Geschützt: Ein herzliches Willkommen an die neuen 5er!
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Auswertung
10-16 Punkte: Du brauchst den normalen Alltag und die Kontrolle, um eine tägliche Routine beizubehalten. Sonst nimmst du das Leben auf die leichte Schulter. Denke einfach mal über diese Einstellung nach und versuche dich mehr anzustrengen, denn davon wirst du spätestens im neuen Schuljahr profitieren.
17-23 Punkte: Du kannst sowohl in der Schule als auch zu Hause arbeiten, scheinst aber dennoch Fan eines geregelten Alltags zu sein. Du bist flexibel und belastbar, jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt. Versuche diese goldene Mitte zwischen Arbeit und Leben beizubehalten, dann wirst du den Schulalltag in der Regel gut bewältigen.
24-30 Punkte: Du glänzt sowohl zu Hause als auch in der Schule mit deinen Fähigkeiten und deinem Wissen und kannst dich schnell auf neue Situationen einlassen. Dennoch solltest du dir mehr Freizeit gönnen und dich nicht zu sehr unter Druck setzen.
Text und Foto: Thore Brandau, Q1
Freuen sich „mit Abstand“ über die Verlängerung der Bildungspartnerschaft: (v.l.) Jan Rüter (Schulleiter Anne-Frank-Schule), Melanie Steinmeier (Schulpflegschaftsvorsitzende Anne-Frank-Schule), Dr. Elmar Schnücker (Leiter Volkshochschule Gütersloh), Carla Weitkamp (Lehrerin Anne-Frank-Schule), Henrike Dulisch (Projektkoordinatorin Volkshochschule Gütersloh), Anna Kötter (Schülersprecherin Anne-Frank-Schule), Gudrun Hönemann (stellvertretende Schulleiterin Anne-Frank-Schule), Michael Schüthuth (Projektleiter an der Anne-Frank-Schule) und Pinar Sarilkan (Schülersprecherin Anne-Frank-Schule).
Kooperationsvereinbarung zwischen Anne-Frank-Schule und Volkshochschule Gütersloh verlängert
Spannende Einblicke in wissenschaftliche Bereiche, kreative Projekte und wissbegierige Schülerinnen und Schüler: Seit zwei Jahren besteht die Bildungspartnerschaft zwischen der Anne-Frank-Schule und der Volkshochschule Gütersloh. Bei einer gemeinsamen Unterzeichnung „mit Abstand“ wurde der Kooperationsvertrag jetzt um zwei weitere Jahre verlängert.

„Eine einzigartige Partnerschaft“, beschreibt Jan Rüter, Schulleiter der Anne-Frank-Schule, die Kooperation mit der Volkshochschule. „Die Ziele, die wir uns für die letzten beiden Jahre gesetzt hatten, haben wir erfolgreich gemeinsam erreicht.“ Die erneut auf zwei Jahre angelegte Partnerschaft, die in einer Kooperationsvereinbarung unter Beteiligung des Landes NRW geregelt ist, soll Schülerinnen und Schülern vor allem im Bereich der kulturellen und politischen Bildung Angebote machen, sowie ausbildungs- und berufsrelevante Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln. „Die Hinführung zum Lebensbegleitenden Lernen ist eine Voraussetzung für die erfolgreiche individuelle berufliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung“, heißt es im Kooperationsvertrag. „Volkshochschule und Schule fördern diese Lernkompetenz und ergänzen sich dabei in idealer Weise.“

Ob bei der Textil-AG oder dem Medienprojekt „Schule macht Radio“ – die Angebote der Bildungspartnerschaft bieten den Schülerinnen und Schülern viele Möglichkeiten, sich auszuprobieren und kreativ zu werden. Ziel der Bildungspartnerschaft ist es, mit den eigens entwickelten Kursangeboten über den curricularen Lernstoff hinauszugehen und wissenschaftliche Themen sowie das Lehren und Lernen von Hochschulen kennenzulernen. Wie bei der Reihe „Wissenschaft trifft Schule“, die Vorlesungen aus den Bereichen Geschichte und Gesellschaft, Philosophie und Ethik, Kunst und Kultur, Natur und Technik anbietet. Gleichzeitig können die Teilnehmenden aber auch bestehende Fähigkeiten ausbauen, zum Beispiel mit dem Angebot des Englisch-Sprachzertifikats „TELC“. „Die Wissenslust der Schülerinnen und Schüler und die hohen Teilnehmerzahlen haben uns bei den Veranstaltungen begeistert“, betont Dr. Elmar Schnücker, Leiter der Volkshochschule Gütersloh. „Diese positive Resonanz motiviert uns, in den nächsten zwei Jahren mit neuen Angeboten weiterzumachen.“ Auch wenn die genaue Umsetzung der geplanten Veranstaltungen aufgrund der Corona-Bestimmungen bisher noch offen ist, haben die Vertreter der Volkshochschule und der Anne-Frank-Schule das Programm für das Schuljahr 2020/2021 bereits geplant. „Wir freuen uns auf die kommenden zwei Jahre und die Zusammenarbeit, von der wir gemeinsam profitieren können“, sind sie sich einig. Denn eins ist in den vergangenen beiden Jahren deutlich geworden: von der Kooperation profitiert nicht nur die Schülerschaft, sie bereichert beiden Bildungseinrichtungen.
Text: Isabel Rüschoff, Stadt Gütersloh, Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit und Repräsentation, Volontärin
Fotos: Fabian Flöper
Der Vertragstext kann hier heruntergeladen werden: KLICK!
Das hatte sich auch niemand aus der Big Band der Anne Frank Schule so vorgestellt, als sich die 40 Musikerinnen und Musiker Anfang März mit ihrer Leiterin Gudrun Pollmeier zu einem Probenwochenende in der Schule getroffen hatten.
Intensiv hatte man für den 10. Juni 2020 geprobt, denn da sollten entsprechend des Mottos „IN A BIG BAND HOUR – 60 Minuten Swing, Latin, Pop und Rock im Big Band Sound“ der Schulgemeinde und Freunden der Big Band die Highlights des Jahresprogramms präsentiert werden. Und die Ballade Smoke Gets In Your Eyes mit der Abiturientin Merle Rahmann als Solistin am Flügelhorn wäre definitiv ein Highlight geworden!
Doch dann kam Mitte März der Corona-Shutdown, legte die gesamte Probenarbeit lahm und machte alle Hoffnungen auf ein Abschlusskonzert zunichte.
Und nicht nur das: Die Big Band wurde doppelt hart getroffen. Denn für Mitte April 2020 war eine 10-tägige Projektfahrt nach Palästina geplant. Dort wollte man zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Partnerschule in Ramallah ein musikalisches Programm aus westlicher Big-Band-Literatur und traditioneller Musik des Nahen Ostens erarbeiten. Anschließend sollte es für die 70 deutschen und palästinensischen UNITED IN HOPE – Musikerinnen und Musiker auf Konzerttour durch Palästina gehen. Nach drei Jahren Vorbereitungszeit war die Absage dieser Reise echt bitter.
Da so eine Projektreise nicht einfach auf einen anderen Termin verschoben werden kann, soll UNITED IN HOPE nun mit einem Event der anderen Art und Weise abgeschlossen werden. Ende August werden sich die palästinensischen und deutschen Musikerinnen und Musiker in einer Videokonferenz treffen und das ursprünglich geplante UNITED IN HOPE-Programm per Live-Schalte in einem 2-stündigen Workshopkonzert spielen.
Für das neue Schuljahr hoffen die AFS BIG BANDler nun, dass sie nach den Sommerferien wieder normal proben können und ihr Konzert IN A BIG BAND HOUR bald nachholen können.
Text: Gudrun Pollmeier
Fotos: Norbert Künzel
Foto: Jule Hönemann
Name: Gudrun Hönemann
Fächer: Mathematik/ Sozialwissenschaften
Lieblingssportart: walken, Yoga
Lieblingsfach als Schülerin: Mathematik
Waren Sie eine gute Schülerin? Ja, ich hatte das große Glück, dass ich nicht viel dafür tun musste.
Haben Sie eine verrückte Eigenschaft oder ein besonderes Merkmal?
Ich habe ein besonderes Merkmal, das teile ich aber nur mit meinen engsten Freunden.
Wenn Sie ein Tier wären – welches wären Sie?
Eine Giraffe, weil es mir in vielen Situationen gelingt, den Überblick zu behalten.
Wollten Sie schon immer Lehrerin werden und seit wann üben Sie diesen Beruf aus?
Der Wunsch Lehrerin zu werden ist entstanden, nachdem ich 2 Semester Mathematik auf Diplom studiert hatte und mich mit den späteren Jobperspektiven auseinandergesetzt habe. Da ich schon immer gern mit Menschen zusammengearbeitet habe, ist der Entschluss gereift, Lehrerin zu werden und diesen Entschluss habe ich bis heute nicht bereut. Inzwischen bin ich seit über 20 Jahren Lehrerin.
Wie fit sind Sie im digitalen Unterricht?
Ich nutze für meinen Mathematikunterricht regelmäßig das i-Pad und die digitale Tafel zur Präsentation. Darüber hinaus haben wir leider noch nicht die technische Ausstattung, um wirklich digitalen Unterricht zu machen. Ich stehe diesem Prozess offen gegenüber und werde auch mit Unterstützung jüngerer Kolleginnen und Kollegen sicherlich in der Lage sein, dies zu bewerkstelligen.

Warum haben Sie sich auf die Stelle als stellvertretende Schulleiterin beworben?
Ich war in den letzten Jahren an der AFS für den MINT-Bereich koordinierend tätig. Irgendwann hat mich Herr Rüter gefragt, ob ich mir nicht vorstellen könnte, mich auf die Stelle der stellvertretenden Schulleitung zu bewerben. Ursprünglich war dies nie mein Plan, aber nach Rücksprache mit meinen Freundinnen und meiner Familie und vielen positiven Reaktionen, habe ich den Schritt gewagt und ihn bisher auch nicht bereut, was besonders daran liegt, dass Herr Rüter und ich ein sehr vertrauensvolles Verhältnis haben und wir insgesamt ein tolles Schulleitungsteam sind.
Wie hat sich ihr Alltag seit Ihrem Amtsantritt verändert?
Die Schultage sind länger geworden, es gibt mehr Zusatztermine und somit weniger Freizeit. Ich bin aber gerne in der Schule und freue mich über die vielen neuen Aufgaben. Die Schultage gehen schnell vorüber.
Wie viel Freizeit haben Sie jetzt noch und was machen Sie in der Zeit?
Meine Freizeit ist schon eingeschränkt, aber ich nehme mir bewusst Zeit zum Entspannen. Ich gehe zum Yoga, walke mit meinen Freundinnen und kümmere mich um unseren Garten. Außerdem nutzen mein Mann und ich regelmäßig unsere eigene Sauna. Ab und an finde ich auch die Zeit ein Buch zu lesen.
Wie ist Ihre Einschätzung bezüglich der Coronakrise? Inwiefern hat sich Ihr Alltag verändert?
Die Coronakrise stellt für viele Familien eine sehr herausfordernde Situation dar. In vielen Gesprächen mit Eltern und Kindern wird deutlich, dass die Belastungsgrenzen erreicht sind. Durch die Öffnung der Schule konnten wir wieder ein kleines Stück Normalität schaffen, auch wenn der Unterricht nur temporär stattfinden kann. Die Krise hat aber sicherlich auch positive Effekte. Alles wird deutlich entschleunigt. Für mich selbst sind die Auswirkungen nicht so groß, da ich weiterhin regelmäßig in der Schule bin. Allerdings fehlen mir soziale Kontakte, Konzertbesuche, das Treffen mit Freundinnen…
Hat die AFS aus Ihrer Sicht die Krise bisher gut gemanagt? Würden Sie im Nachhinein etwas anders machen?
Tatsächlich finde ich, dass wir die Krise bisher gut gemeistert haben. Auch der Schulstart im rollierenden System ist aus meiner Sicht gut gelungen. Sicherlich hätten wir für das Lernen auf Distanz noch einiges anders machen können, da erst durch persönliche Gespräche deutlich geworden ist, wo die Schwierigkeiten liegen. Hier haben wir aber inzwischen nachgesteuert, so dass vieles besser klappt. Uns ist bewusst, dass die häuslichen Rahmenbedingungen sehr unterschiedlich sind und wir versuchen deshalb durch den Verleih von iPads oder andere Unterstützungsangebote den Schülerinnen und Schülern möglichst individuell zu helfen.
Thore Brandau, Q1