Lateinunterricht im „Rom am Rhein“

Am 4.3.2026 genossen die Lateinkurse der Jahrgäge 9 bis 11 ihren Lateinunterricht in Xanten, dem sog. „Rom am Rhein“. Nach komfortabler Anreise im Kleinbus, welcher uns dank freundlicher Unterstützung durch den LWL-Mobilitätsfonds kostenlos zur Verfügung stand, empfing uns der Archäologische Park bei strahlendem Frühlingswetter. Für die Schülerinnen und Schüler war es zunächst gewiss schwer vorstellbar beim Anblick der enormen freien, parkähnlichen Fläche, dass die Straßen der ehemaligen Colonia Ulpia Traiana, in der Antike eine der größten Metropolen in den germanischen Provinzen des Römischen Reiches, einst zehntausende Männer, Frauen und Kinder mit Leben füllten. So führte uns unser erster Weg ins LVR-Römermuseum, um dort den Spuren nachzugehen, die ebendiese Menschen im Boden hinterließen und die von ihrem Leben an der nördlichen Grenze des Imperiums zeugen. Bei einer einstündigen Führung (welche tatsächlich 75 Minuten andauerte, ohne dass jemand auf die Uhr geblickt hätte) erfuhren wir über das alltägliche Leben der Römer am Rhein hinaus noch zahlreiches Interessantes und Unterhaltsamens, etwa was der Flügel einer Statuette der griechischen Siegesgöttin mit dem Logo eines bekannten amerikanischen Turnschuhherstellers zu tun hat. All das konnte während einer kurzen Mittagspause verdaut werden, um anschließend die Rollen zu tauschen: Die Schüler*innen schlüpften selbst in die Rollen von Museumsführern, geleiteten uns zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten im Außengelände des Parkes und referierten eigenständig über den Hafentempel, das Amphitheater oder die Handwerkerhäuser.

Anne-Frank-Gesamtschule gewinnt den 4. „One World Cup“

Schulübergreifendes Fußballturnier der Schulsozialarbeit schafft Begegnungen und Fairplay.

Sechs Fußballteams Gütersloher Schulen sind direkt nach Schulschluss beim vierten „One World Cup“ gegeneinander angetreten. Austragungsort des schulübergreifenden Turniers war die All-In-Soccerhalle in Gütersloh. Teilgenommen haben in diesem Jahr die Elly-Heuss-Knapp-Schule (EHK), die Geschwister-Scholl-Realschule (GSS), die Mosaikschule, die Anne-Frank-Gesamtschule (AFS), die Janusz-Korczak-Gesamtschule (JKS) sowie die GadA-Gesamtschule an der Ahornallee.

Für besondere Spannung sorgte das vorletzte Spiel des Turniers: In der Partie zwischen der Geschwister-Scholl-Schule und der Anne-Frank-Gesamtschule war schnell klar, dass der Sieger dieses Spiels auch den Turniersieg erringen würde. Lange führte die Anne-Frank-Gesamtschule mit 4:2, ehe der GSS kurz vor Abpfiff noch der Anschlusstreffer gelang. Am Ende blieb es jedoch beim 4:3-Endstand zugunsten der Anne-Frank-Gesamtschule.

Damit sicherte sich die AFS erstmals den Turniersieg. In den vergangenen drei Jahren hatte stets die Geschwister-Scholl-Schule den ersten Platz belegt.

PlatzierungSchulePunkte
1. PlatzAnne-Frank-Gesamtschule15
2. PlatzGeschwister-Scholl-Schule12
3. PlatzElly-Heuss-Knapp-Schule6
4. PlatzJanusz-Korczak-Gesamtschule6
5. PlatzGadA-Gesamtschule6
6. PlatzMosaikschule0

Überglücklich: Das Siegerteam der Anne-Frank-Gesamtschule: (v.l.) Marek Kuczkowiak, Daniyal Chaundhry-Muhammed, Nihat Özdogan, Dlkhwaz Haider Salih, Helene Holtkamp (Schulsozialarbeiterin), Amer Jamal, Salan Faysal, Olasunkanmi Abdulai Egbedeyi, Mohammed Shnan und Ahmad Alhasan.

Organisiert wurde das Turnier von den Schulsozialarbeitern Fadi Matusch und Christian Schäper-Rummel. Unterstützt wurden sie von weiteren Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern sowie Lehrkräften der teilnehmenden Schulen.
„Mit dieser Kooperation sollen Begegnungen zwischen den Schülerinnen und Schülern sowie den Schulen geschaffen und Vernetzung ermöglicht werden“, erklärt Fadi Matusch von der Schulsozialarbeit der Geschwister-Scholl-Schule.

Neben spannenden Spielen trug auch die Verpflegung mit Pizza und Getränken zur positiven Atmosphäre in der Halle bei. Trotz sportlicher Rivalität stand während des gesamten Turniers der faire Umgang miteinander im Vordergrund.
„Bei aller sportlichen Konkurrenz war die Stimmung durchweg wertschätzend und fair“, betont Christian Schäper-Rummel von der Schulsozialarbeit der Elly-Heuss-Knapp-Schule.

Ein Beitrag der Stadt Gütersloh. Vielen Dank!

https://www.guetersloh.de/de/rathaus/presseportal/news/meldungen/one-world-cup-2026.php

Anne-Frank-Schule mit Erasmus+ Qualitätssiegel 2025 im Schulbereich ausgezeichnet!

Als Wertschätzung für unsere Projektarbeit im Rahmen der durchgeführten europäischen Mobilitäten seit unserer Erasmus + Akkreditierung in 2022 wurde unsere Schule mit dem Qualitätssiegel gewürdigt. Somit gelten wir als Beispiel guter Praxis in der Durchführung von Erasmus + Projekten.

Die Urkunde Erasmus+ Qualitätssiegel im Schulbereich erhalten wir zu einem späteren Zeitpunkt.

Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung unserer Arbeit und bedanken uns ganz herzlich bei allen Kolleg*innen und Schüler*innen, die sich dabei außerordentlich engagiert haben!

Carla Weitkamp
Europa-Koordinatorin

Musik und Licht: Die AFS Big Band trifft auf „Lichtorgel feat. X“

Als am Freitagabend, dem 09.01.2026, die ersten Klänge der AFS Big Band durch die voll besetzte Kirche St. Pankratius in Gütersloh hallten, richteten sich alle Blicke nach vorne. Schon in diesem Moment war spürbar, dass dieser Abend etwas Besonderes werden würde. Musik und Licht verschmolzen von Beginn an zu einer beeindruckenden Konzertatmosphäre.
Bereits am 08.01.2026 fand eine Generalprobe statt, bei der vor allem der Ablauf des Abends abgestimmt wurde. Eine zentrale Rolle übernahm dabei der Organist und Kantor Donatus Haus. Er spielte die Orgelstücke jeweils zwischen den Stücken der Big Band und setzte damit bewusste musikalische Kontraste. Für uns Musiker*innen war es spannend zu erleben, wie sich der kraftvolle Big-Band-Sound mit den ruhigen Orgelklängen abwechselte.
Auf dem Programm stand unser Weihnachtsprojekt „A Swinging Christmas“. Bekannte Stücke wie „White Christmas“, „Feliz Navidad“ und „Let It Snow“ sorgten für eine festliche Stimmung. Besonders die Solos der Blasinstrumente stachen hervor: Trompeten, Saxophone und Posaunen rückten nacheinander in den Mittelpunkt und verliehen den Stücken eine ganz eigene Note. Während dieser Passagen war es im Publikum oft ganz still, bevor begeisterter Applaus einsetzte.

Unterstützt wurde die Musik durch eine Lichtkomposition, die den Kirchenraum immer wieder neu wirken ließ. Die Farben wechselten passend zur Stimmung der einzelnen Stücke – mal warm und ruhig, mal lebendig und kräftig. Besonders in den leiseren Momenten war die Aufmerksamkeit des Publikums deutlich spürbar, bevor nach den Stücken langer Applaus folgte.
Aus der Sicht der AFS Big Band unterschied sich dieses Konzert deutlich von einem gewöhnlichen Auftritt. Auf der Bühne zu stehen, gleichzeitig auf die Musik, das Licht und die Dirigentin zu achten und vor so vielen Menschen zu spielen, war eine echte Herausforderung. Gleichzeitig machte genau das den Abend besonders und sorgte für ein starkes Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Band.
Im Anschluss an das Konzert lud ein Punsch-Umtrunk zum Verweilen ein. Musiker*innen und Zuhörer*innen kamen miteinander ins Gespräch und ließen den Abend gemeinsam ausklingen. Viele lobten die besondere Atmosphäre und die Verbindung von Musik und Licht.
Das „Lichtorgel featuring AFS Big Band“ war mehr als nur ein Konzert. Es zeigte, wie Musik, Technik und Teamarbeit zusammenwirken können, um etwas Besonderes zu schaffen. Für mich persönlich war es ein sehr motivierendes Erlebnis, das Lust auf weitere Auftritte macht und noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Text: Rafael Tsaras, 10b
Fotos: Fabian H. Flöper und Maik Hoffmann

Was kommt nach dem Abitur? Orientierung bei der Qual der Wahl

Nach dem Schulabschluss stehen Schüler*innen heute vor einer überwältigenden Auswahl an Möglichkeiten, wie ihr Berufsweg verlaufen könnte. Manch einer resigniert und schiebt die Entscheidung vor sich her. Um das zu verhindern und den jungen Menschen Orientierung im Berufswahldschungel zu geben, arbeitet die Anne-Frank-Schule mit Haus Neuland in Sennestadt zusammen.

Das Seminarhaus in der Senne bot der Jahrgangsstufe 12 der Anne-Frank-Gesamtschule die Gelegenheit, losgelöst aus der normalen schulischen Umgebung, einen neuen Blick auf die Zukunft zu entwickeln. Sie setzten sich mit ihren Wünschen und Chancen in der Berufswelt auseinander. Wo stehe ich in meiner beruflichen Orientierung? Welche Stärken bringe ich mit? Wie stelle ich mir meine Zukunft vor? Welche Ausbildungs- und Studienwege gibt es und welche passen zu meiner Lebensplanung?  Zu all diese Fragen informierten sich die Schüler*innen und diskutierten unter fachkundiger Begleitung.

„Die Schüler*innen lernen kritisch zu recherchieren und eine reflektierte Entscheidung zu treffen,“ so Carola Brindöpke, Leiterin der Jugendbildung in Haus Neuland. „Wenn die Schüler*innen nach dem Abitur in der Lage sind, ihre Ziele und Werte in einer Ausbildung oder einem Studium umzusetzen, sind auch die Lehrer zufrieden. Diesen Weg zu erleichtern, dabei hilft das Seminar in Haus Neuland“, ergänzt Dagmar Klein, Verantwortliche für die Berufsorientierung an der AFS.

Bei den angehenden Abiturienten kam das Seminar gut an. Dennis gefiel, dass er Unterstützung bekam, um „ganz individuell die nächsten Schritte“ planen zu können. Manjot hebt hervor, dass besonders die Rückmeldungen der Mitschüler*innen ihr eine genauere Einschätzung der eigenen Begabungen ermöglichten.

Berufsorientierung genießt an der AFS hohe Priorität, mit dem Siegel als „Berufswahlfreundliche Schule“ wurde sie fünf Mal ausgezeichnet. Das Seminar „Was kommt nach dem Abitur? “ ist nur ein Baustein eines umfangreichen Berufsorientierungsprogramms, das alle Schüler*innen absolvieren. Ermöglicht wurde es auch durch die Unterstützung der Osthushenrich-Stiftung, die als Sponsor das Projekt förderte.

Text: KleD
Foto: FlöF

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