Der „Corona-Jahrgang-10“ 2020 der Anne-Frank-Schule – ein besonderer Abschlussjahrgang

Alles war vorbereitet: Die Einladungen zur Entlassfeier des 10. Jahrgangs wurden verschickt, die Stehtische waren bestellt, die Musiker probten fleißig und auch die Blumen wurden passend ausgewählt. Doch wenn sich in den letzten Monaten etwas gezeigt hat, dann ist es die Tatsache, dass vieles anders kommt, als man denkt und als man es sich wünscht.

Alle an der Anne-Frank-Schule hatten sich von Herzen eine feierliche Zeugnisübergabe gewünscht, denn diese haben sich die Schülerinnen und Schüler redlich verdient. Nun gratulieren alle, die die Absolventen während ihrer Schulzeit bislang begleitet hatten, den Schülerinnen und Schülern auf diesem Weg ganz herzlich zum Abschluss. Sie meisterten die Herausforderungen des Abschlusses der Sekundarstufe I unter ganz besonderen Bedingungen mit Bravour.

„Die Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ Dieses Zitat von Max Frisch passt gut zu den letzten gemeinsamen Wochen in der Schule, denn zusammen konnten alle der Situation diesen Beigeschmack nehmen.

Wie gelang dies? Die Schulgemeinde lebte in besonderer Weise das Miteinander, sie ging achtsam und respektvoll miteinander um und berief sich damit auf die Werte der Anne-Frank-Schule.

Anne Frank sagte einmal: „Wie wunderbar ist es, dass niemand einen Moment warten muss, bevor er anfängt, die Welt zu verbessern.“

In diesem Sinne wünschen alle am Schulleben der Anne-Frank-Schule Beteiligten der Anne-Frank-Schule den Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 10 und der Praktikumsklasse, dass sie diese Krise gestärkt hinter sich lassen und sie mit Mut und Engagement eine neue Zukunft gestalten werden.

Von den 162 Schülerinnen und Schülern erreichten 3 Schüler den Abschluss des Bildungsganges Lernen, 53 den Hauptschulabschluss, 54 den Mittleren Abschluss und 52 den Mittleren Abschluss mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.

Die folgenden Schülerinnen und Schüler beendeten die Sekundarstufe I:

Klasse 10 a (Brid Sundermann, Christian Schiefer):

Salam Al Hussain, Cesur-Kaan Ay, Robert Be Shabo, Cedric Randy Bergner, Eljesa Berisha,

Manuela Bersumu, Musa Celik, Patricia Gräwe, Sebal Hamzah, Aleyna Karaaslan,

Julia Kollinger, Björn Kühnel, George Maroka, Tom Mcdougal Schrewe, Leon Netzel,

Berkay Özdemir, Leona Pascheke, Veronika Samojlova, Jan Edwin Sterzer, Juan Suleyman

Jaron Thielemann, Erwin Völker, Philipp Wehmeyer, Jonas Wittkop

Klasse 10 b (Stefania Salamon, Udo Gercken):

Markus Acar, Samuel Akyol, Aeman Badran Morad Al Yazdin, Alina Marleen Barteldrees,

Johannes Demir, Dalina Dore, Siham Ellali, Noah Gabriel, Mailin Hanhörster, Lenia Kohls,

Tim Luca Kronshage, Janine Liebig, Aljana Mahmed, Leon-Neville Meinert, Romi Pevestorf,

Christian Rommel, Jule Rother, Enola Sambale, Saskia Schuck, Chiara Sontowski, Rafael Steblau,

Sören Stockbrügger, Noel Toma, Ghalya Yousef

Klasse 10 c (Brigitte Hinze, Svenja Jagiella):

Patricia-Ioana Badanoi, Emily Livgrete Blockhaus, Leyla Caliskan, Dilara Coban,

Florentin-Sabin Costache, Elias Dilmenc, Nicole Dulewicz, Uwe-Nathaniel Fischer, Chantal Hengst,

Hanna Hülsmann, Melina Jan, Dennis Hendryk Kaminski, Timur Kiiamov, Lara Kötter,

Can-Luca Kulluk, Johanna Löhr, Emma Lüking, Sarah Lütkebohle, Helen Maroka,

Larissa-Annabell Mische, Anastasia Pavlov, Isabel Schmidt, Stella Schürmeyer, Anastasia Töws,

Stephen Brian Wilkinson

Klasse 10 d (Silke Bartsch, Steffi Ehemann):

Charlotte Eggert, Elisa Feisel, Sophie Goldbecker, Jan Grünewald, Lukas Güth, Maurice Hornberg,

Yunus Kahveci, Annmariya Nishanthan Kannan, Vitali Kasper, Julia Klöters, Mounir Koleta,

Sina Lorenz, Erik Mönnigmann, Jannis Müller, Noelle Naoum, Elias Plaßmann, Stefanie Reimer,

Neele Richter, Elisabeth Rudert, Lutheo Heinrich Schäfer, Tim Singenstroth, Nele Jolie Tiedemann, Eike Ronja Wandelt, Emilia Sophie Wilke

Klasse 10 e (Marie-Christine Strack, Michael Cinar):

Seda Aksur, Ioanna Anastassiadou, Jay Cocks, Leonardo Correia Patinhas, Seedi Dukuray,

Manuel Durmaz, Linus Paul Fortenbacher, Sarah Habraiski, Sargon Hanna, David Hoppmann,

Lukas Horstkötter, Emily Klassen, Waldemar Leimann, Angelina Malki, Angelina Max,

Jana-Lyn Niemand, Jaimy Pape, India Parkes, Daniela Petrosevec, Elisabeth Sesay,

Dafina Shallti, Noel Benett Sommermann, Voldemar Stutz, Sila Üsenmez

Klasse 10 f (Antje Strothmann, Arno Waidmann):

Jana Borrée, Sina-Marie Brosowski, Alexander Dokurnaev, Elmin Drpljanin, Laura Esposito,

Azhar Hajy, Celina Ittermann, Darius Gabriel Iwanek, Annika Korittke,

Nicoletta Kougioumtzidou, Josephine Gina Lauterbach, Cheryl Main, Lion Felix Mlynski,

Shana Nieder, Emely Peters, Juline Heidi Römer, Lilly Rotai, Jean Dean Scheffler,

Manav Wishwa Nath Sidhana, Erik Stange, Gülsah Tatar, Amanuel Yilmaz

Praktikumsklasse (Sabine Hollmann, Isabelle Schulze-Bockholt)

Vanessa Berisha, Ersan Berisha, Jamelia Coskun, Xenia Crisafulli, Philip Exner, Ramadan Gasi,

Justus Hurlbrink, Johannes Irmak, Estefania Kasing, Sadettin Kizmaz, Lennart Kleine,

Noah Labuhn, Elea Matko, Samanta Sajn, Fyn Robin Schierl, Hannah Sophie Strothotte

ABITUR 2020 an der Anne-Frank-Schule

An der Anne-Frank-Schule haben in diesem Jahr 75 Schülerinnen und Schüler die Abiturprüfung bestanden.

Lediglich 16 der 81 Abiturient*innen hatten von der Grundschule eine uneingeschränkte Gymnasialempfehlung bekommen, 12 starteten mit einer Hauptschulempfehlung und 53 mit einer Realschulempfehlung.

Es freuen sich Schulleiter und Vorsitzender des Zentralen Abiturausschusses Jan Rüter und die Oberstufenleiterin Katrin Bokeloh.

Die persönliche Betreuung und Schullaufbahnberatung lag in den Händen der Jahrgangsleiterin Dagmar Klein und der Jahrgangsleiter Nicky Schwartze und Gunar Weykam.

Die Namen der diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten der Anne-Frank-Schule Gütersloh:

Dominik Ademmer, Benjamin Akar, Sevgi Sena Akboga, Katrin Veronika Albert,

Fatima-Zehra Altunbas, Phillip Anastassiadis, Dalida Ayinto, Hailan Barhim, Aleah Bätge,

Madlen Baum, Gina Bembenneck, Franziska Birkemeier, Lotta Bollmann, Jan Bröker,

Yannis Buttchereit, Mariam Chamoun, Yassine Cherid, Noah Das, Aliya Diana de Turck,

Lea-Marie Eickhoff, David Fast, Nicole Faut, Leon Frink, Alina Gemzen, Julia Glitt,

Merle Olivia Grafahrend, Ricarda Gräfin von Schweinitz und Krain Freiin von Kauder,

Aulona Halimi, Matthias Hanna, Bastian Hermbecker, Sarah Heyde, Tom Horstmann,

Jonas Janke, Melanie John, Dylan Jones, Gina Aileen Jürgens, Nabil Khalili,

Sarah Elisabeth Knufinke, Jolina Kretz, Julia Kroneberger, Emily Löhr, Astewan Mahmed,

Nada Mahmoud, Grace Makhoul, Ilona Marouka, Jennifer Melle, Luca Magnus Müller,

Lea Müther, Gina Marie Niewöhner, Adelina Obilchikov, Jason Piper, Nico Placzek,

Merle Antonia Rahmann, Daniel Hung Reilecke, Max Rokitensky, Ben Rosenow, Sandra Rösler, Margit Rudzewski,

Daniel Schidetzky, Fabian Schmitfranz, Verena Schneider,

Robin Alexander Schütz, Beyza Zekiye Sezer, Mattes St. Claire, Karina Stepurko, Laura Tödheide, Mehmet Tokmak,

Neslisah Nazan Türkoğlu, Merve Uz, Fabian Wenner, Nico Witte, Johanna Wolff,

Marcelina-Maria Wróbel, Alessandra Wurg, Jolina Zeuschner

Erfolgreiche Teilnahme am Europäischen Wettbewerb

Auch in diesem Schuljahr gab es wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen, die am Europäischen Wettbewerb teilgenommen haben, der in diesem Jahr unter dem Motto „EUnited – Europa verbindet“ stand. In vielfältigen Beiträgen – Geschichten, künstlerischen und medialen Gestaltungen – setzten sich die Jugendlichen mit verschiedenen Themen rund um das Motto des 67. Wettbewerbs auseinander.

Erfolgreich waren in diesem Jahr vier Schülerinnen aus der gymnasialen Oberstufe. Kira Jolien Biermann, Carla Fode und Katharina Wehmeyer aus der EF erreichten mit einem anschaulichen Erklärvideo, dessen Titel „Europa, werd tolerant“ dem Thema „Körperkult(ur)“ zuzuordnen ist, den zweiten Platz in der Kategorie „Gruppenarbeit“ zum Thema. Ebenfalls den zweiten Preis (Kategorie Einzelarbeit) im Zusammenhang des Themas „Körperkult(ur)“ erreichte Anna Kötter aus der Q1 durch eine beeindruckende Geschichte mit dem Titel „Die Menschlichkeit hört da auf, wo die Perfektion anfängt“.

Da in diesem Jahr die offizielle Preisverleihung aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, würdigten der Schulleiter Jan Rüter, die Sprachenkoordinatorin Beate Hinrichs, die Oberstufenleiterin Katrin Bokeloh sowie die betreuenden Lehrer Fabian Flöper (Einzelpreis) und Erhan Toksözlü die Leistung der Schülerinnen.

Die Schulgemeinde gratuliert den Preisträgerinnen und bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Text: HinB – Foto: BokK

VIRUS-Online: Psycho-Test – Bist du fürs Homeschooling geeignet?

  1. Wie schwer war für dich die Umstellung von der Arbeit in der Schule auf das Homeschooling?
    1. Es lief super, ich hatte null Probleme. (3)
    1. Es hat ein paar Tage gebraucht, bis ich angefangen habe zu arbeiten. (2)
    1. Ich konnte nicht arbeiten, da ich das Gefühl hatte, es seien Ferien. (1)
  2. Wie gut war deine Arbeitsorganisation während des Lockdowns?
    • Welche Arbeit? Hatten wir Aufgaben? (1).
    • Ich habe mich jeden Morgen sofort an die Aufgaben gesetzt und sie zügig erledigt (3).
    • Irgendwie habe ich es geschafft, die Aufgaben zu machen, auch wenn es verdammt schwer war. (2)
  3. Hast du die Deadlines für die Abgabe eingehalten?
    • Ich habe die Ergebnisse immer mehrere Tage vor der Frist abgegeben. (3)
    • Ich habe sie meistens kurzfristig geschickt, aber manchmal auch zu spät. (2)
    • Deadline? Was ist das? (1)
  4. Wie sind für dich die Videokonferenzen verlaufen?
    • Videokonferenzen? Habe ich irgendetwas verpasst? (1)
    • Es lief ganz gut. (2)
    • Ich habe mich immer gefreut, bekannte Menschen zu sehen, und war immer voll dabei. (3)
  5. Fiel es dir leicht, ein neues Thema ohne die Hilfe der Lehrer zu verstehen?
    • Natürlich, das war kein Problem für mich. (3)
    • Es ging so, Gott sei Dank gibt es YouTube. (2)
    • Ich hatte sowieso keine Lust, mich damit zu befassen. (1)
  6. Hast du dich während der Arbeit zu Hause gerne ablenken lassen?
    • Die Verlockung war groß, aber irgendwie ist es mir gelungen zu arbeiten. (2)
    • Ich habe mich nie ablenken lassen. (3)
    • Alles andere war einfach spannender als die Aufgaben. (1)
  7. Wie hast du die lern- und aufgabenfreie Zeit verbracht?
    • Ich bin jeden Tag einen Marathon vom Bett zum Kühlschrank und wieder zurückgerannt. (1)
    • Ich war manchmal draußen, aber nicht wirklich oft. (2)
    • Ich war täglich draußen und bin Fahrrad gefahren, gelaufen etc. (3).
  8. Wie oft warst du zu Hause in Streit verwickelt?
    • Streit kenne ich gar nicht. Bei uns lief alles super. (3)
    • Das kam schon vor, aber nur wegen wichtiger Dinge. (2)
    • Es gab jeden Tag Streit, auch wegen der kleinsten Kleinigkeiten. (1)
  9. Konntest du dich nach dem Lockdown wieder in den normalen Unterricht integrieren?
    • Die ersten Tage fielen mir schwer, danach ging es aber, weil die Lehrer sehr auf uns eingegangen sind. (2)
    • Ich will weiter Coronaferien haben. (1)
    • Damit hatte ich kein Problem. (3)
  10. Wie gut findest du den jetzigen Mix aus Präsenzunterricht und Distanzlernen?
    1. Es ist furchtbar! Ich komme völlig durcheinander und kann mich weder zu Hause noch in der Schule konzentrieren. (1)
    1. Das läuft super, ich kann mich auf jede Art von Unterricht einstellen. (3)
    1. Na ja geht so. Es hätte schlimmer kommen können. (2)

Auswertung

10-16 Punkte: Du brauchst den normalen Alltag und die Kontrolle, um eine tägliche Routine beizubehalten. Sonst nimmst du das Leben auf die leichte Schulter. Denke einfach mal über diese Einstellung nach und versuche dich mehr anzustrengen, denn davon wirst du spätestens im neuen Schuljahr profitieren.

17-23 Punkte: Du kannst sowohl in der Schule als auch zu Hause arbeiten, scheinst aber dennoch Fan eines geregelten Alltags zu sein. Du bist flexibel und belastbar, jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt. Versuche diese goldene Mitte zwischen Arbeit und Leben beizubehalten, dann wirst du den Schulalltag in der Regel gut bewältigen.

24-30 Punkte: Du glänzt sowohl zu Hause als auch in der Schule mit deinen Fähigkeiten und deinem Wissen und kannst dich schnell auf neue Situationen einlassen. Dennoch solltest du dir mehr Freizeit gönnen und dich nicht zu sehr unter Druck setzen.

Text und Foto: Thore Brandau, Q1

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