AFS BIG BAND stellt neue CD beim Jahres-Konzert vor

Big Band der Anne-Frank-Schule Gütersloh wird bei „In A Big Band Hour: Goodbye and Hello“ am 11.06.26 um 19.30 Uhr im Forum der Schule mit einigen Highlights überraschen

Seit 18 Jahren stellt die Big Band der Anne-Frank-Schule unter dem Motto „In A Big Band Hour“ die Ergebnisse des laufenden Schuljahres in einem Jahreskonzert im Forum der Schule vor. Was sich in der Diktion sehr schulisch anhört, spielt sich in Programmauswahl und Präsentation mittlerweile auf einem relativ guten Niveau ab.

Und das Schuljahr 2025/2026 hatte es in sich. Beginnend im letzten Sommer haben die 24 Musiker*innen der Big Band unter der Leitung von Gudrun Pollmeier ein halbes Jahr lang  ein einstündiges Weihnachtsprogramm unter dem Titel „A Swinging Christmas“  einstudiert, dieses in zahlreichen Konzerten aufgeführt und Ende Januar im professionellen Watt Matters Studio an 2 Tagen in Bielefeld aufgenommen.

Von und mit Tonmeister und Musikproduzent Henning Strandt, der selbst einmal zu seiner Schulzeit in der AFS BIG BAND mitgespielt hat, ist ein wunderbares Album entstanden, das sich hören und sehen lassen kann. In Zeiten, in denen Musik nur noch gestreamt wird, scheint eine CD-Produktion vielleicht sehr ungewöhnlich zu sein. „Aber ich wollte meinen Musiker*innen unbedingt das Erlebnis einer Tonaufnahme unter professionellen Bedingungen ermöglichen. Und unter Musiker*innen ist die CD nicht out, sondern immer noch ein wertzuschätzendes Produkt intensiver musikalischer Arbeit. Dazu gehört eben auch, dass man in ein Studio geht, sich Gedanken macht, welche Titel in welcher Reihenfolge auf den Tonträger kommen, wie das Booklet aussehen soll und man das ganze Drumherum der Album-Produktion miterleben darf. Das sind Erfahrungen, die die Musiker*innen im Herzen bewahren und nicht vergessen werden.“, so die musikalische Leiterin der Big Band. „Und für alle, die gar keinen CD-Spieler mehr haben, gibt es im Booklet einen QR-Code mit Links zu Streaming-Diensten und zum Fotoalbum (Fotos: Mark Graff) der 2-tägigen Studioarbeiten.“ „Allein wegen des wunderbaren Booklets lohnt sich schon der Kauf der CD. Und hier bin ich besonders unserem Trompeter Pano Argiros dankbar, denn ohne seine Expertise, sein digital-technisches Know-how und sein Engagement wäre nicht so ein tolles Produkt entstanden.“

Natürlich werden beim Konzert „In A Big Band Hour: Goodbye and Hello“ am 11.06.2026 keine Weihnachtstitel gespielt. Das Publikum darf wie gewohnt 60 Minuten lang Swing, Rock, Pop, Jazz und Latin im Big-Band-Sound erwarten. Die Auswahl der Titel ist geprägt von den Projekten der letzten drei Jahre – es ist quasi ein „Best-of“- Konzert. Aber es gibt auch einige Premierentitel, die neu in den letzten Wochen erarbeitet worden sind und den Musiker*innen viel Freude bereiten.

„Ich freue mich sehr auf unser Konzert am 11.Juni, denn ich bin sehr stolz auf meine Musiker*innen, die mit viel Herzblut, Zuverlässigkeit und Engagement tolle Musik machen. Es herrscht ein richtiger Teamgeist in der Band, der – so glaube ich jedenfalls – seinesgleichen sucht. Und das passiert natürlich nicht so einfach ganz von alleine. Mit Merle Rahmann haben wir eine Trompeterin in der Band, die mir seit Jahren schon mit Rat und Tat zur Seite steht und als gute Seele der Band nicht verzichtbar ist.“ „Ich schätze mich wirklich glücklich, mit so tollen jungen Menschen zusammenarbeiten zu dürfen.“

Und was verbirgt sich hinter dem Zusatztitel des Konzertes? Das wird das Publikum am Donnerstag, den 11.06.2026, um 19.30 Uhr im Forum der Anne-Frank-Schule Gütersloh, Saligmannsweg 40 erfahren, wenn es dann heißt „In A Big Band Hour: Goodbye and Hello“. Einlass ist um 19.00 Uhr, der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht und die neue CD „A Swinging Christmas“ kann an diesem Abend für 10 Euro erworben werden.

Podcast „Oberstufe unzensiert“

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Europawoche 2026 im Jahrgang 7

Mit ihrer Europawoche im Jahrgang 7 beteiligte sich die Anne-Frank-Schule nun bereits zum 9. Mal an der Europawoche im Kreis Gütersloh. Im Vorfeld zum zentralen Europa-Feier- und Gedenktag am 9. Mai gestalteten die Schülerinnen und Schüler „ihren“ ganz eigenen Europatag vom 4. bis 5. Mai 2026 an der AFS. Dazu beschäftigten sie sich im Rahmen eines Projekttages (4. Mai) mit aktuellen und drängenden Fragen und Entwicklungen der Europäischen Union und konnten dabei ihren ganz individuellen Interessen nachgehen, die sich von naturwissenschaftlichen bis hin zu gesellschaftswissenschaftlichen Themen erstreckten. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften gingen sie beispielsweise in „Europas Parklandschaften“ der Frage nach der Balance von Naturschutz und Freizeitnutzung nach (7a), erstellten ein Würfelspiel zu den Biotopen in Europa (7e) oder trugen einen digitalen Reiseführer durch die Metropolen Europas zusammen (7b). Gerahmt vom musikalischen Schwerpunkt der Klasse 7c und der 7d, welche die Esskulturen in Europa beleuchtete (inklusive köstlicher Kostprobe!) ergab sich in diesem Jahr ein besonders buntes und abwechslungsreiches Programm, was das Ausstellen und Anschauen lohnend machte. Der Einladung, dem nachzukommen und Einblick in die Arbeit und die Ergebnisse der Schüler*innen zu nehmen, folgten zahlreiche Eltern und Verwandte, Vertreter*innen der Schulöffentlichkeit und auch der Leiter des Europe Direct Zentrums im Kreis Gütersloh, Herr Piesch. Der Präsentationstag am 5. Mai begann mit einem feierlichen Auftakt mit Musik im Forum. Danach erkundeten die Schüler*innen eigenständig in einem Rundlauf die als Präsentationsräume gestalteten Klassen ihrer Mitschüler*innen. Ein Biparcours-Quiz leitete sie auf ihrem Weg und forderte ihre Aufmerksamkeit beim Lösen von Fragen zu den einzelnen Präsentationen. Zur Preisverleihung trafen sich alle wieder im Forum zu einem gemeinsamen Abschluss. Den ersten Preis konnte ein Team aus der 7a erringen, herzlichen Glückwunsch wünscht der Arbeitskreis Europa!

Lesen gegen das Vergessen: Stimmen der Erinnerung in Wort und Musik

Die Veranstaltung am 9. Mai um 11 Uhr in der Martin-Luther-Kirche verknüpfte Lesung, Musik und Gedenken.

Lesungen:
Renate Welsh: Die Ohrfeigen – Mila Markovic (Anne-Frank-Schule)
Ilse Losa: Die Welt, in der ich lebte – Lilian Wohnhas (FB Kultur)
Cato Bontjes van Beek: Leben will ich, leben, leben – Nicole Beck (AFS)
Ellinor Wohlfeil: Kein menschlicher Makel – Maja Suchoka (Anne-Frank-Schule)
Gamze Kubasik / Semiya Simsek / Christine Werner:
Unser Schmerz ist unsere Kraft – Aliya Akgün (AFS)
Hildegard Knef: Der geschenkte Gaul – Almuth Wessel
Hanna Arendt: Kindheitserinnerungen – Astrid Kusch (Omas gegen Rechts)
Mariella Mehr: Daskind (Gedicht) – Elke Volkmann (Seniorenbeirat)
Anna Achmatowa: Requiem – Ludger Funke (Forum russische Kultur)
Hans Rosenthal: Zwei Leben in Deutschland – Melina Wilms (AFS)
Wilfried Schäfer: Tagebuch – Almuth Wessel
Christina Christiansen: Brief an Nikolaus Groß
Rita Fleiter-Wurg (Seniorenbeirat / Omas gegen Rechts)

Grußworte: Markus Kottmann, Stellvertr. Bürgermeister Stadt Gütersloh
Musik am Cello: Felix Janßen-Müller, Anne-Frank-Schule
Friedensgebet: Erika Engelbrecht
Moderation: Lilian Wohnhas, Fachbereich Kultur Stadt Gütersloh

Fotos: Fabian H. Flöper

v.l.n.r.: Felix Janßen-Müller (Anne-Frank-Schule), Christina Gößling-Arnold (VHS Gütersloh), Michael Schüthuth (Anne-Frank-Schule), Anja Krokowski (Stadtbibliothek Gütersloh), Lena Jeckel (Fachbereich Kultur Stadt Gütersloh), Almuth Wessel (Mitinitiatorin von Lesen gegen das Vergessen), Elke Volkmann (Seniorenbeirat Stadt Gütersloh), Erika Engelbrecht (Pfarrerin a.D.), Lilian Wohnhas (Fachbereich Kultur Stadt Gütersloh) freuen sich auf „Lesen gegen das Vergessen“ am 9. Mai, in der Martin-Luther-Kirche. Foto: Stadt Gütersloh.

Lateinunterricht im „Rom am Rhein“

Am 4.3.2026 genossen die Lateinkurse der Jahrgäge 9 bis 11 ihren Lateinunterricht in Xanten, dem sog. „Rom am Rhein“. Nach komfortabler Anreise im Kleinbus, welcher uns dank freundlicher Unterstützung durch den LWL-Mobilitätsfonds kostenlos zur Verfügung stand, empfing uns der Archäologische Park bei strahlendem Frühlingswetter. Für die Schülerinnen und Schüler war es zunächst gewiss schwer vorstellbar beim Anblick der enormen freien, parkähnlichen Fläche, dass die Straßen der ehemaligen Colonia Ulpia Traiana, in der Antike eine der größten Metropolen in den germanischen Provinzen des Römischen Reiches, einst zehntausende Männer, Frauen und Kinder mit Leben füllten. So führte uns unser erster Weg ins LVR-Römermuseum, um dort den Spuren nachzugehen, die ebendiese Menschen im Boden hinterließen und die von ihrem Leben an der nördlichen Grenze des Imperiums zeugen. Bei einer einstündigen Führung (welche tatsächlich 75 Minuten andauerte, ohne dass jemand auf die Uhr geblickt hätte) erfuhren wir über das alltägliche Leben der Römer am Rhein hinaus noch zahlreiches Interessantes und Unterhaltsamens, etwa was der Flügel einer Statuette der griechischen Siegesgöttin mit dem Logo eines bekannten amerikanischen Turnschuhherstellers zu tun hat. All das konnte während einer kurzen Mittagspause verdaut werden, um anschließend die Rollen zu tauschen: Die Schüler*innen schlüpften selbst in die Rollen von Museumsführern, geleiteten uns zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten im Außengelände des Parkes und referierten eigenständig über den Hafentempel, das Amphitheater oder die Handwerkerhäuser.

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