von AFSGT admin | Schuljahr 2015/2016, VIRUS-online
Nach einem Schulmassaker mit 17 Toten in Parkland demonstrierten tausende Menschen in Florida und anderen Städten der USA für schärfere Waffengesetze.
Besonders bemerkenswert ist es, dass es Jugendliche waren, die den Protest gegen das amerikanische Waffengesetz anführten. Jugendliche aller Altersstufen legten sich auf das Straßenpflaster vor dem Weißen Haus und bewegten sich nicht – ein sogenanntes „Die In“ gegen die Waffengesetze. Sie wollten etwas gegen den freizügigen Gebrauch von Waffen tun, denn auch im Leben von Kindern gehören Pistolen und Gewehre leider zum Alltag.
Seit Anfang des Jahres gab es 18 Schießereien an Schulen in den USA. Viele Schüler wollten angesichts der jungen Toten nicht länger schweigen. Sie fühlen sich nicht mehr sicher an ihren Schulen. Schüler aus verschiedenen Schulen veranstalteten mehrere Aktionen, um eine umfangreiche Diskussion der Waffengesetze und deren Änderung zu erreichen.
So sind z.B. bei den sogenannten „Walkouts“ unter dem Motto „Enough“ für 17 Minuten alle Schüler aus dem Unterricht gegangen, um der 17 Opfer in Parkland zu gedenken. Organisiert wurde diese Aktion von „Empower“, der Jugendabteilung der Vereinigung, die auch große Frauenmärsche (Women’s March) in Amerika organisiert. Insgesamt wurden 3136 „Walkouts“ bei der Organisation angemeldet.
Die amerikanische Regierung hat derweil versucht, mit kleinen Schritten auf die Jugendlichen zuzugehen. So wurde in Florida das Mindestalter für den Waffenkauf von 18 auf 21 Jahren angehoben.
Aber auch wenn sie durch ihre Aktionen einen Schritt weitergekommen sind, geben die Schüler nicht auf und kämpfen weiterhin für strengere Waffengesetze, die ihnen ein Stück Sicherheit bringen.
Kein Schüler sollte sich jeden Tag fürchten in die Schule zugehen. Wenn die Sicherheit fehlt, besteht das Leben nur aus der Angst. Es ist schon tragisch genug, dass in so weniger Zeit 18 Schießereien stattfanden und eine Vielzahl an jungen Menschen ihr Leben lassen mussten.
Die amerikanische Regierung sollte die Gesetze endlich ändern, denn Waffen sollten nicht zum Alltag von Kindern und Jugendlichen gehören. Jeder hat das Recht auf Sicherheit und ein angstfreies Leben.
Nicole Faut, Jg. 11
von AFSGT admin | VIRUS-online
Der Zweite Weltkrieg scheint lange her zu sein, denn fast 73 Jahre sind vergangen, seit Deutschland kapitulierte. Und mit der Zeit, die vergeht, gibt es leider auch immer weniger Zeitzeugen. Umso interessanter und außergewöhnlicher war es, dass der mittlerweile 92-jährige Salomon „Sally“ Perel am 01.März seine Geschichte an unserer Schule erzählte.
Sally Perel, einer der letzten dieser Zeitzeugen, wurde 1926 in Peine geboren. Dort erlebte er zehn schöne Kinderjahre, bis er in seinem dritten Schuljahr von der Schule verwiesen wurde, weil er Jude war. Danach änderte sich sein Leben grundlegend. (mehr …)
von AFSGT admin | Schuljahr 2014/2015, VIRUS-online
So kurz vor den Osterferien haben wir noch eine neue Ausgabe für euch, um euch mit Lesestoff zu versorgen. Und auch dieses Mal haben wir wieder ein besonderes Cover, denn es wurde von einer unserer Redakteurinnen selbst gemalt.
Wir haben uns dafür entschieden, da das Motiv und die hellen Farben sehr gut zum Frühling passen.
Wir informieren euch über viele verschiedene Themen, von den Skandalen um die Diesel-Fahrzeuge und das Pflanzengift Glyphosat bis hin zu Geschehnissen aus dem Schulalltag und zum Lehrer Interview.
In verschiedenen Artikeln schreiben wir über das Dritte Reich und seine Auswirkungen. Unter anderem berichten wir auch über die beeindruckende Lesung von Sally Perel.
Und natürlich ist auch ein Psychotest wieder dabei! Dieses Mal könnt ihr herausfinden, welcher Lerntyp ihr seid.
Als neues Format gibt es von einer Redakteurin eine Geschichte, die in zwei Teilen geschrieben ist.
Und damit ihr euch in den Ferien nicht langweilt, haben wir auch einen coolen Buchtipp für euch.
Viel Spaß beim Lesen!
Euer Virus Team
von AFSGT admin | VIRUS-online
Anfang Februar fuhren wir Schülerinnen und Schüler des Projektkurses „Erinnern für die Zukunft“ für einige Tage nach Polen. Das erste Ziel war die Kleinstadt Oświęcim, von wo aus wir nach einigen Tagen weiter nach Krakau gefahren sind. Betreut wurden wir von unseren Lehrerinnen Frau Bökamp und Frau Bagusat sowie von Frau Hartfiel von der „Stiftung Begegnung“, die die Fahrt organisiert hat.
Der Aufenthalt in der Stadt Oświęcim war sehr wichtig für uns, da wir an mehreren Tagen das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz besuchten. Insgesamt besichtigten wir zweimal das Stammlager Auschwitz I und einmal das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau (II).
Sehr schnell wurde uns das Ausmaß des Verbrechens deutlich, dem über eine Million Menschen zum Opfer gefallen sind. Zwei Guides zeigten uns das Lager und brachten uns nahe, welche unmenschlichen Bedingungen dort geherrscht haben.
Ganz wichtig für uns waren die Reflexionsgespräche, bei denen wir unsere Gedanken und Gefühle äußern konnten. Über das Gesehene und Gehörte zu sprechen, hat uns sehr geholfen, die traurigen und erschütternden Eindrücke zu verarbeiten.
Beeindruckend war für uns auch ein Zeitzeugengespräch mit einer ehemaligen Insassin des KZ Auschwitz. Frau Lidia Maksymowicz war erst sechs Jahre alt, als sie ins KZ kam, das sie überlebte, da sie zu den Patientinnen gehörte, an denen der bekannte SS-Arzt Dr. Mengele Experimente ausführte. Auch ihre Mutter überlebte die Zeit in Auschwitz und Mutter und Tochter haben sich viele Jahre später wieder getroffen.
Dieses Gespräch war für uns von ganz besonderer Bedeutung, denn wir haben Informationen und Gefühle aus erster Hand bekommen und konnten unsere bisherigen Eindrücke mit einer persönlichen Geschichte verbinden. Auschwitz hat für uns ein Gesicht bekommen und wird dadurch unvergesslich sein.
An den Abenden konnten wir uns ein wenig von den erschütternden Eindrücken lösen, indem wir Tischtennis oder diverse Kartenspiele gespielt oder Filme geschaut haben. Trotz allem hatten wir auf dieser Fahrt auch viel Spaß miteinander.
Zum Abschluss haben wir noch einen Tag in Krakau verbracht, einer wunderschönen und beeindruckenden Stadt. Nach einem schönen letzten gemeinsamen Abend in einer Pizzeria sind wir am nächsten Morgen wieder Richtung Gütersloh gefahren.
Ich kann jedem nur empfehlen Auschwitz zu besuchen, um zu erfahren, was an diesem Ort wirklich geschehen ist.
Aleksandar Mitrović
von AFSGT admin | VIRUS-online
Am frühen Sonntag, Mitte Januar, ging unsere Reise in die Schweiz los. Unser genaues Ziel war das kleine Skigebiet namens Savognin. Ein kleines, kaltes und weiß bedecktes Dorf.
Diese Skifahrt fand während der Projektwoche statt, in der wir Schüler der Stufe 13, uns für eine Woche an unterschiedlichen Projekten einordnen konnten. Ein Projekt war somit die Skifahrt.
Wir waren eine kleine Gruppe mit jeweils 14 Schülern und drei Lehrern. Wir verbrachten eine Woche gemeinsam, wo wir sehr viel Spaß hatten und natürlich auch vieles gelernt haben. (mehr …)
von AFSGT admin | VIRUS-online
Die folgende Situation ist dir sicher gut bekannt: Du hast Streit mit Freunden, deine Eltern nerven, du kommst nicht mehr mit dir selbst klar und alle missverstehen dich. Irgendwie kommt es dir so vor, als wärst du verloren und bekämst nichts mehr auf die Reihe. Es scheint so, als wäre dein Leben ein Labyrinth und du müsstest entscheiden, welchen Weg du gehst. Du wirst verurteilt, weil du anders bist oder nicht den gleichen Weg wie andere gehen willst. Menschen, die dir wichtig sind, entfernen sich von dir, aber dafür lernst du neue Menschen kennen, die dir nahe stehen. (mehr …)