrichtungen und konkrete  Ansprechpartner vor Ort benennen und bei Bedarf Zugang zu weiteren Unterstützungsangeboten ermöglichen.

Ziele von Schulsozialarbeit in Bezug auf Lehrkräfte der AFS sind:

  • die Sensibilisierung für Lebenswelten von Heranwachsenden und für sozialpädagogische Herangehensweisen / Themen,
  • Lehrkräfte kennen Unterstützungsmöglichkeiten und soziale Einrichtungen und Dienste,
  • die Bewältigung von akuten Problemen in den Klassen (durch z.B. fachliche Anregungen, Beratungen, Fallanalysen).

Ziele von Schulsozialarbeit in Bezug auf die Schule und den Sozialraum sind:

– die Förderung eines positiven Schulklimas und positiver Bedingungen für ein emotional und sozial gesundes Aufwachsen,

– ein Beitrag zur Öffnung der Schule nach außen.

Das Hinarbeiten auf die Ziele erfordert eine enge schulinterne Zusammenarbeit und eine kontinuierliche Netzwerkpflege mit externen Akteuren unterschiedlicher Institutionen im Sozialraum.

Erreichbar:

Werner Lüchtefeld:   05241 – 505 280 80 – E-Mail: Werner.Luechtefeld @ afs-gt.de

Helene Holtkamp:     05241 – 505 280 83 – E-Mail: Helene.Holtkamp @ afs-gt.de

Franziska Hanke:       05241 – 505 280 21 – E-Mail: Franziska.Hanke @ afs-gt.de