Haben Sie sich ein neues Corona-Hobby gesucht? Wissen Sie nicht wohin mit den ganzen Hamstereinkäufen? Sitzen Sie zu Hause und haben Lust auf eine kulinarische Reise? AmazingFoodStyles bietet Ihnen die beste Möglichkeit. Probieren Sie internationale Rezepte aus unserem Kochbuch aus.
Unser Kochbuch ist an mehreren Stellen zu erhalten. Sie können sich das Buch für 14 € (inkl. Lieferung) über unsere E-Mail-Adresse amazingfoodstyles@gmail.com bestellen oder online über unseren Instagram-Account: @amazingfoodstyles.
Auch bei „Gütersloher Marketing“ (Berlinerstr. 63) haben Sie die Möglichkeit, unser Buch für 12 € zu kaufen.
Wir freuen uns, Ihnen viele neue Rezepte anbieten zu können, und danken Ihnen für Ihre Unterstützung!
Als Ende 2019 das Coronavirus in China ausbrach, rechnete niemand damit, dass es solche verheerenden Folgen haben würde. Doch schnell breitete es sich auch außerhalb Chinas aus, sodass es bald Europa und damit auch Deutschland in einem Ausmaß erreichte, dass es innerhalb kürzester Zeit zu Schulschließungen, zu Einschränkungen in Handel, Dienstleistungen und Gewerbe und schließlich sogar zum Kontaktverbot kam.
Mein letzter Schultag war der 13. März. Als wir am Tag davor diskutiert haben, welche Studienfahrten nach den Osterferien noch stattfinden sollten, haben wir noch gar nicht daran gedacht, dass sich ganz schnell alles für uns ändern würde. Durch die Nachrichten in den Tagen zuvor wussten wir zwar, dass die Lage aufgrund des sich immer schneller ausbreitenden Coronavirus immer kritischer wurde und in anderen Ländern der Schulbetrieb schon eingestellt und Grenzen geschlossen waren, aber so richtig ahnten wir nicht, was kommen würde.
Es gab Gerüchte, dass die Schulen geschlossen werden sollten, sodass der letzte Schultag, von Ungewissheit geprägt war. Niemand wusste, ob am kommenden Montag der Unterricht stattfinden würde. SchülerInnen und LehrerInnen verfolgten den ganzen Tag über die Nachrichten und obwohl die Wahrscheinlichkeit der Schulschließung stündlich stieg, wurde versucht die Normalität beizubehalten.
In der sechsten Stunde kam dann die Durchsage, dass alle Schulbücher und sonstige Materialien mit nach Hause genommen werden sollten, obwohl es immer noch keine offiziellen Aussagen zur Schulschließung gab. Erst um ca. halb zwei – nachdem die meisten SchülerInnen schon gegangen waren – wurden die Gerüchte Wirklichkeit.
Für zunächst fünf Wochen sollte der normale Unterricht jetzt ausfallen und stattdessen sollten wir die Aufgaben zuhause bearbeiten. Für viele SchülerInnen ging ein Traum in Erfüllung – drei Wochen Extraferien – für andere war es eher beängstigend und vor allem für die angehenden AbiturientInnen war es eine große Enttäuschung, da sie sich schon sehr auf ihre Mottowoche gefreut hatten.
Ich wusste zunächst nicht, wie ich reagieren sollte. Zwar war der Gedanke verlockend, für fünf Wochen nicht schon um acht Uhr morgens in der Schule sein zu müssen, aber die Maßnahme bedeutete auch, dass die Osterferien anders ausfallen würden als erwartet und der gewohnte Alltag sich komplett ändern würde.
Auch machte ich mir Sorgen, da ich noch nicht alle Klausuren geschrieben hatte, was mich aufgrund der Unsicherheit, wann der Unterricht wieder aufgenommen werden würde, nicht in Begeisterung ausbrechen ließ.
Jetzt war also Homeoffice angesagt, und da die IT gerade vorher eine Arbeitsplattform für die innerschulische Kommunikation eingerichtet hatte, kamen die angekündigten Aufgaben schnell und es waren auch nicht gerade wenig. Erschreckend war zu Anfang vor allem, dass der Berg an Aufgaben immer größer wurde und es nicht möglich war, alle direkt zu erledigen, weshalb ich eine individuelle Einteilung finden musste. Zeitmanagement war also gefragt.
Auch der Hintergedanke, dass jeden Moment wieder neue Aufgaben dazu kommen könnten und mein Zeitplan bis zur Abgabe nicht ausreichen würde, war zu Beginn durchaus beängstigend. Hinzu kam, dass es kein einheitliches Vorgehen gab – manche LehrerInnen wollten die gelösten Aufgaben zugeschickt bekommen und andere nicht – sodass ich auch, was das anging, erst einmal einen Überblick bekommen musste.
Im Laufe der drei Wochen bin ich allerdings mit der neuen Situation dann ganz gut zurechtgekommen, sodass ich mir einen guten Tagesablauf entwickeln konnte. Wie für viele andere auch gab es für mich keinen Grund schon um acht Uhr morgens anzufangen oder mich bezüglich der Fächer an meinen Stundenplan zu halten, was auch unmöglich gewesen wäre. Stattdessen haben sich meine Abende mit Schulaufgaben gefüllt. Es dauert eben doch länger, wenn man alles selbstständig erarbeiten muss und es keine Lehrkraft gibt, die vorne steht und den Stoff in kleinen Portionen präsentiert, bis es auch der Letzte verstanden hat.
Kurzfristig gesehen kann ich mich mit dieser Art des Unterrichts durchaus anfreunden und ich kann mir gut vorstellen, dass Anteile davon auch in Zukunft übernommen werden. Langfristig aber möchte ich nicht auf meinen gewohnten Unterricht verzichten.
Gut gefällt mir die selbstständige Zeiteinteilung. Ich kann Pausen einlegen, wenn ich sie brauche und bei schönem Wetter die Aufgaben eben abends oder früh am Morgen erledigen.
Foto: Anna Kötter
So kann ich mir auch täglich die Zeit nehmen an der frischen Luft Sport zu machen und gleichzeitig dem Schreibtisch für ein paar Stunden zu entfliehen.
Foto: Anna Kötter
Aber diese eigenständige Einteilung erfordert natürlich Ehrgeiz und Disziplin. Wer nicht lernen will, der lernt eben nicht und verpasst dadurch möglicherweise wichtigen Lernstoff. Immerhin stört er in Zeiten von Homeschooling durch destruktives Verhalten nicht die anderen, sondern schadet nur sich selbst.
Leider brachte der Lockdown nicht nur eine abrupte Änderung des schulischen Alltags mit sich, sondern es mussten auch alle Freizeitaktivitäten bis auf weiteres auf Eis gelegt werden. Und an Urlaub zu Ostern war überhaupt nicht zu denken. Statt dessen sind die drei Wochen vor und auch die Zeit in den Osterferien von der sozialen Abschottung geprägt.
Wir wissen noch gar nicht, wie es weitergeht, und ob die verhängten Maßnahmen sinnvoll waren, wird erst die Zukunft zeigen. Die Lage ist noch unsicher und niemand weiß, wann die Normalität wieder erreicht werden kann. Daher bleibt mir und meinen MitschülerInnen jetzt nichts anderes übrig, als darauf zu warten, dass es irgendwann vorbei ist und wir zurück in unseren Alltag und in die Schule können.
Jeder weiß, wie nervig es ist umzuziehen. Manchmal fragt man sich, ob man nicht auch umziehen kann, ohne Kartons zu packen oder ob man nicht gleich das ganze Haus mitnehmen kann?
Und habt ihr euch schon einmal gefragt, wie man eine Notlandung sicher meistern kann? Diese und viele weitere Fragen werden im Buch „How to, wie man’s hinkriegt. Absurde, wirklich wissenschaftliche Empfehlungen für alle Lebenslagen“ beantwortet.
Mit vielen Zeichnungen und wenig Rechnungen werden uns komplizierte und absurde Dinge leicht erklärt. Allerdings sollte man die Ratschläge eher mit Humor aufnehmen, denn vieles, was dort beschrieben wird, wirkt sehr unrealistisch, wenn es auch trotzdem machbar ist.
Bitte nichts aus dem Buch nachmachen! Die Schülerzeitung übernimmt keine Haftung!
Tatsächlich aber fand die Aktion auf den Dächern der Anne-Frank-Schule statt: Die Solaranlage sollte gereinigt werden. Einer Anregung des Solar-Fördervereins folgten 10 Teamer der AG Sportklettern und befreiten am 15.4.20 die Oberflächen der 486 Solarmodule (!) von dem Schmutz der letzten Jahre – natürlich unter Einhaltung angemessener Abstände voneinander.
Fotos: Norbert Künzel
Eine durchaus anstrengende Tagesaktion, wobei aber die Arbeit im gut gelaunten und perfekt eingespielten Team bei traumhaftem Frühlingswetter auch eine willkommene Abwechslung in der Corona-Pause darstellt. Nochmals ein herzliches Dankeschön an die fleißigen HelferInnen!
Gütersloh (dop) – Früh übt sich, wer ein Unternehmer sein will. Erstmals hat es im zwölften Jahrgang der Gütersloher Anne-Frank-Schule einen Projektkursus im Fach Sozialwissenschaften gegeben. Unter der Leitung von Lehrerin Dagmar Klein probten 13 Schüler Firmengründung und Projektentwicklung, klärten Finanz-, Marketing- und Vertriebsfragen.
„Amazing Food Styles“: Das Kochbuch ist im ersten Projektkursus der Anne-Frank-Gesamtschule im Fach Sozialwissenschaften entstanden. Anna Kötter, die Allrounderin im Team, präsentiert das Kochbuch mit 150 Rezepten. Bild: Pieper
Und weil das herzustellende Produkt auch etwas mit der Schule und der Vielfalt der dortigen Schüler aus den unterschiedlichen Nationen zu tun haben sollte, war – passend zu den Initialen der Bildungseinrichtung – die Idee zu „Amazing Food Styles“ geboren: ein Kochbuch.
150 Rezepte auf 194 Seiten
„Allein die 13 Mitglieder unserer Gruppe im Sowi-Kursus rekrutieren sich schon aus sieben Staaten, darunter Russland, Polen und diversen arabischen Ländern“, erklärt Anna Kötter, die als sogenannte Allrounderin in den verschiedenen Sparten mitgearbeitet hat. Drei Monate lang sind sie und ihre Mitstreiter bei Mitschülern, Lehrern und Eltern auf Rezeptsuche gegangen. Am Ende kamen 150 zusammen, die nun auf 194 Seiten aufbereitet, in den Kategorien Backen, Kochen und Süßspeisen unterteilt und mit manchem Foto versehen als gebundenes Kochbuch vorliegen. Von angebratenen süßsauren Garnelen nach vietnamesischer Art über Indien Chicken mit Pfirsich und Ananas sowie „Hackos und Knister“ (Mett mit Kartoffeln) bis hin zu Käsekuchen ohne Boden und Holunderbeersuppe ist so manche Überraschung dabei. Nicht fehlen dürfen die Lieblingsrezepte. Selbst Schulleiter Jan Rüter steuerte eines bei und verriet seine Lieblingspizza.
Anteilsscheine und Vorbestellungen
Wie man Geld für die Buchherstellung bekommt, das lernten die Schüler in Kooperation mit der Organisation Junior, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, bei Schülern das Interesse an Wirtschaft zu wecken und altersgemäß passgenaue Programme für junge Existenzgründer anbietet. „Wir haben in der Schule und bei unseren Eltern Anteilsscheine verkauft und Gelder durch Vorbestellungen akquiriert“, listet Anna auf. Das füllte die Kasse und deckte die Druckkosten der 250er-Auflage, in der das Kochbuch erschienen ist.
Jungunternehmer bieten Lieferservice
Pech nur, dass das Coronavirus einen Strich durch den Verkaufsstart gemacht hat. Der sollte am Tag der offenen Tür in der Anne-Frank-Schule sein. Davon lassen sich die jungen Firmengründer aber nicht abhalten, ihr Produkt zu vermarkten. „Das Buch kann per E-Mail unter amazingfoodstyles@gmail.com oder über unseren Instagram-Account (amazing.food.styles) für 12 Euro geordert werden. 14 Euro kostet das Kochbuch, wenn es gebracht werden soll. Denn auch einen Lieferservice haben die Jungunternehmer mittlerweile organisiert. „Der macht eigentlich am meisten Spaß, weil es toll ist zu sehen, wie sehr sich die Leute freuen, wenn sie das Buch in Händen halten“, sagt Anna Köster. Und das tun sie ganz unabhängig davon, ob sie selbst ein Rezept beigesteuert haben oder nicht.