Eine spannende Woche in der schwedischen Hauptstadt

 

Wie alle Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs hatte auch ich die Aufgabe, mir für den Herbst 2017 eine Praktikumsstelle zu suchen.

Sobald ich erfahren habe, dass es erlaubt ist, im Rahmen des Praktikums auch ins Ausland zu gehen , machte ich mich mit großer Motivation auf die Suche und habe bald eine Stelle als Praktikantin in einem Stockholmer Architekturbüro gefunden.  Ich sah dieses Angebot als Chance, durch die internationale Tätigkeit viel Neues zu lernen und zu erfahren.

Und so war es dann auch. Ich habe während des Praktikums viel Englisch sprechen müssen, was meine Englischkenntnisse verbesserte. Außerdem habe ich jeden Tag neue Menschen kennengelernt, nicht bloß aus Schweden, sondern auch aus vielen anderen europäischen Ländern, beispielsweise aus Italien, Spanien, Frankreich, Rumänien und Ungarn. Auf der Baustelle habe ich mich mit den verschiedensten Menschen ausgetauscht, was ich als große Bereicherung empfunden habe.

Viele solcher Aufgaben haben mich stark gefordert, nicht nur im Hinblick auf meine Sprachkenntnisse, sondern auch auf mein Selbstbewusstsein und meine Selbstständigkeit. Ich musste zum Beispiel den Arbeitern selbstständig erklären, was mir zuvor mein Betreuer erklärt hat. Von Tag zu Tag habe ich mich in meiner Kommunikation und in meinem Auftreten etwas sicherer gefühlt, mich schnell an die neue Umgebung gewöhnt und mich immer besser mit den Kollegen verstanden.

In diesem Praktikum habe ich nur positive Erfahrungen gemacht. Einige davon werden mir sicherlich im Alltag behilflich sein, andere wiederum begleiten mich auf dem Weg meiner Berufswahl und helfen mir, meine eigenen Stärken und Schwächen besser einschätzen zu können.

Ich kann es jedem empfehlen, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren, der sich gerne auf etwas Neues einlässt und Interesse an internationalen Erfahrungen und an anderen Ländern Europas hat. Man trifft immer wieder auf neue Leute, lernt andere, vielleicht sogar zuvor fremde Lebensgewohnheiten kennen und verbessert nebenbei, völlig unbewusst, seine Sprachkenntnisse.

Sara Be Tuma, Q1

WINTERWONDERLAND ein voller Erfolg

(FahB) Der Beifall ist des Sängers Lohn, – und verdienten Beifall erhielten sie alle im vollbesetzten Forum der Anne-Frank-Schule, in das die verschiedenen Musikformationen der AFS zum Weihnachtskonzert geladen hatten. Eine gelungene Choreographie, ein Programm aus klassischen und modernen Weihnachtsmelodien, garniert mit unerwarteten Einlagen, sowie beindruckende Stimm- und Instrumentalleistungen wussten zu überzeugen und belegten wieder einmal die Qualität des musikpädagogischen Schwerpunkts der Schule. Felix Janssen-Müller, Stephan Paulus und Gudrun Pollmeier als verantwortliche Lehrer und Organisatoren zeigten sich hochzufrieden.

Der Unterstufenchor, die Young Voices (Kl. 5-7), geleitet von Felix Janssen-Müller und die Bläserklasse 7 D unter der Stabführung von Stephan Paulus waren dem Publikum schon alte Bekannte, Leonhard Cohens „Hallelujah“ für Klavier, Guitarre und Gesang, dargeboten von Adrian Jeschka und Wladimir Ens war eher eine Überraschung, ebenso wie der erst vor zwei Monaten entstandene Oberstufen-Projektchor (Jg. 10-12), der erstmalig auftrat. Zwei ehemalige Drummer der AFS Big Band, Eric Fränsing und Leon Wilke, hatten eigens eine eigene Schlagzeug-Improvisation komponiert: eine Welturaufführung. Farshad und Mersahd Bigham (Jg. 11), beide erst seit April 2015 in der Bundesrepublik boten Ludovico Einaudis „I Giorni“ für Klavier und Guitarre. Ein Bläserensemble aus Mitgliedern der Big Band intonierte unter Grund Pollmeiers Leitung klassische Weihnachtslieder, wie z.B. „Oh du fröhliche“. Mit zwei Liedern, darunter „Stay“ von Rihanna, rundeten Emily Löhr und Lotta Bollmann (beide Jg. 11) einfühlsam und nuancenreich das Programm ab. Zum Finale vereinten sich alle Sänger und Ensembles und wünschten gemeinsam musikalisch „Feliz Navidad“, – eine Botschaft die ihm Saal ankam. Liam Kosfeld und Isabelle Hahn (Jg. 12), die als Moderatoren routiniert durch den Abend führten, fanden die passenden Dankesworte für die Künstler und das Publikum.

Die Einnahmen durch den Verkauf der Eintrittskarten und die Spenden des Abends von über 1000 € gehen an die Krebsstation der Kinderklinik in Bielefeld-Bethel!

Hier geht es zu den Fotos von Norbert Künzel

Kooperation IHK – Schule – Wirtschaft zwischen Anne-Frank-Gesamtschule Gütersloh und der Teckentrup GmbH & Co. KG aus Verl

Mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) unterzeichneten heute (18. Dezember 2017) die Anne-Frank-Gesamtschule Gütersloh und der Tore- und Türenhersteller Teckentrup GmbH & Co. KG aus Verl eine Vereinbarung zur „Kooperation IHK – Schule – Wirtschaft“. Es ist die 207. von der IHK vermittelte oder direkt unterstützte Kooperation im IHK-Bezirk.

Schulleiter Jörg Witteborg begrüßte in der Mediothek der Schule Jörg Hesse, Personalchef des neuen Kooperationspartners und Simon Tiemann, Ausbildungsleiter der Firma Teckentrup GmbH & Co. KG sowie Swen Binner, den IHK-Geschäftsführer Berufliche Bildung und Bodo Venker, Projektleiter Kooperation IHK-Schule-Wirtschaft. Aus der Schule waren zahlreiche Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler anwesend, die u.a. auch für die musikalische Begleitung und kulinarische Versorgung sorgten.

Swen Binner stellte während der Feierstunde in der Gesamtschule anlässlich der Unterzeichnung das Ziel vor: „Mit unserem Kooperationsprojekt IHK – Schule – Wirtschaft möchten wir Lehrerinnen und Lehrer darin unterstützen, den Unterricht noch praxisnäher zu gestalten und der Schülerschaft praktische Einblicke in die Berufswelt geben. Zudem wollen wir unseren Mitgliedsbetrieben dabei helfen, sich mit dem System Schule und deren Kultur vertrauter zu machen.“ Wegen des demographischen Wandels gebe es einen steigenden

Bedarf der Wirtschaft an Auszubildenden, deshalb sei das Projekt wichtig. Ziel sei es, allen allgemein bildenden Schulen in Ostwestfalen einen Kooperationspartner zu vermitteln.

„Aus ersten sehr guten Kontakten mit Schulleitung und Lehrerschaft der Anne-Frank-Gesamtschule wurde deutlich, dass sich Schule verändert“, sagte Jörg Hesse, Personalleiter bei Teckentrup. Da sich das Unternehmen auch auf einem Weg befindet, sich auf zukünftige Herausforderungen noch konsequenter auszurichten, ergäben sich vielerlei Anknüpfungspunkte für beide Partner, und zwar weit über das gewohnte Maß hinaus. „Bildung, Lernkultur und den Umgang mit Veränderungen müssen wir auf beiden Seiten anders denken und machen. Da sehe ich eine spannende Vernetzung im Austausch der Verantwortlichen und im Angebot für nachwachsende Generationen“, erläuterte der Personalleiter.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Firma Teckentrup ein kompetentes Gegenüber gefunden haben, mit dem wir einerseits unserer Schülerschaft im Prozess der Berufswahlorientierung praxisnahe Anregungen geben können und andererseits anwendungsorientiert fachliche Zusammenhänge in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Technik, also den Mint-Fächern, gestalten können“, unterstrich Jörg Witteborg, Schulleiter der Anne-Frank-Gesamtschule. Bereits im Vorfeld dieser Kooperationsvereinbarung sei deutlich geworden, dass beide Partner eine Reihe von Übereinstimmungen interner Leitziele hätten. „Die bisher geführten Gespräche mit dem Unternehmen Teckentrup zeigen, dass die Anne-Frank-Schule hier einen Kooperationspartner gefunden hat, der auch in diesem Bereich für die interne Weiterentwicklung der Schule in Zukunft wichtig sein wird. Wichtige Impulse auf dem Weg zur Veränderung der Schule, die wir mit der Zukunftswerkstatt ‚AFS – 2020‘ einleiten, werden durch diese Kooperation ausgelöst.“

 

Die Bilder zeigen von links nach rechts

Swen Binner, IHK Geschäftsführer Berufliche Bildung, Jörg Witteborg, Schulleiter Anne-Frank-Schule und Jörg Hesse, Personalleiter der Firma Teckentrup aus Verl

Vorlesewettbewerb

Am diesjährigen Vorlesewettbewerb haben 28 Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Mit Buchvorstellungen und dem Vorlesen ausgewählter Textstellen haben die Kinder beim Klassenentscheid das Publikum unterhalten. Die Jury (Schüler, Deutschlehrer und Frau Witte, Frau Pauly und Frau Peter  (Schulbibliothek)) bewertete Lesetechnik, Textverständnis und Textgestaltung und war von den Beiträgen beeindruckt.

Die Klassensieger sind:

6a: Kira-Marie Motzko,  6b: Steve Roham,  6c: Vanja Natali Dimitrova,

6d: Laurine Emilie Radtke, 6e: Zoe Barkey, 6f: Jonas Meiertoberens

Der Schulentscheid

Der  Schulentscheid fand in stimmungsvoller Atmosphäre am 08. Dezember in der Mediothek statt.  So konnten sich alle Teilnehmer von der Richtigkeit ihrer Klassenentscheidungen überzeugen und ihre Favoriten anfeuern.  Die Jury bestehend aus Frau Witte, Frau Pauly, Frau Froböse, sowie die Schulsiegerin 2016 Zoe Geddes kam zu folgendem Ergebnis:

Schulsieger des diesjährigen Vorlesewettbewerbs wurde  Zoe Barkey (6e)

mit dem Buch „Lotta Leben: Ich glaub, meine Kröte pfeift“

2. Platz: Jonas Meiertoberens (6f)  mit dem Buch „Circus Barone“

3. Platz: Laurine Emilie Radtke (6d) mit dem Buch „Mein Lotta Leben“

 

Das Bild zeigt die Schulsiegerin am Tisch sitzend: Zoe Barkey

(v. l. n. r.): Jonas Meiertoberens, Leon Gabriel (in Vertretung für  Steve Roham (krank), Vanja Natali DimitrovaKira-Marie Motzko,Laurine Emilie Radtke

Young Voices: Chorprobe im Teutoburger Wald

Wir durften schon mal zuhören und zusehen…

Anfang Dezember verbrachte der Schulchor „Young Voices“ der Anne-Frank-Schule zwei Tage im Haus Ascheloh in Halle, um das musikalische Programm für das diesjährige Weihnachtskonzert (20.12.17, 19.00 Uhr, Forum der AFS) einzustudieren. Während der Probenphase konnten sich die jungen Nachwuchssängerinnen und -sänger der Jahrgänge 5 bis 8 in der gemütlichen Atmosphäre der Jugendherberge intensiv der musikalischen Arbeit widmen und zugleich als Gemeinschaft weiter zusammenwachsen. Neben den musikalischen Aktivitäten blieb genügend Zeit für Spiele und gemeinsame Unternehmungen wie eine Wanderung, bei der die Schülerinnen und Schüler die nebelbedeckten Hänge des Teutoburger Waldes erkundeten.

14 Tage mit 14 Nationen – eine internationale Begegnung

In den Sommerferien war ich für zwei Wochen mit 28 anderen Jugendlichen aus 14 verschiedenen überwiegend europäischen Nationen in einem internationalen Workcamp in München. Organisiert wurde dieses Camp vom Volksbund, der sich für den Erhalt von Kriegsgräbern und das Zusammenkommen von Jugendlichen unterschiedlicher Nationen einsetzt. In diesen 14 Tagen waren wir mehrmals auf einer Kriegsgräberstätte von Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind. (mehr …)

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