Elterntalk am 06. Oktober 2020


Licht aus – Weihnachtsstimmung an! Mit diesem Grundtenor starteten die Moderatoren Larissa Heitmann und Nils Linus Wartig (Jg. 12) nach dem zum Abend passenden Stück „Winterwonderland“ der Bläserklasse („Class Of Music“, Jg. 7) die ausverkaufte Veranstaltung.
Verschiedene Musikformationen der AFS hatten sich für das Winterwonderland-Konzert einiges einfallen lassen und zeigten sich an diesem Abend von einer herausragenden Seite. Eine gelungene Kollektion aus klassischen und modernen Weihnachtsmelodien, ausgeschmückt mit literarisch-kreativen Lesungen sowie beeindruckende Stimm- und Instrumentalleistungen wussten zu überzeugen und dokumentierten wieder einmal die Qualität des musikpädagogischen Schwerpunkts der Schule, der nun im Winterwonderland-Konzert zum dritten Mal einen festen Platz eingenommen hat. Felix Janßen-Müller, Stephan Paulus und Gudrun Pollmeier als federführende Musiker lieferten ein überzeugendes Programm ab und waren am Ende sehr zufrieden.
Der Abend war in verschiedene Blöcke eingeteilt. Nach der Einführung durch Larissa und Nils führte das Bläsersextett (AFS BIG BAND) in der Zusammensetzung aus Thore Brandau (Trompete), Helen Knufinke (Querflöte), Verena Schneider (Bassklarinette), Jolina Kretz (Altsaxofon), Merle Rahmann (Flügelhorn) und Gudrun Pollmeier (Sopransaxofon) immer wieder harmonisch und klangvoll mit passenden Stücken wie „Kommet ihr Hirten“, „Kling Glöckchen“, „Tochter Zion“, „Oh Du fröhliche“, „Gospel Joy“, „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ und „Leise rieselt der Schnee“ durch den Abend und verbanden die einzelnen Elemente miteinander.
Die Young Voices unter der Leitung von Felix Janßen-Müller kamen mit den Stücken „Jingle Bell Rock“, „Adeste Fideles“, „Let It Snow“ und „Alle Jahre wieder“ besonders gut beim Publikum an. Für Begeisterungsströme sorgte auch Olaf Kirk (6A), der das Stück „Stille Nacht“ mit Bravour in einem Solo vorsang und auch beim Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“ zusammen mit den Young Voices glänzte.
Gudrun Pollmeier dirigierte in verschiedenen Phasen des Abends souverän ihre Bläserklasse durch die Stücke „All I Want For Christmas“, „Feliz Navidad“ und „White Christmas“.
Auch der neu gegründete Lehrerchor konnte zusammen mit dem Oberstufenchor qualitativ überzeugen und beglückte das Publikum mit Stücken wie „Have Yourself A Merry Little Christmas“, „Take Me Home“, „Africa“ und „Here I Am Lord“.
Yunus Kaveci aus der Klasse 10D interpretierte am Flügel die Toccata aus „Toccata und Fuge“ von Johann Sebastian Bach, ohne dabei Noten benutzen zu müssen. Der Applaus war ihm sicher.
Armanda Pjeca aus der Jahrgangsstufe 13 sang mit schöner Stimme die Titel „After You“ von Meghan Trainor und „Lost Boy“ von Ruth Berhe. Begleitet wurde sie dabei von der Referendarin Maria Elsner am Flügel und zusätzlich bei „Lost Boy“ vom Schüler Farshad Bigham auf der Gitarre.
Auch literarische Elemente durften an diesem Abend nicht fehlen: Die SchülerInnen Dominik Ademmer („Die Spieluhr“), Till Edelmann („Wichteltext“) und Allessandra Wurg („Paradies-Schnee“) lasen jeweils einen weihnachtlich-besinnlichen Text, bei denen Till Edelmann durch seine gute Vorlesetechnik besonders auffiel.
Larissa Heitmann und Nils Linus Wartig, die als Moderatoren geschickt durch den Abend führten, fanden die passenden Dankesworte für die Künstler und das Publikum. Auch Schulleiter Jan Rüter bedankte sich bei allen Beteiligten und verteilte zusammen mit Gudrun Hönemann Präsente an die Künstler.
Den krönenden Abschluss fand die Bläserklasse mit dem Stück „White Christmas“ bei dem sich alle Sänger und Ensembles vereinten. Standing Ovations waren die Folge, die Gudrun Pollmeier, Stephan Paulus, Felix Janßen-Müller und Maria Elsner zusammen mit allen Akteuren sichtlich genossen.
Erfreulich ist, dass jeweils 1 € der Eintrittskarten an die Bahnhofsmission Gütersloh gehen, um Obdachlose im Raum Gütersloh zu unterstützen. Insgesamt kamen durch weitere Spenden über 600 € an diesem Abend zusammen.
Ein schönes Video von Mehriban Isayeva-Azimova auf Facebook (Account nötig): Klick!
Fotos: FlöF und KueN
Arminia Bielefeld unterstützt Grundschul-Fußballturnier am Nikolaustag
Im Rahmen der Schulkooperationspartnerschaft mit den Grundschulen hat die Anne-Frank-Gesamtschule mit ihrer Fußball-AG und den Arminen am Nikolaustag zum zweiten Mal ein Grundschul-Fußballturnier organisiert. Knapp 80 fußballbegeisterte Mädchen und Jungen aus fünf verschiedenen Grundschulen aus Gütersloh (Altstadtschule, Blankenhagen, Kattenstroth, Paul-Gerhardt und Pavenstädt) waren zugegen. Nach einer kurzen Begrüßung des Schulleiters wurde auch schon losgekickt. Die vier Jungen- und die vier Mädchenmannschaften kämpfen in den zwei parallel laufenden Turnieren um die ersten Plätze. Das Turnier war geprägt von Kampfgeist, Spaß und vor allem Fair Play. Hinzu kam die hohe Spannung in beiden Turnieren. Die Blankenhagener Mädels konnten sich am Ende mit nur einem Punkt Vorsprung vor die Kattenstrother an der Spitze platzieren. Bei den Jungs war es noch spannender. Bis zum letzten Spiel kämpften die Pavenstädter und die Paul-Gerhardt-Schule um den ersten Platz. Am Ende setzten sich die Pavenstädter aufgrund des besseren Torverhältnisses durch. Entsprechend groß waren Freude und Jubel bei den jungen Kickern und den vielen mitgereisten Zuschauern der Pavenstädter.
Die Siegerehrung durch das Maskottchen „Lohmann“ der Arminen bildete ein weiteres Highlight dieses Vormittags. Alle Kinder wurden mit Weihnachtsmännern und einer Mannschaftsurkunde belohnt. Die Sieger dürfen sich zudem auf einen Besuch in der SchücoArena am 09.02.2020 beim Heimspiel gegen Jahn Regensburg freuen.
Zwischen den Spielen konnten die Kinder außerdem auf die mitgebrachte Torwand schießen und Arminia Schals gewinnen.
Die Aspekte „Fußball begeistert“ und „Fußball verbindet“ sind bei dieser Veranstaltung allgegenwärtig. Alle Anwesenden erlebten einen herausragenden Tag und freuen sich bereits auf das folgende Turnier.
Text: Manuel Gök
Warum veranstaltet die Fußball-AG ein Grundschul-Turnier?
Zusammensein – Zusammenkommen – Zusammenfinden – Zusammenhalten
Fußball ist das beliebteste und das am meisten gespielte Ballspiel von Kindern und Jugendlichen. Vor allem auch und gerade, weil es ihnen einen breiten Beteiligungsspielraum bietet. Ein solches Sportevent, wie wir es an der Anne-Frank-Gesamtschule veranstalten, schließt im hohen Maße an die Lebenswelt der Kinder an.
Fußball spielen bedeutet, ständig neue bzw. veränderte Spielsituationen erfolgreich zu lösen. In einer Mannschaft zu spielen bedeutet, die unterschiedlichen Fähigkeiten der einzelnen Mitglieder eines Teams in eine Form zu bringen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen, nämlich möglichst oft Tore zu erzielen und möglichst wenige Tore hinzunehmen. Jeder Mitspieler soll seinen Spaß und seine Freude am Spielen finden. Vor diesem Hintergrund bedeutet in einer Mannschaft zu spielen, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Toleranz, Respekt und Fair Play. Das ist uns – den aktiven Mitgliedern der Fußball-AG der AFS – wichtig und dafür setzen wir uns gerne ein!
Text: Elke Wenzel
„Gib Abfall einen Korb“ – NW-Projekttag in Klasse 5 und 6
„Gib Abfall einen Korb” ist ein bundesweites Unterrichts- und Mitmachprojekt, mit dem der Zeitbild Verlag und die Agentur für Kommunikation GmbH die Anne-Frank-Gesamtschule unterstützt, Bildung für nachhaltige Entwicklung am Beispiel Abfall und Abfallvermeidung umzusetzen.
Klimawandel, Nachhaltigkeit, Müllvermeidung: Immer mehr Menschen versuchen der Umwelt zuliebe ihr Verbraucherverhalten zu ändern. Aber oft ist das gar nicht so leicht. Beim NW-Projekt in der Anne-Frank-Gesamtschule wurden Schüler*innen aus dem 5. und 6. Jahrgang darüber informiert, an welchen Stellen im Alltag, sie ihr Verhalten durch Mülltrennung und nachhaltigen Umgang mit Müll verbessern können.
Müllvermeidung bedarf einiger Kreativität und des Willens, Dinge einmal anders als gewohnt zu machen. Dies konnte teilnehmenden Schüler*innen am 06.12.19 durch Anregungen und Mitmach-Aktionen nähergebracht werden.
Nach einer Einführungsphase, in denen die Schüler*innen durch Gespräche und Filmbeiträge für das Thema Verhaltensweisen beim Umgang mit Müll (Müllentsorgung und Mülltrennung) sensibilisiert wurden, gab es Aktionen wie eine Müll-Rallye, in der Schülergruppen unter Wettbewerbscharakter Müll richtig sortieren und entsorgen lernten.
Anschließend startete eine kreative Phase. Mädchen und Jungen wurde gezeigt, Wegwerf-Artikel mit anderen Augen zu sehen. Zum Einsatz kamen mitgebrachte alte Papierreste, Konservendosen, Marmeladengläser, Tetrapack-Tüten und ausrangierte T-Shirts. Man nennt das „Upcycling“. Das Wort “Recycling“, die Wiederverwertung von Abfallprodukten, ist mittlerweile den meisten geläufig. “Upcycling“ ist dagegen noch eher neu. Die Schüler*innen hatten sichtlich Freude und funktionierten ausrangierte T-Shirts zu Taschen um. Aus den „Tetrapack-Behältern“ bastelten sie individuell gestaltete Portemonnaies und aus Dosen und Marmeladengläsern wurden schön dekorierte Teelichter und Dosen zum Aufbewahren von z.B. Stiften erstellt.
Die Schüler*innen staunten nicht schlecht, als sie sahen, welch „schmucke Kunstwerke“ aus vermeintlichen Abfallprodukten hergestellt werden können. Nicht anders erging es den begleitenden Lehrkräften der Klassen. Die Aufwertung der Alltags-Produkte, was übrigens die Wortbedeutung von „Upcycling“ ist, ist nach Meinung aller Beteiligten in diesem Projekt eindeutig gelungen.
Text: WenE
Fotos: FlöF
„Auschwitz ist das Symbol für den Holocaust und die nationalsozialistische Schreckensherrschaft. Das Ausmaß der dort begangenen Verbrechen und der erlittenen Qualen scheint sich der menschlichen Vorstellungskraft zu entziehen. Doch Auschwitz wurde von Menschen gemacht und von Menschen erlitten.“
Roland Vossebrecker rückte am Montagabend im Forum der Anne-Frank-Schule die „Täter von Auschwitz“ in den Fokus seines gut besuchten Vortrags, um „Auschwitz [zu] verstehen“. Das Konzentrations- und Vernichtungslager sei für viele Täter ein Arbeitsplatz mit gewissen Vorzügen gewesen (Kulturangebote, Integration der Familien etc.), was zu einer gewissen Normalität im Arbeitsprozess geführt habe. Mit Fotos und Zitaten wurden diese für uns heute bizarren Lebensumstände und Rechtfertigungsmechanismen dieser Täter veranschaulicht.
Am Ende stellte Roland Vossebrecker die Frage: „Was hat das mit uns zu tun?“. Er wies darauf hin, dass eine Frage nach dem „Wie hätte ich damals gehandelt“ nicht zielführend sei. Viel eher müsse eine Reflexion des eigenen Verhaltens in der Gegenwart angestrebt werden, um ähnliche Rechtfertigungsmechanismen und neue rechtsextreme Tendenzen verhindern zu können. Auch eine Übertragung auf globale Probleme (schlechte Arbeitsbedingungen in Afrika, Fleischkonsum etc.) sei sinnvoll. Dabei müsse das Handeln jedes Einzelnen von uns überprüft werden, um diesen Problemen entgegentreten zu können.
Die Veranstaltung endete mit vielen Fragen an Herrn Vossebrecker und einer regen Diskussion über die „Täter von Auschwitz“.
Text und Bilder: FlöF

Die Veranstaltungsreihe „Wissenschaft trifft Schule“ geht in die zweite Runde.
Wieder mit spannenden und interessanten Vorträgen.
Die Veranstaltungen im Überblick:
Die Täter von Auschwitz
Mo.
11.11.2019 19:00 – 20:30 Uhr
Dozent: Roland Vossebrecker
„Auschwitz, das Stammlager,
war eine kleine Stadt. Es war eine kleine Stadt mit seinem Klatsch und Tratsch.
(…) Es gab eine Kantine, es gab ein Kino, es gab ein Theater mit regelmäßigen
Vorführungen. Es gab einen Sportverein, in dem ich auch war. Es war Jubel,
Trubel, Heiterkeit. Wie eine Kleinstadt.“ (SS-Mann Oskar Gröning)
Zwischen dem Frühjahr 1940 und
Januar 1945 versahen etwa 7.000 SS-Männer und etwa 200 Frauen Dienst im
Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz als Kommandanten, Lagerführer,
Ärzte, Blockführer oder Wachleute. Viele weitere Menschen waren z. B. als
Eisenbahner, als Wissenschaftler oder Zivilarbeiter in das „System
Auschwitz“ eingebunden. Sie alle leisteten ihren Beitrag zum Funktionieren
dieses Systems und beteiligten sich dadurch unmittelbar oder indirekt an der
Misshandlung, Versklavung, Ausbeutung und industriellen Ermordung von Millionen
von Menschen.
Und:
Der Vortrag wird diesen Fragen mit ausgewählten
Täterbiographien und vielen Originalzitaten nachspüren.
Der Stern von Bethlehem – Vision oder Realität?
Mo.
09.12.2019 19:00 – 20:30 Uhr
Dozent: Prof. Dr. Wolfram
Winnenburg
In wenigen Tagen feiern wir wieder
das Weihnachtsfest, die Geburt Christi. Aus dem Matthäus-Evangelium entnehmen
wir die Überlieferung von einem geheimnisvollen Stern, der den Weisen aus dem
Morgenland den Weg nach Bethlehem zur Geburtsstätte Jesu gewiesen haben soll.
Sterne sind für Astronomen Gegenstand ihrer Forschung. Es ist daher
naheliegend, neben der religiösen Bedeutung des geheimnisvollen Sterns – heute
bekannt als Stern von Bethlehem, Stern der Weisen oder einfach Weihnachtsstern
– auch astronomische Zusammenhänge zu bedenken.
Evangelium und Astronomie in
Übereinstimmung bringen zu wollen, ist für viele Theologen eher eine
intellektuelle Spielerei als ein Forschungsvorhaben, insbesondere deshalb, weil
die Erscheinung am Himmel von ihnen nicht als physischer, sondern als geistiger
Leitstern verstanden wird.
Spricht man dem Stern von Bethlehem
nicht von vornherein jeglichen historischen Kontext ab, so seien folgende
Fragen erlaubt: Gab es diesen Stern von Bethlehem wirklich, welche
astronomische Erscheinung verbirgt sich dahinter und erfüllte er tatsächlich
seine Funktion als Wegweiser? Oder ist das Ganze doch nur eine fromme Legende
bzw. eine Erfindung orientalischer Sterndeuter?
Philosophinnen
Mo.
10.02.2020 19:00 – 20:30 Uhr
Dozentin: Dr. Andrea Reichenberger
Es gibt sie durchaus: Bücher von
und Bücher über Philosophinnen. So schrieb 1740 Émilie Du Châtelet ein Buch
über die Grundlagen der Naturphilosophie oder Christine Ladd-Franklin 1883 eine
Algebra der Logik. Im Jahre 1775 erschien von Adem Friedrich Böhmen eine
Geschichte berühmter Frauenzimmer. Fast hundert Jahre zuvor, 1690, hatte Gilles
Ménage seine Historia mulierum philosopharum veröffentlicht, ein historisches
Lexikon zu 65 Philosophinnen aus beinahe über 2500 Jahre (2019 bei Meiner in
lat.-dt. neu aufgelegt). Der Pariser Intellektuelle Ménage sprach sich für die
Berufung von Frauen in die Académie française aus und begründete dies mit dem
Argument, dass Frauen durch ihre Beiträge die Wissenschaft und Philosophie
enorm bereichert hätten. Wiewohl inzwischen zahlreiche Studien zu Werk und
Wirken von Philosophinnen vorliegen, von Überblicksdarstellungen bis hin zu
Einzelanalysen, bleiben ihre Namen bis heute in Lexika und Einführungen
unerwähnt. Kein Wort von ihnen im Philosophieunterricht an Schulen, keine
Beachtung in universitärer Forschung und Lehre – von wenigen Ausnahmen
abgesehen. Als hätte es Philosophinnen nie gegeben.
In der Veranstaltung geht es darum,
auf dieses vergessene Kulturerbe aufmerksam zu machen. Dabei geht es um mehr
und um anderes als darum, eine Namensliste vorzustellen. Anhand ausgewählter
Beispiele soll die Bedeutung dieser Denkerinnen herausgestellt werden. Von
Elisabeth von Böhmens messerscharfer Kritik am Cartesischen Leib-Seele-Problem
und Émilie Du Châtelets Kritik an Newton und Leibniz über Ilse
Rosenthal-Schneiders neo-
kantianischer Interpretation der
Einstein‘schen Relativitätstheorie und Agnes Maxseins Deutung des Apriori bis
hin zu Bertha von Suttners Friedensphilosophie. Wer waren diese Frauen? Und
warum sind sie nicht in gleicher Weise wie Descartes, Leibniz, Newton oder Kant
in die Geschichte eingegangen, obwohl sie Geschichte schrieben?
Was ist ein Mann? Was ist eine Frau?
Mi.
11.03.2020 19:00 – 20:30 Uhr
Dozent: Dr. Björn Vedder
Was ist ein Mann? Was ist eine
Frau? Wir wissen, dass unser Geschlecht nicht nur eine Frage der Biologie ist,
also der körperlichen Fakten, sondern auch der Kultur, die festlegt, was als
männlich und was als weiblich gilt und damit bestimmte Werte, Vorurteile und
Funktionen verbindet. Diese kulturellen Zuschreibungen des Geschlechts wollen
wir uns anschauen? Wie verhalten sie sich zu den biologischen? Ist nicht alles
Kulturelle nur eine Sache der Vereinbarung? Ist die Unterscheidung zwischen
Mann und Frau mithin beliebig? Welche Formen des Zusammenlebens und der Politik
sind mit den geschlechtlichen Stereotypen verbunden? Gibt es, um nur ein
Bespiel zu nennen, neben der vielbeschworenen Brüderlichkeit aller Menschen nicht
auch eine Schwesterlichkeit?
Link zur VHS:
https://www.vhs-gt.de/index.php?id=92&kathaupt=1&katid=11&katvaterid=1&katname=VHS+fuer+Jugendliche