von AFSGT admin | Allgemein, Schuljahr 2015/2016
(FahB) In einer Feierstunde verabschiedete die AFS am Dienstag die langjährige Leiterin der Abteilung II (8. – 10. Jg.): Doro Temme, die seit 1.2. 2003 an der AFS wirkte.
Schulleiter Jörg Witteborg stellte den beruflichen Werdegang vor, bes. den Einsatz bei der Gesamtschulneugründung in Rheda; der Lehrerratsvorsitzende Dr. Bernward Fahlbusch betonte für das Kollegium die Wesenszüge Ruhe, Akribie, Pragmatismus und Empathie für Kollegen und Schüler, Vertreterinnen der Bezirksregierung würdigten den Einsatz in der Lehrerfortbildung. Einen wesentlichen Schwerpunkt der Arbeit Doro Temmes bildete auch die Berufsorientierung für die Klassen 9/10. Schulleitung und Sekretariat verstanden es, der Feier durch eine Variation des Kommunikationsmodells der vier Ebenen einer Äußerung der Feier die humorvolle Note zu geben. Und in der AFS durfte natürlich auch die musikalische Begleitung nicht fehlen: Stephan Paulus und Felix Janssen-Müller wussten mit Cello und Querflöte den feierlichen, die Abi-2018-Band mit Rock’n Roll den mitreißenden Ton zu treffen. „Dank“ an bzw. „danke“ für eine engagierte Pädagogin waren die wohl häufigsten Worte.

Bild: Norbert Künzel
von AFSGT admin | Allgemein, Schuljahr 2015/2016
Big Band der Anne-Frank-Gesamtschule lädt ein zum Jahreskonzert am Donnerstag, den 22.März um 19.00 Uhr im Forum der Schule

Die AFS BIG BAND (Ltg.: Gudrun Polllmeier) beim Probenwochenende im Haus Neuland in Bielefeld
Es ist wieder so weit: Bevor es in die Osterferien geht, stellen die 32 Musikerinnen und Musiker der AFS BIG BAND ihr einstündiges Programm vor, das sie in den letzten 6 Monaten einstudiert haben. 10 Schülerinnen und Schüler des 8.Jahrgangs sind neu mit dabei und freuen sich auf ihr Premierenkonzert in den Reihen der Schul-Big-Band.
Neben einigen Titeln der zwei CDs, die die Big Band in 2017 und in 2012 aufgenommen hat, steht ein MICHAEL JACKSON – FEATURE mit Titeln wie THRILLER, BILLIE JEAN und MAN IN THE MIRROR im Mittelpunkt des Abends.
Der Eintritt an diesem Abend ist frei, jedoch wird um eine Spende für das nächste Projekt der AFS BIG BAND gebeten. Im Frühjahr 2020 geht es nämlich zu einer Workshop-Konzerttour nach Palästina, bei der die Anne-Frank-Gesamtschüler mit Schülern ihrer Partnerschule in Ramallah, der School of Hope, ein Crossover-Musikprogramm erarbeiten und anschließend gemeinsam eine Woche lang auf Tournee durch Palästina gehen werden.
Die gesamt Schulgemeinde und alle Freunde swingender Big Band – Musik sind herzlichst zu diesem Konzertabend am 22.03.2018 eingeladen.
von AFSGT admin | VIRUS-online
Der Zweite Weltkrieg scheint lange her zu sein, denn fast 73 Jahre sind vergangen, seit Deutschland kapitulierte. Und mit der Zeit, die vergeht, gibt es leider auch immer weniger Zeitzeugen. Umso interessanter und außergewöhnlicher war es, dass der mittlerweile 92-jährige Salomon „Sally“ Perel am 01.März seine Geschichte an unserer Schule erzählte.
Sally Perel, einer der letzten dieser Zeitzeugen, wurde 1926 in Peine geboren. Dort erlebte er zehn schöne Kinderjahre, bis er in seinem dritten Schuljahr von der Schule verwiesen wurde, weil er Jude war. Danach änderte sich sein Leben grundlegend. (mehr …)
von AFSGT admin | Schuljahr 2014/2015, VIRUS-online
So kurz vor den Osterferien haben wir noch eine neue Ausgabe für euch, um euch mit Lesestoff zu versorgen. Und auch dieses Mal haben wir wieder ein besonderes Cover, denn es wurde von einer unserer Redakteurinnen selbst gemalt.
Wir haben uns dafür entschieden, da das Motiv und die hellen Farben sehr gut zum Frühling passen.
Wir informieren euch über viele verschiedene Themen, von den Skandalen um die Diesel-Fahrzeuge und das Pflanzengift Glyphosat bis hin zu Geschehnissen aus dem Schulalltag und zum Lehrer Interview.
In verschiedenen Artikeln schreiben wir über das Dritte Reich und seine Auswirkungen. Unter anderem berichten wir auch über die beeindruckende Lesung von Sally Perel.
Und natürlich ist auch ein Psychotest wieder dabei! Dieses Mal könnt ihr herausfinden, welcher Lerntyp ihr seid.
Als neues Format gibt es von einer Redakteurin eine Geschichte, die in zwei Teilen geschrieben ist.
Und damit ihr euch in den Ferien nicht langweilt, haben wir auch einen coolen Buchtipp für euch.
Viel Spaß beim Lesen!
Euer Virus Team
von AFSGT admin | VIRUS-online
Anfang Februar fuhren wir Schülerinnen und Schüler des Projektkurses „Erinnern für die Zukunft“ für einige Tage nach Polen. Das erste Ziel war die Kleinstadt Oświęcim, von wo aus wir nach einigen Tagen weiter nach Krakau gefahren sind. Betreut wurden wir von unseren Lehrerinnen Frau Bökamp und Frau Bagusat sowie von Frau Hartfiel von der „Stiftung Begegnung“, die die Fahrt organisiert hat.
Der Aufenthalt in der Stadt Oświęcim war sehr wichtig für uns, da wir an mehreren Tagen das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz besuchten. Insgesamt besichtigten wir zweimal das Stammlager Auschwitz I und einmal das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau (II).
Sehr schnell wurde uns das Ausmaß des Verbrechens deutlich, dem über eine Million Menschen zum Opfer gefallen sind. Zwei Guides zeigten uns das Lager und brachten uns nahe, welche unmenschlichen Bedingungen dort geherrscht haben.
Ganz wichtig für uns waren die Reflexionsgespräche, bei denen wir unsere Gedanken und Gefühle äußern konnten. Über das Gesehene und Gehörte zu sprechen, hat uns sehr geholfen, die traurigen und erschütternden Eindrücke zu verarbeiten.
Beeindruckend war für uns auch ein Zeitzeugengespräch mit einer ehemaligen Insassin des KZ Auschwitz. Frau Lidia Maksymowicz war erst sechs Jahre alt, als sie ins KZ kam, das sie überlebte, da sie zu den Patientinnen gehörte, an denen der bekannte SS-Arzt Dr. Mengele Experimente ausführte. Auch ihre Mutter überlebte die Zeit in Auschwitz und Mutter und Tochter haben sich viele Jahre später wieder getroffen.
Dieses Gespräch war für uns von ganz besonderer Bedeutung, denn wir haben Informationen und Gefühle aus erster Hand bekommen und konnten unsere bisherigen Eindrücke mit einer persönlichen Geschichte verbinden. Auschwitz hat für uns ein Gesicht bekommen und wird dadurch unvergesslich sein.
An den Abenden konnten wir uns ein wenig von den erschütternden Eindrücken lösen, indem wir Tischtennis oder diverse Kartenspiele gespielt oder Filme geschaut haben. Trotz allem hatten wir auf dieser Fahrt auch viel Spaß miteinander.
Zum Abschluss haben wir noch einen Tag in Krakau verbracht, einer wunderschönen und beeindruckenden Stadt. Nach einem schönen letzten gemeinsamen Abend in einer Pizzeria sind wir am nächsten Morgen wieder Richtung Gütersloh gefahren.
Ich kann jedem nur empfehlen Auschwitz zu besuchen, um zu erfahren, was an diesem Ort wirklich geschehen ist.
Aleksandar Mitrović