Anime

Anime sind japanische Trickfilmserien, die von Hand gezeichnet sind. Der erste Animationsfilm entstand im Jahre 1917 und wird häufig als Vorgänger der Anime-Serien bezeichnet. Die erste Anime-Serie soll „Astro Boy“ gewesen sein; sie wurde ab dem 1.1.1963 im japanischen Fernsehen ausgestrahlt.
Nach Deutschland kamen die Filme und Serien erst später, der erste Anime-Film nämlich im Jahre 1961 und die erste Serie erst zehn Jahre später.

Ich schaue sehr gerne Anime und möchte euch einige empfehlen, die mir besonders gut gefallen.

In Haikyu!! geht es um den Jungen Shouyou Hinata, der gerne so gut Volleyball spielen würde wie sein Idol, der kleine Titan.

Free! handelt von Haruka Nanase, der gerne mit seinen Freunden schwimmen geht. Eines Tages allerdings verschwindet einer seiner Freunde und geht nach Australien, um als Schwimmer an der Olympiade teilzunehmen, und als er zurückkehrt, ist er nicht mehr so wie vorher.

Eren Jeager aus  Attack in Titan ist ein ganz normaler Junge, doch eines Tages passiert ein schlimmes Ereignis, an dem die Titanen schuld sind. Und deswegen möchte Eren sich jetzt an jedem Einzelnen rächen.

In Death Note geht es um Light Yagami, den Besitzer eines Death Notes. Wenn man einen Namen hineinschreibt, stirbt die Person, die den Namen trägt.

Izuku Midoriya aus My Hero Academia würde gerne ein so großer Held werden wie All Might, doch leider wurde er ohne Superkräfte geboren.

Im Mittelpunkt von Assasination Classroom steht die Klasse 9E, die ein außerirdisches Wesen als Klassenlehrer bekommt. Dieser möchte nicht nur die Kinder unterrichten, sondern auch die Erde zerstören.

Jamilia Norris, Jg. 6

Interviews mit einer Schülerin und einem Schüler zur „neuen Lernkultur“ in Jahrgang 5

Lernbüro zu Hause – in Zeiten der Corona-Krise

Interview mit Jonas Freudrich (5 A)

  1. Ist es dir leicht gefallen, dich an das neue System zu gewöhnen?

Mir ist es eigentlich ganz leicht gefallen, mich an das neue System zu gewöhnen. Es ist fast so wie normaler Unterricht, nur dass man in den Fächern nicht immer das Gleiche lernt wie die anderen. Ich kann selber bestimmen, was ich an den einzelnen Tagen mache/lerne.  

  • Wie gefällt dir der gemeinsame Anfang?

Es ist ganz ok, weil wir montags/freitags immer über das „Lob der Woche“ abstimmen. Wir besprechen dann, was in der Woche in der Klasse gut gelaufen ist. Es wird aber auch darüber geredet, was nicht so gut gelaufen ist. (z.B. wer sich mit wem gestritten hat).

  • Wie kommst du mit dem selbstständigen Arbeiten im Lernbüro zurecht?

Es ist mir leicht gefallen, mich an das selbständige Arbeiten im Lernbüro zu gewöhnen, weil ich mich selbständig organisieren kann.

  • Wie hilfreich sind für dich die Beratungsgespräche?

Ich finde die Beratungsgespräche sehr hilfreich, weil wir zusammen mit den Lehrern eine Lösung dafür finden, was wir im Unterricht besser machen können. Zum Beispiel, in welchem Unterricht ich mehr oder weniger machen sollte.

  • Kannst du dir vorstellen, auch in anderen Fächern im Lernbüro zu arbeiten? In welchen würdest du es gerne machen?

Ja, ich kann mir vorstellen, dass ich auch in anderen Fächern im Lernbüro arbeite, z.B. in Gesellschaftslehre, Musik oder Kunst.

Interview mit Alina Piekarzewski (5 D)

1,    Ist es dir leicht gefallen, dich an das neue System zu gewöhnen?

Es ging. Anfangs musste ich mich schon umgewöhnen, weil es in der Grundschule das System nicht gab und dadurch alles anders für mich war.

  1. Wie gefällt dir der gemeinsame Anfang?

Er gefällt mir gut, weil man über viele Sachen reden kann. Auch kann man manchmal Spiele spielen mit den Mitschülern.

  • Wie kommst du mit dem selbstständigen Arbeiten im Lernbüro zurecht?

Eigentlich gut. Aber manchmal ist es so, dass der Lehrer zu einem anderen Kind geht, um ihm zu helfen, und mir dann sagt:  „Arbeite an einer anderen Aufgabe weiter“. Und wenn das dann meine letzte Aufgabe ist, muss ich warten, bis der Lehrer wieder frei ist.

  • Wie hilfreich sind für dich die Beratungsgespräche?

Schon hilfreich, weil meine Lehrerinnen mir Tipps geben, was ich später besser machen kann.

  • Kannst du dir vorstellen, auch in anderen Fächern im Lernbüro zu arbeiten? In welchen würdest du es gerne machen?

Ja und nein, und wenn dann in Gesellschaftslehre. Ja, weil wir GL nur zweimal die Woche haben, und nein, weil man sich dann vielleicht zu lange zwischen dem Hauptfach und GL entscheiden müsste.

Foto: Karin Piekarzewski

Hannah Sandfort und Jilan Janeel (Jg. 6) für die Virusredaktion.

Anti-social Network – von Bennet de Boer, Q1

Im Februar 2004 erstellte ein Cambridgestudent namens Marc Zuckerberg eine Internetplattform, die das Leben vieler Menschen verändern sollte – er gründete Facebook.

Das „Folgen“ von Freunden und Bekannten, aber auch wildfremden Menschen sowie das „Liken“ von deren Bildern wurden schnell publik. Und Facebook war nur der Startschuss für eine ganze Ära von Social Network wie Snapchat, Instagram, Tik Tok und Co.

Allerdings veränderte sich im Laufe der Jahre das Bild vom sogenannten Social Network mehr und mehr zum Anti-social Network, denn sozial“ geht es auf diesen Plattformen schon lange nicht mehr zu. Zunehmend werden Hass und Mobbing verbreitet und die Jagd nach likes und Aufmerksamkeit hat schon so einige Menschen in den Abgrund getrieben.

In kaum 16 Jahren haben diese Plattformen unser Leben so verändert, wie man es sich niemals hätte vorstellen konnte. Wir sind auf der Jagd nach riesigen Freundeslisten auf Facebook und sitzen dabei einsam vor unserem Handy und bewerten uns nach Likes und Followern. Oft ist das Erlebnis nur so viel wert, wie es likes gibt. Und dabei ignorieren wir häufig die Menschen, die uns wirklich mögen.  Häufig sitzen sie sogar direkt neben uns, aber der Blick vom Smartphone geht zu selten hoch, um zu sehen, wer ein wahrer Freund ist.

Lieber eine Nachricht zu schreiben als zu reden, ist schon lange Konsens in der Gesellschaft geworden. Die Welt ist gefüllt von so vielen „i“s, den iPads, iMacs, iPhones sowie von Selfies und Likes.

Und dabei bleibt nicht mehr genug Platz für Wichtiges im Leben wie unsere Beziehungen – häufig merken wir nicht einmal, dass sie so viel schneller zerbrechen als unsere Bildschirme. Soziale Netzwerke haben uns egoistischer gemacht und trennen uns voneinander, was das Gegenteil zu der Ursprungsidee von Social Media ist, nämlich Menschen miteinander zu verbinden.

Schon seit langem weisen Fachleute darauf hin, dass man von sozialen Medien abhängig werden kann. So befasst sich Dr. Cal Newport in dem TedX Talk mit dieser Thematik und weist auf große Parallelen zwischen Glücksspielen und dem Surfen auf sozialen Netzwerken hin. Bei dem Gewinn an einem Spielautomaten entsteht ein Glücksgefühl, das dazu führt, dass man auch dann weiterspielen möchte, wenn man nur noch verliert, um ein weiteres Erfolgserlebnis zu haben, koste es was es wolle.

Der gleiche Mechanismus greift auch bei sozialen Medien. Wir freuen uns darüber, ein interessantes Bild, einen spannenden Artikel oder ein tolles Video gefunden zu haben und surfen weiter.

Auch wenn uns dann in den folgenden Stunden nur belanglose Dinge angezeigt werden, greifen wir doch immer wieder zum Handy, um noch einmal einen Beitrag zu finden, der uns als noch wertvoller als der andere erscheint. Das ist der gleiche Mechanismus, der auch bei einer Spielsucht greift.

Social Media ist also nicht nur anti-social, sondern kann außerdem gefährlich werden, weil es ein ungeheures Suchtpotenzial birgt.

Hinzu kommt, dass soziale Medien unglaubliche Zeiträuber sind. Messt doch einmal selber, wie viel Zeit ihr am Tag damit verbringt, Zeit, die ihr für viel sinnvollere Dinge nutzen könntet.

Es geht mir nicht darum, die sozialen Netzwerke komplett zu verdammen, aber wir sollten alle einmal darüber nachdenken, wie und wie oft wir sie nutzen. Und vielleicht erkennen wir dann, dass es so viele schönere Dinge im Leben gibt als immer nur die virtuelle Welt.

Bild: Emily Löhr

Schulsanitätsdienst der AFS – von Kevin Enck, Jg. 9

Mein Name ist Kevin Enck und ich bin Schüler der 9. Klasse.

Seit 4 ½ Jahren bin ich Schulsanitäter an unserer Schule. Neben mir gibt es noch 14 weitere SanitäterInnen.

Wir haben alle einen Erste-Hilfe-Kurs hinter uns; außerdem haben wir eine einwöchige Ausbildung mitgemacht, in der wir uns mit dem Wohl der PatientInnen auseinandergesetzt haben. Da wir im letzten Jahr unterbesetzt waren, haben wir eine AG eingerichtet, um neue MitarbeiterInnen zu gewinnen. In dieser AG, die von Frau Beil und Frau Görlich geleitet wird, lernen die TeilnehmerInnen in einem Jahr nach und nach das, was ich damals in der einwöchigen Ausbildung gelernt habe. Die AG war so erfolgreich, dass wir sieben neue SanitäterInnen dazu gewonnen haben und unsere Gruppe jetzt gut besetzt ist.

Am Anfang eines jeden Jahres legen wir einen sogenannten Dienstplan fest, aus dem hervorgeht, wer an welchem Tag und auf welcher Position Dienst hat. Ein Einsatztag läuft dann folgendermaßen ab:

Die Person auf Position 1 wird vom Sekretariat durch den Melder gerufen und läuft aus dem Unterricht zum Sekretariat. Als nächstes geht es darum, herauszufinden, was passiert ist, und wenn nötig, werden weitere SanitäterInnen hinzugerufen. Wir holen unseren Schrankschlüssel sowie unsere Rucksäcke und machen uns auf dem Weg zum Unfallort. Unsere Einsätze gehen vom Pflasterkleben bis hin zur Reanimation.

Wenn wir zu einem Einsatz gerufen werden, ist unsere erste Aufgabe die Erstversorgung der PatientInnen. Anschließend müssen wir wichtige Entscheidungen treffen, z. B. müssen wir überlegen, ob weitere Maßnahmen notwendig sind, wie zum Beispiel den Rettungswagen zu rufen.

Abschließend gibt es noch die für manche unangenehme Aufgabe, das Unfallprotokoll zu verfassen; jeder unserer Einsätze wird protokolliert und in einem Ordner fünf Jahre lang aufbewahrt.

Ich arbeite schon seit einigen Jahren als Rettungssanitäter und mache diesen Dienst sehr gerne, da ich es mag, Menschen zu helfen. Daher bin ich auch seit vier Jahren bei der Feuerwehr und seit fünf Jahren beim Malteser Hilfsdienst tätig und weiß jetzt schon, dass ich später Rettungssanitäter werden möchte.

Für Fragen stehen wir SchulsanitäterInnen euch jederzeit zur Verfügung.

Foto: Maria Schelletter

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