Buchtipp: How to – Wie man’s hinkriegt

Jeder weiß, wie nervig es ist umzuziehen. Manchmal fragt man sich, ob man nicht auch umziehen kann, ohne Kartons zu packen oder ob man nicht gleich das ganze Haus mitnehmen kann?

Und habt ihr euch schon einmal gefragt, wie man eine Notlandung sicher meistern kann? Diese und viele weitere Fragen werden im Buch „How to, wie man’s hinkriegt. Absurde, wirklich wissenschaftliche Empfehlungen für alle Lebenslagen“ beantwortet.

Mit vielen Zeichnungen und wenig Rechnungen werden uns komplizierte und absurde Dinge leicht erklärt. Allerdings sollte man die Ratschläge eher mit  Humor aufnehmen, denn vieles, was dort beschrieben wird,  wirkt sehr  unrealistisch, wenn es auch trotzdem machbar ist.

Bitte nichts aus dem Buch nachmachen! Die Schülerzeitung übernimmt keine Haftung!

Alexandra Wlasnew Jg.9

Solaranlagenreinigung: fast wie eine Szene von der Spargelernte …

Tatsächlich aber fand die Aktion auf den Dächern der Anne-Frank-Schule statt: Die Solaranlage sollte gereinigt werden. Einer Anregung des Solar-Fördervereins folgten 10 Teamer der AG Sportklettern und befreiten am 15.4.20 die Oberflächen der 486 Solarmodule (!) von dem Schmutz der letzten Jahre – natürlich unter Einhaltung angemessener Abstände voneinander.

Fotos: Norbert Künzel

Eine durchaus anstrengende Tagesaktion, wobei aber die Arbeit im gut gelaunten und perfekt eingespielten Team bei traumhaftem Frühlings­wetter auch eine willkommene Abwechslung in der Corona-Pause darstellt. Nochmals ein herzliches Dankeschön an die fleißigen HelferInnen!

Sexismus im Netz

Viele Menschen behaupten, Frauen und Männer seien schon vollständig gleichberechtigt, aber leider ist Sexismus immer noch etwas, das den Menschen täglich begegnet.  Männer und Frauen mögen zwar vor dem Gesetz gleichberechtigt sein, aber für den alltäglichen Umgang miteinander gilt das in unserer Gesellschaft leider noch nicht. Immer noch werden zu oft Männer und Frauen unterschiedlich behandelt oder sogar diskriminiert, selbst von Menschen des eigenen Geschlechts.

Dabei gehen die Diskriminierungen in beide Richtungen. Schuld sind die Rollenbilder, die sich seit Jahrhunderten in den Köpfen der Menschen festgesetzt haben. Der Mann gilt als starker Anführer, der das Geld nach Hause bringt und nie Gefühle zeigt, geschweige denn seine Schwächen offenbart. Im Gegensatz dazu steht die emotionale Frau, die zur Unterstützung des Mannes zu Hause bleibt und sich um die Kinder kümmert.

Auch wenn heute die Rollenklischees vielleicht nicht mehr so extrem sind, lassen sich Reste davon noch deutlich in der Gesellschaft finden. Frauen werden häufig oder auf ihr Aussehen reduziert oder in Bezug auf bestimmte Sportarten belächelt, wohingegen Männer immer noch für viele als Memmen gelten, wenn sie weinen oder vor etwas Angst haben.

Eine besonders unrühmliche Rolle bei der Verbreitung dieser Gedanken spielt das Internet. Wie in so vielen anderen Bereichen auch nutzen viele Menschen diesen Ort der Anonymität, um ihre Einstellung offen zu zelebrieren. Aus diesen Gruppen entwickeln sich teilweise ganze Bewegungen, in deren Posts mit veralteten Rollenbildern und Vorurteilen nur um sich geworfen wird. Und häufig kommt in diesen Äußerungen ein regelrechter Hass auf das jeweilige andere Geschlecht zum Ausdruck.

Da fragt man sich doch, woher ein solcher Hass kommen kann. Darüber lässt sich nur mutmaßen. Oft hört man den Spruch „Dort wo zu viel Hass ist, befindet sich zu wenig Liebe.“  Es könnte also sein, dass die Menschen, die so etwas schreiben Personen sind, die selbst zu wenig geliebt werden. Häufig sind es auch Außenseiter der Gesellschaft oder Menschen mit großen Minderwertigkeitskomplexen.

Manche suchen sich ein Feindbild, um sich nicht mit den eigenen Problemen auseinandersetzen zu müssen. Im Internet finden sie dann Gleichgesinnte, bekommen ein für sie seltenes Gefühl von Zugehörigkeit und werden in ihrem Denken bestätigt.

Ein großes Problem ist, dass im Netz der extreme Sexismus häufig gepaart ist mit Homophobie und Rassismus. So ist man nicht selbst in der Außenseiterrolle, sondern kann diese anderen zuweisen.

Solche Formen von Sexismus, Homophobie und Rassismus lehne ich aufs Schärfste ab, frage mich aber, was zu tun ist, wenn sie mir begegnen, sei es im Alltag oder im Netz. Die widerlichen Kommentare Im Internet sollte man einfach ignorieren, da viele nur darauf warten, dass man ihnen seine Aufmerksamkeit schenkt und sie die Reaktionen einfach nicht wert sind.

Im Alltag sieht es allerdings etwas anders aus. Man sollte solchen Äußerungen entgegentreten, jedoch sollte man darauf achten, dass man nicht versucht Hass mit Hass zu bekämpfen. Am besten weist man sein Gegenüber freundlich darauf hin, dass das, was  er oder sie gesagt hat, sexistisch ist und erklärt ihm oder ihr, warum man das so empfindet, denn leider ist Sexismus trotz aller gesetzlichen Regelungen in unserer Gesellschaft weiterhin ein massives Problem und es bedarf noch  einer intensiven Aufklärung, um die verkrusteten Vorurteile zu überwinden.

Emily Niehaus, Q1

Buchtipp: Gregs Tagebuch

„Gregs Tagebuch“ ist eine mehrbändige Buchreihe von Jeff Kinney, in der es um Greg und seine Probleme mit der Familie und in der Schule geht.

Er hat es nicht immer leicht zu Hause, da er viel Stress mit seinem großen Bruder Rodrick hat, der ihm häufig das Leben zur Hölle macht.

Rodrick hat außerdem eine eigene Band namens  „Folle Vindl“, die im Keller von Gregs Elternhaus probt. Sein Dad findet,  dass Rodrick mit den falschen Typen abhängt,  weshalb er seinen Sohn ständig beobachtet.

Und auch mit seinem kleinen Bruder Manni hat Greg viel Ärger, da er alles verpetzt, was Greg falsch macht, seitdem er sprechen kann, und ihn ständig ärgert. So hat er einmal einen Keks in Gregs Spielkonsole gesteckt hat, was dazu führte, dass sie nicht mehr funktionierte.

Gregs Mutter möchte,  dass die Familie so wie früher lebt, als es noch keine Medien gab. Sie findet, dass ihre Kinder zu viel mit dem Handy beschäftigt sind  und zu viel fernsehen. Daher wirft sie die Kinder oft aus dem Haus und lässt sie erst abends wieder herein.

Und dann gibt es natürlich noch viele andere Personen, mit denen Greg zu tun hat. Er erlebt viele lustige, aber auch stressige Momente. Ich finde die Bücher witzig und spannend, weshalb ich sie euch empfehlen würde.

Hannah Sandfort, Jg. 6

Buchtipp: Eve of Man

Es ist das Jahr 3000,  seit einem halben Jahrhundert wurden keine Mädchen mehr geboren.  Daher besteht für die Menschheit die Gefahr bald auszusterben. Ständig gibt es neue Tests, um die Fruchtbarkeit der übriggebliebenen Frauen festzustellen, doch leider ohne Erfolg.

Eines Tages bekommt ausgerechnet eine Frau, die vorher viele Fehlgeburten hatte, ein Mädchen.

Da es als Retterin der Menschheit gilt, wird sofort ein Hochsicherheitsgebäude mit 4000 Stockwerken erbaut, um Eve, so der Name des Mädchens,  geschützt aufwachsen zu lassen, abgeschottet von der Realität.

Dieses Szenario haben sich vielleicht einige von euch schon einmal vorgestellt. Doch was ist, wenn es zur Realität wird?

Genau darum geht es in dem Science-Fiction Roman „Eve of Man, die letzte Frau“ von Giovanna & Tom Fletcher.

Als Eve 16 Jahre alt  ist, soll sie aus drei Kandidaten einen Partner auswählen, mit dem sie Kinder zeugen wird. Aber es kommt alles ganz anders, denn sie trifft Bram, darf aber nicht mit ihm zusammenkommen. Sogar der Kontakt wird ihr verboten.

Ob und wie es trotzdem mit den beiden weitergeht, erfährst du, wenn du das Buch liest.

Das Buch ist empfohlen für Jugendliche ab 14 Jahren.

Alexandra Wlasnew, Jg.9

Consent Management Platform von Real Cookie Banner