Der europäische Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto „Digital EU – and YOU?!“. Teilgenommen haben zehn Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen 6 – 13, die sich in vielfältigen Beiträgen – Geschichten, künstlerischen und medialen Gestaltungen – mit verschiedenen Themen rund um das Motto des 68. Wettbewerbs auseinandersetzten.
Felix Janßen-Müller am Cello.
Alle Beiträge wurden in einer kleinen Feierstunde von den einzelnen Schülerinnen in beeindruckender Weise präsentiert und durch den Schulleiter Jan Rüter, die Europakoordinatorin Beate Hinrichs und die betreuenden Kolleginnen und Kollegen gewürdigt. Den musikalischen Rahmen bildete Felix Janßen-Müller mit den beiden Cellostücken „Suite für Cello Nr. 1 in G-Dur – Prélude“ von Johann Sebastian Bach und „El cant dels ocells“ von Pablo Casals.
Erfolgreich waren in diesem Jahr die Schülerinnen Vanja Natali Dimitrova (Jg. 9)) mit einer Präsentation zur „Künstlichen Intelligenz“, Hannah King (Jg. 10) mit einem Bild zur „Digital Work Life Balance“, Anna Kötter (Q1) mit einer bildlichen und plastischen Gestaltung im Bereich „Kreativ in der Krise“ sowie Suzan Jundi mit einer Stickerei zum Thema „Smart City – Smart Village“.
Die Schulgemeinde gratuliert den Preisträgerinnen und bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Die einzelnen Beiträge können mit einem Klick aufgerufen werden:
„Wer unter diesen Bedingungen die Prüfungen mit Erfolg absolviert, hat das Zeugnis der Reife ganz besonders verdient.“, so die Jahrgangsbetreuer*innen Beate Hinrichs und Fabian Flöper in ihrer Rede an den Abiturjahrgang 2021.
Die Abschlussfeier, bei der 60 Abiturient*innen entlassen wurden, musste ebenfalls unter besonderen Bedingungen stattfinden. Das erste Mal versammelten sich nur die Schüler*innen des Jahrgangs mit wenigen Gästen, darunter Bürgermeister Norbert Morkes, der Vorsitz des Schulvereins und die Lehrkräfte der Absolvent*innen, im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule für die Übergabe der Abschlusszeugnisse. Eltern und Freunde warteten auf dem Schulhof.
Auch die traditionell anwesende AFS-Big-Band unter der Leitung von Gudrun Pollmeier durfte nicht vor Ort spielen. Jedoch konnten sich die Abiturient*innen über musikalische Aufnahmen der Band freuen, die für sie vorbereitet wurden, sowie über ein Solo von Felix Janßen-Müller am Cello.
Der Schulleiter und Vorsitzender des Zentralen Abiturausschusses Jan Rüter und die Oberstufenleiterin Katrin Bokeloh äußerten zunächst ihre Freude über die erfolgreichen Abschlüsse. Angelehnt an das Abiturmotto „Abiversal“ gaben sie in ihrer Rede eine Reihe von Filmzitaten zum besten und drückten ihren Stolz über die gemeisterten Herausforderungen aus. Für die Zukunft hätten sie hohe Erwartungen an die Abiturient*innen und würden ihnen zutrauen, einen Beitrag zur Verbesserung der Welt zu leisten. Dabei nahmen sie Bezug zu einem Zitat von Anne Frank: „Wie wunderbar ist es, dass niemand einen Moment warten muss, bevor er anfängt, die Welt zu verbessern“.
Bürgermeister Norbert Morkes überbrachte seine Glückwünsche persönlich und unterstrich seinen Respekt vor den erbrachten Leistungen mit einer tiefen Verneigung vor den Abiturient*innen.
Für die Jahrgangsbetreuer*innen Beate Hinrichs und Fabian Flöper war die persönliche Betreuung und Schullaufbahnberatung eine „Herzensangelegenheit“, wie sie in ihrer Rede betonten. Unter 28-maliger Verwendung des Wortes „Herz“ ließen sie die gemeinsamen Jahre mit dem Jahrgang Revue passieren und brachten dabei zum Ausdruck, wie sehr sie sich mit dem Jahrgang verbunden fühlten. Die Eckpfeiler der drei Jahre aus Schüler*innensicht stellten Pinar Sarilkan und Gabriela Bulut dar. Sie dankten allen Lehrer*innen und besonders ihren Jahrgangsbetreuer*innen, da diese sie jederzeit unterstützt hätten, sei es in schulischen, menschlichen oder technischen Fragen.
In diesem Jahrgang wurden überdurchschnittlich viele Schüler*innen für ihre Leistungen und ihr soziales Engagement ausgezeichnet. Helen Knufinke und Finn Auf der Heide erreichten den besten Notendurchschnitt. Für Ihre Mitarbeit in der Schülervertretung, der Big-Band, der Schülerzeitung und dem Schulsanitätsdienst wurden Helen Knufinke, Pinar Sarilkan, Henrike Kuckelt, Emily Niehaus, Bennet de Boer, Thore Brandau, Larissa Heitmann, Linus Martinschledde, Marielle Schäfer und Luca Froböse geehrt.
Die Namen der diesjährigen Abiturient*innen der Anne-Frank-Schule Gütersloh:
Tahani Abu Huweij, Radia Akkurt, Finn Auf der Heide, Feissal Ayinto, Finn Barnhöfer, Erik Böttcher, Thore Brandau, Bennet de Boer, David Demirel, Juliana Demirel, Niklas Detzel, Tracy Ann Diver, Lara Kim Diver, Ramina Edwar, Michelle Eichner, Chiara Elsner, Maleen Fislake, Dustin Floringer, Luca Froböse, Jonas Gernat, Evangelia Gioroglou, Dennis Goliavin, Lea Michelle Graute, Leanna Grace Hageney, Fridya Hanna, Jennifer Hassan, Larissa Heitmann, Nele Hermelbracht, Johanna Hoffknecht, Josina Joksić, Sipel Jundi, Suzan Jundi, Tina Klawitz, Helen Marie Knufinke, Henrike Kuckelt, Ludmila Lubane, Murat Marouka, Nico Meyer, Emily Niehaus, Annemarie Jasmin Olderdissen, Ben Pieper, Sarah Rieger, Cayline Rother, David Rudzio, Zehra Samdanli, Pinar Sarilkan, Marielle Antonia Schäfer, Anne Sino, David Trautwein, Vivian Truc, Theresa Marie Vollmer, Leon Walter, Celine Waschke, Kim Sarah Weber, Jana Weinhold, Paul Younes Werthschützky, Berta Yousef
Am 13. September sind Kommunalwahlen in NRW. Aber was macht eigentlich eine Kommunalpolitikerin? Marion Weike, Bürgermeisterin von Werther und Kandidatin für das Amt der Landrätin, sprach mit den Schülern und Schülerinnen der Jahrgänge 11 – 13 über ihre Aufgaben und Ziele.
Politikverdrossenheit war bei den SchülerInnen nicht zu spüren, als Marion Weike von ihrem Arbeitsalltag berichtet, über Begegnung mit Jugendlichen im Park, mit Grundschülern und Unternehmern. Die Arbeit im Bundestag interessiere sie nicht: „Ich brauche viel Kontakt zu den Menschen.“ Als Arbeitertochter sei es ihr nur durch BAföG möglich gewesen, ein Studium aufzunehmen, erklärte sie auf die Frage, warum sie sich in der SPD engagierte. Sie verschwieg aber auch nicht, was sie an ihrer Partei ärgert. Als Frau habe sie keine Probleme in der Politik erlebt, auch von Hass und Drohungen sei sie bislang weitgehend verschont geblieben.
Foto: FlöF
Das Themenspektrum, das die Schülerinnen interessierte, war breit gestreut. Regionale Probleme, wie die Nutzung des Flughafengeländes, wurden ebenso diskutiert wie bundespolitische. Die Bekämpfung der Armut und die Reichensteuer („Sollte es geben“) kamen zur Sprache.
Foto: FlöF
Kritische Fragen stellten die Schüler und Schülerinnen zur Klimapolitik in Gütersloh wie auch zur Freigabe von Cannabis, zur Verkehrspolitik und den Partizipationsmöglichkeiten von Jugendlichen.
Besonders am mangelhaften Stand der Digitalisierung von Schulen wurde seitens der SchülerInnen heftige Kritik geäußert.
Am Schluss appellierte Marion Weike eindringlich an die SchülerInnen zur Wahl zu gehen. In anderen Ländern würden Menschen für diese Rechte demonstrieren. Und wenn sie ihre Meinungen und Forderungen geltend machen wollen, sollten sie sich nicht scheuen, die Kommunalpolitiker anzusprechen.
Einhellige Meinung von Politikerin und SchülerInnen: Es lohnt sich miteinander ins Gespräch zu kommen.
Licht aus – Weihnachtsstimmung an! Mit diesem Grundtenor starteten die Moderatoren Larissa Heitmann und Nils Linus Wartig (Jg. 12) nach dem zum Abend passenden Stück „Winterwonderland“ der Bläserklasse („Class Of Music“, Jg. 7) die ausverkaufte Veranstaltung.
Verschiedene Musikformationen der AFS hatten sich für das Winterwonderland-Konzert einiges einfallen lassen und zeigten sich an diesem Abend von einer herausragenden Seite. Eine gelungene Kollektion aus klassischen und modernen Weihnachtsmelodien, ausgeschmückt mit literarisch-kreativen Lesungen sowie beeindruckende Stimm- und Instrumentalleistungen wussten zu überzeugen und dokumentierten wieder einmal die Qualität des musikpädagogischen Schwerpunkts der Schule, der nun im Winterwonderland-Konzert zum dritten Mal einen festen Platz eingenommen hat. Felix Janßen-Müller, Stephan Paulus und Gudrun Pollmeier als federführende Musiker lieferten ein überzeugendes Programm ab und waren am Ende sehr zufrieden.
Der Abend war in verschiedene Blöcke eingeteilt. Nach der Einführung durch Larissa und Nils führte das Bläsersextett (AFS BIG BAND) in der Zusammensetzung aus Thore Brandau (Trompete), Helen Knufinke (Querflöte), Verena Schneider (Bassklarinette), Jolina Kretz (Altsaxofon), Merle Rahmann (Flügelhorn) und Gudrun Pollmeier (Sopransaxofon) immer wieder harmonisch und klangvoll mit passenden Stücken wie „Kommet ihr Hirten“, „Kling Glöckchen“, „Tochter Zion“, „Oh Du fröhliche“, „Gospel Joy“, „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ und „Leise rieselt der Schnee“ durch den Abend und verbanden die einzelnen Elemente miteinander.
Die Young Voices unter der Leitung von Felix Janßen-Müller kamen mit den Stücken „Jingle Bell Rock“, „Adeste Fideles“, „Let It Snow“ und „Alle Jahre wieder“ besonders gut beim Publikum an. Für Begeisterungsströme sorgte auch Olaf Kirk (6A), der das Stück „Stille Nacht“ mit Bravour in einem Solo vorsang und auch beim Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“ zusammen mit den Young Voices glänzte.
Gudrun Pollmeier dirigierte in verschiedenen Phasen des Abends souverän ihre Bläserklasse durch die Stücke „All I Want For Christmas“, „Feliz Navidad“ und „White Christmas“.
Auch der neu gegründete Lehrerchor konnte zusammen mit dem Oberstufenchor qualitativ überzeugen und beglückte das Publikum mit Stücken wie „Have Yourself A Merry Little Christmas“, „Take Me Home“, „Africa“ und „Here I Am Lord“.
Yunus Kaveci aus der Klasse 10D interpretierte am Flügel die Toccata aus „Toccata und Fuge“ von Johann Sebastian Bach, ohne dabei Noten benutzen zu müssen. Der Applaus war ihm sicher.
Armanda Pjeca aus der Jahrgangsstufe 13 sang mit schöner Stimme die Titel „After You“ von Meghan Trainor und „Lost Boy“ von Ruth Berhe. Begleitet wurde sie dabei von der Referendarin Maria Elsner am Flügel und zusätzlich bei „Lost Boy“ vom Schüler Farshad Bigham auf der Gitarre.
Auch literarische Elemente durften an diesem Abend nicht fehlen: Die SchülerInnen Dominik Ademmer („Die Spieluhr“), Till Edelmann („Wichteltext“) und Allessandra Wurg („Paradies-Schnee“) lasen jeweils einen weihnachtlich-besinnlichen Text, bei denen Till Edelmann durch seine gute Vorlesetechnik besonders auffiel.
Larissa Heitmann und Nils Linus Wartig, die als Moderatoren geschickt durch den Abend führten, fanden die passenden Dankesworte für die Künstler und das Publikum. Auch Schulleiter Jan Rüter bedankte sich bei allen Beteiligten und verteilte zusammen mit Gudrun Hönemann Präsente an die Künstler.
Den krönenden Abschluss fand die Bläserklasse mit dem Stück „White Christmas“ bei dem sich alle Sänger und Ensembles vereinten. Standing Ovations waren die Folge, die Gudrun Pollmeier, Stephan Paulus, Felix Janßen-Müller und Maria Elsner zusammen mit allen Akteuren sichtlich genossen.
Erfreulich ist, dass jeweils 1 € der Eintrittskarten an die Bahnhofsmission Gütersloh gehen, um Obdachlose im Raum Gütersloh zu unterstützen. Insgesamt kamen durch weitere Spenden über 600 € an diesem Abend zusammen.
Ein schönes Video von Mehriban Isayeva-Azimova auf Facebook (Account nötig): Klick!