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Erfolgreiche Teilnahme am Europäischen Wettbewerb

Auch in diesem Schuljahr gab es wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen, die am Europäischen Wettbewerb teilgenommen haben, der in diesem Jahr unter dem Motto „EUnited – Europa verbindet“ stand. In vielfältigen Beiträgen – Geschichten, künstlerischen und medialen Gestaltungen – setzten sich die Jugendlichen mit verschiedenen Themen rund um das Motto des 67. Wettbewerbs auseinander.

Erfolgreich waren in diesem Jahr vier Schülerinnen aus der gymnasialen Oberstufe. Kira Jolien Biermann, Carla Fode und Katharina Wehmeyer aus der EF erreichten mit einem anschaulichen Erklärvideo, dessen Titel „Europa, werd tolerant“ dem Thema „Körperkult(ur)“ zuzuordnen ist, den zweiten Platz in der Kategorie „Gruppenarbeit“ zum Thema. Ebenfalls den zweiten Preis (Kategorie Einzelarbeit) im Zusammenhang des Themas „Körperkult(ur)“ erreichte Anna Kötter aus der Q1 durch eine beeindruckende Geschichte mit dem Titel „Die Menschlichkeit hört da auf, wo die Perfektion anfängt“.

Da in diesem Jahr die offizielle Preisverleihung aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, würdigten der Schulleiter Jan Rüter, die Sprachenkoordinatorin Beate Hinrichs, die Oberstufenleiterin Katrin Bokeloh sowie die betreuenden Lehrer Fabian Flöper (Einzelpreis) und Erhan Toksözlü die Leistung der Schülerinnen.

Die Schulgemeinde gratuliert den Preisträgerinnen und bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Text: HinB – Foto: BokK

Die Volkshochschule verlängert Ihre Partnerschaft mit der Anne-Frank-Gesamtschule. Wir sind mit Abstand sehr erfreut darüber :-)!

Freuen sich „mit Abstand“ über die Verlängerung der Bildungspartnerschaft: (v.l.) Jan Rüter (Schulleiter Anne-Frank-Schule), Melanie Steinmeier (Schulpflegschaftsvorsitzende Anne-Frank-Schule), Dr. Elmar Schnücker (Leiter Volkshochschule Gütersloh), Carla Weitkamp (Lehrerin Anne-Frank-Schule), Henrike Dulisch (Projektkoordinatorin Volkshochschule Gütersloh), Anna Kötter (Schülersprecherin Anne-Frank-Schule), Gudrun Hönemann (stellvertretende Schulleiterin Anne-Frank-Schule), Michael Schüthuth (Projektleiter an der Anne-Frank-Schule) und Pinar Sarilkan (Schülersprecherin Anne-Frank-Schule).

Bildungspartnerschaft geht in die zweite Runde

Kooperationsvereinbarung zwischen Anne-Frank-Schule und Volkshochschule Gütersloh verlängert

Spannende Einblicke in wissenschaftliche Bereiche, kreative Projekte und wissbegierige Schülerinnen und Schüler: Seit zwei Jahren besteht die Bildungspartnerschaft zwischen der Anne-Frank-Schule und der Volkshochschule Gütersloh. Bei einer gemeinsamen Unterzeichnung „mit Abstand“ wurde der Kooperationsvertrag jetzt um zwei weitere Jahre verlängert.

„Eine einzigartige Partnerschaft“, beschreibt Jan Rüter, Schulleiter der Anne-Frank-Schule, die Kooperation mit der Volkshochschule. „Die Ziele, die wir uns für die letzten beiden Jahre gesetzt hatten, haben wir erfolgreich gemeinsam erreicht.“ Die erneut auf zwei Jahre angelegte Partnerschaft, die in einer Kooperationsvereinbarung unter Beteiligung des Landes NRW geregelt ist, soll Schülerinnen und Schülern vor allem im Bereich der kulturellen und politischen Bildung Angebote machen, sowie ausbildungs- und berufsrelevante Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln. „Die Hinführung zum Lebensbegleitenden Lernen ist eine Voraussetzung für die erfolgreiche individuelle berufliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung“, heißt es im Kooperationsvertrag. „Volkshochschule und Schule fördern diese Lernkompetenz und ergänzen sich dabei in idealer Weise.“

Ob bei der Textil-AG oder dem Medienprojekt „Schule macht Radio“ – die Angebote der Bildungspartnerschaft bieten den Schülerinnen und Schülern viele Möglichkeiten, sich auszuprobieren und kreativ zu werden. Ziel der Bildungspartnerschaft ist es, mit den eigens entwickelten Kursangeboten über den curricularen Lernstoff hinauszugehen und wissenschaftliche Themen sowie das Lehren und Lernen von Hochschulen kennenzulernen. Wie bei der Reihe „Wissenschaft trifft Schule“, die Vorlesungen aus den Bereichen Geschichte und Gesellschaft, Philosophie und Ethik, Kunst und Kultur, Natur und Technik anbietet. Gleichzeitig können die Teilnehmenden aber auch bestehende Fähigkeiten ausbauen, zum Beispiel mit dem Angebot des Englisch-Sprachzertifikats „TELC“. „Die Wissenslust der Schülerinnen und Schüler und die hohen Teilnehmerzahlen haben uns bei den Veranstaltungen begeistert“, betont Dr. Elmar Schnücker, Leiter der Volkshochschule Gütersloh. „Diese positive Resonanz motiviert uns, in den nächsten zwei Jahren mit neuen Angeboten weiterzumachen.“ Auch wenn die genaue Umsetzung der geplanten Veranstaltungen aufgrund der Corona-Bestimmungen bisher noch offen ist, haben die Vertreter der Volkshochschule und der Anne-Frank-Schule das Programm für das Schuljahr 2020/2021 bereits geplant. „Wir freuen uns auf die kommenden zwei Jahre und die Zusammenarbeit, von der wir gemeinsam profitieren können“, sind sie sich einig. Denn eins ist in den vergangenen beiden Jahren deutlich geworden: von der Kooperation profitiert nicht nur die Schülerschaft, sie bereichert beiden Bildungseinrichtungen.

Text: Isabel Rüschoff, Stadt Gütersloh, Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit und Repräsentation, Volontärin

Fotos: Fabian Flöper

Der Vertragstext kann hier heruntergeladen werden: KLICK!

AFS BIG BAND verschiebt Jahreskonzert auf das nächste Schuljahr

Das hatte sich auch niemand aus der Big Band der Anne Frank Schule so vorgestellt, als sich die 40 Musikerinnen und Musiker Anfang März mit ihrer Leiterin Gudrun Pollmeier zu einem Probenwochenende in der Schule getroffen hatten.

Intensiv hatte man für den 10. Juni 2020 geprobt, denn da sollten entsprechend des Mottos „IN A BIG BAND HOUR – 60 Minuten Swing, Latin, Pop und Rock im Big Band Sound“ der Schulgemeinde und Freunden der Big Band die Highlights des Jahresprogramms präsentiert werden. Und die Ballade Smoke Gets In Your Eyes mit der Abiturientin Merle Rahmann als Solistin am Flügelhorn wäre definitiv ein Highlight geworden!

Doch dann kam Mitte März der Corona-Shutdown, legte die gesamte Probenarbeit lahm und machte alle Hoffnungen auf ein Abschlusskonzert zunichte.

Und nicht nur das: Die Big Band wurde doppelt hart getroffen. Denn für Mitte April 2020 war eine 10-tägige Projektfahrt nach Palästina geplant. Dort wollte man zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Partnerschule in Ramallah ein musikalisches Programm aus westlicher Big-Band-Literatur und traditioneller Musik des Nahen Ostens erarbeiten. Anschließend sollte es für die 70 deutschen und palästinensischen UNITED IN HOPE – Musikerinnen und Musiker auf Konzerttour durch Palästina gehen. Nach drei Jahren Vorbereitungszeit war die Absage dieser Reise echt bitter.

Da so eine Projektreise nicht einfach auf einen anderen Termin verschoben werden kann, soll UNITED IN HOPE nun mit einem Event der anderen Art und Weise abgeschlossen werden. Ende August werden sich die palästinensischen und deutschen Musikerinnen und Musiker in einer Videokonferenz treffen und das ursprünglich geplante UNITED IN HOPE-Programm per Live-Schalte in einem 2-stündigen Workshopkonzert spielen.

Für das neue Schuljahr hoffen die AFS BIG BANDler nun, dass sie nach den Sommerferien wieder normal proben können und ihr Konzert IN A BIG BAND HOUR bald nachholen können.

Text: Gudrun Pollmeier

Fotos: Norbert Künzel