Erfolgreiche Teilnahme am Europäischen Wettbewerb

Der europäische Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto „Digital EU – and YOU?!“. Teilgenommen haben zehn Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen 6 – 13, die sich in vielfältigen Beiträgen – Geschichten, künstlerischen und medialen Gestaltungen – mit verschiedenen Themen rund um das Motto des 68. Wettbewerbs auseinandersetzten.

Felix Janßen-Müller am Cello.

Alle Beiträge wurden in einer kleinen Feierstunde von den einzelnen Schülerinnen in beeindruckender Weise präsentiert und durch den Schulleiter Jan Rüter, die Europakoordinatorin Beate Hinrichs und die betreuenden Kolleginnen und Kollegen gewürdigt. Den musikalischen Rahmen bildete Felix Janßen-Müller mit den beiden Cellostücken „Suite für Cello Nr. 1 in G-Dur – Prélude“ von Johann Sebastian Bach und  „El cant dels ocells“ von Pablo Casals.

Erfolgreich waren in diesem Jahr die Schülerinnen Vanja Natali Dimitrova (Jg. 9)) mit einer Präsentation zur „Künstlichen Intelligenz“,  Hannah King (Jg. 10) mit einem  Bild zur  „Digital Work Life Balance“, Anna Kötter (Q1) mit einer bildlichen und plastischen Gestaltung im Bereich  „Kreativ in der Krise“ sowie Suzan Jundi mit einer Stickerei zum Thema „Smart City – Smart Village“.

Die Schulgemeinde gratuliert den Preisträgerinnen und bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Die einzelnen Beiträge können mit einem Klick aufgerufen werden:

Vladanlina Sirghi, Jg. 6: Münchhausens neue Kleider

Lana Poonsam, Jg. 6: Mona Lisa 2.0 trifft auf Beethoven 3.0

Vanja Natali Dimitrova, 9C – Künstliche Intelligenz

Hannah King, Jg. 10: Digital Work Life Balance

Charlotte Eggert, EF: Ökobilanz eines Klicks

Sophie Goldbecker, EF: „Was ich nicht weiß…“

Carla Fode und Katharina Wehmeyer, Q1: Kreativ in der Krise

Anna Kötter, Q1: Kreativ in der Krise

Suzan Jundi, Q2: Smart City – Smart Village

Text: Beate Hinrichs

Anne-Frank-Schule erhält Zertifikat „Europaschule“

Die Anne-Frank-Gesamtschule ist neuerdings Europaschule. Daran mitgewirkt haben Beate Hinrichs, Schulleiter Jan Rüter (links) und Fabian Flöper, Arbeitskreismitglied und Lehrer. Foto: Grund

Gütersloh (gg). Die Anne-Frank-Gesamtschule in Gütersloh ist jüngst als Europaschule ausgezeichnet worden. Seit 2015 hat sich ein Arbeitskreis aus Lehrern, einer Schülerin und einer Mutter darum bemüht, die Auszeichnung zu erlangen. Damit ist die Bildungseinrichtung nach der Geschwister-Scholl-Realschule, der Grundschule Nordhorn und dem Städtischen Gymnasium die vierte Europaschule in Gütersloh. Weiter lesen…
Aktuell besuchen 1150 Schüler die Anne-Frank-Schule (AFS). Treibende Kraft für die Zertifizierung war Sprachenkoordinatorin Beate Hinrichs. Nach einer Schulung zum Thema Europaschulen und den damit verbundenen Kriterien stellte die Pädagogin fest, dass die AFS bereits die meisten Anforderungen für eine Europaschule erfüllt: ein erweitertes Fremdsprachenangebot und Projekte, Austauschprogramme sowie Wettbewerbe mit Partnerschulen in Europa. Gemeinsam mit dem aus zwölf Mitgliedern bestehenden Arbeitskreis habe sie ausgelotet, welche Standards im Bereich der interkulturellen Zusammenarbeit erfüllt werden müssen, um das Gütesiegel Europaschule zu erhalten.
So wurden die bestehenden Schulpartnerschaften mit Grudziadz (Polen) und Ramallah (Palästina) vor zwei Jahren in Kooperation mit dem Verler Droste-Haus um eine Partnerschaft im katalanischen Sant Celoni (Barcelona) erweitert. Dazu kamen vermehrt europäische Schulprojekte, Austauschreisen und Auslandspraktika, Teilnahmen am Europatag der Stadt Gütersloh sowie Exkursionen ins europäische Ausland.
Große Anerkennung zollen Beate Hinrichs und Schulleiter Jan Rüter all jenen Lehrerkollegen, die sich in der Vergangenheit gegenseitig in ihren Heimatländern besucht haben. „Zudem haben ein Deutschlehrer aus Spanien sowie eine Kollegin aus Kirgisen bei der AFS hospitiert“, so Beate Hinrichs. Durch einen mehrsprachigen und interkulturellen Schulalltag und die Förderung von interkulturellen Kompetenzen lebe man die Anforderungen einer Europaschule schon deutlich länger.

Im nächsten Schritt soll das Europa-Curriculum, in dem Konzepte über Lehrziele, Unterrichtsinhalte und Lernprozesse zur Vertiefung von europaorientiertem Wissen verankert sind, in allen regulären Fächern Anwendung finden. In der weiteren Planung findet sich zudem eine Beteiligung am „E-Twinning“-Programm der Europäischen Kommission. Das Portal fördert und begleitet europäische Schulpartnerschaften, Weiterbildungsmöglichkeiten für Pädagogen sowie schulische Online-Vernetzungen und Kooperationen. Gern würde man auch mal einen EU-Politiker für eine Diskussion in der Anne-Frank-Schule begrüßen, so Beate Hinrichs.

Die Glocke vom 19. März 2021

Weitere Informationen zur Europaschule: KLICK!

Europäischer Wettbewerb

Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder einige Schülerinnen unserer Schule am 68. Europäischen Wettbewerb, der unter dem Motto „Digital EU – and YOU?!“ stand. Schülerinnen aus verschiedenen Jahrgangsstufen erarbeiteten zu den verschiedenen Unterrubriken bildliche, plastische, musikalische, textliche und mediale Gestaltungen. Die einzelnen Beiträge können mit einem „Klick“ aufgerufen werden.

Vladanlina Sirghi, Jg. 6: Münchhausens neue Kleider

Lana Poonsam, Jg. 6: Mona Lisa 2.0 trifft auf Beethoven 3.0

Vanja Natali Dimitrova, 9C – Künstliche Intelligenz

Hannah King, Jg. 10: Digital Work Life Balance

Charlotte Eggert, EF: Ökobilanz eines Klicks

Sophie Goldbecker, EF: „Was ich nicht weiß…“

Carla Fode und Katharina Wehmeyer, Q1: Kreativ in der Krise

Anna Kötter, Q1: Kreativ in der Krise

Suzan Jundi, Q2: Smart City – Smart Village

Erfolgreiche Teilnahme am Europäischen Wettbewerb

Auch in diesem Schuljahr gab es wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen, die am Europäischen Wettbewerb teilgenommen haben, der in diesem Jahr unter dem Motto „EUnited – Europa verbindet“ stand. In vielfältigen Beiträgen – Geschichten, künstlerischen und medialen Gestaltungen – setzten sich die Jugendlichen mit verschiedenen Themen rund um das Motto des 67. Wettbewerbs auseinander.

Erfolgreich waren in diesem Jahr vier Schülerinnen aus der gymnasialen Oberstufe. Kira Jolien Biermann, Carla Fode und Katharina Wehmeyer aus der EF erreichten mit einem anschaulichen Erklärvideo, dessen Titel „Europa, werd tolerant“ dem Thema „Körperkult(ur)“ zuzuordnen ist, den zweiten Platz in der Kategorie „Gruppenarbeit“ zum Thema. Ebenfalls den zweiten Preis (Kategorie Einzelarbeit) im Zusammenhang des Themas „Körperkult(ur)“ erreichte Anna Kötter aus der Q1 durch eine beeindruckende Geschichte mit dem Titel „Die Menschlichkeit hört da auf, wo die Perfektion anfängt“.

Da in diesem Jahr die offizielle Preisverleihung aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, würdigten der Schulleiter Jan Rüter, die Sprachenkoordinatorin Beate Hinrichs, die Oberstufenleiterin Katrin Bokeloh sowie die betreuenden Lehrer Fabian Flöper (Einzelpreis) und Erhan Toksözlü die Leistung der Schülerinnen.

Die Schulgemeinde gratuliert den Preisträgerinnen und bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Text: HinB – Foto: BokK

Katalanische und deutsche Jugendliche möchten gemeinsam Verantwortung übernehmen

„Verantwortung für mich, dich und Europa“ war das Thema des diesjährigen deutsch-katalanischen Jugendbegegungungsprojektes des Droste-Hauses in Verl. Zu diesem Thema haben sich 15 Schüler*innen der Anne-Frank Gesamtschule aus Gütersloh bereits am  12. Februar 2020 haben mit der Lehrerin Oksan Singil und der pädagogischen Mitarbeiterin des Droste-Hauses Anne Schulte für den ersten Teil des Projektes auf den Weg nach Sant Celoni in Spanien gemacht.

Bei der ersten Begegnung in Katalonien haben sich die katalanischen und deutschen Jugendlichen mit der Frage auseinandergesetzt, in welchen Bereichen sie als Jugendliche Verantwortung übernehmen können. Dabei haben die deutschen Jugendlichen gemerkt, dass Traditionen und Bräuche in Katalonien immer noch eine sehr wichtige Rolle spielen und durften zwei davon selbst einmal ausprobieren und erleben: Den Ball des Gitanes, einem katalanischen Volkstanz, der sich in jedem Dorf z.B. in der Ausführung und in den Trachten unterscheidet und die Festumzüge mit den populären Figuren der Gigantes  und Cabezudos. Die Jugendlichen haben dazu die Werkstatt Sarandaca in Granollers besucht, in der in alter Familientradition die riesigen Figuren für die Umzüge hergestellt werden und durften anschließend einen eigenen kleinen Straßenumzug nachspielen.

Ein weiteres Highlight im Programm war der Besuch der Kooperative „La Fageda“ in der Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten. In dem nicht kommerziellen Betrieb werden Milchprodukte und Marmeladen hergestellt unter dem Einsatz innovativer Methoden, wie z.B. Klassische Musik und Massagerollen für die Kühe während des Melkens. 

Während des Aufenthaltes in Spanien haben die Jugendlichen aus dem Kreis Gütersloh in Gastfamilien in kleinen Städten in und um Sant Celoni in der Nähe von Barcelona am Fuße des landschaftliches wunderschönen Gebirges Montseny verbracht und dort die Gelegenheit bekommen, tolle Einblicke in den authentischen Familienalltag, die Traditionen und die Essgewohnheiten der Katalanen zu bekommen und natürlich die Gelegenheit, sich von der herzlichen Gastfreundschaft der Katalanen selbst zu überzeugen.

Als Zeichen der Freundschaft und auch als Ausgleich des ökologischen Fußabdrucks haben die Jugendlichen gemeinsam mit den Gastfamilien einen Baum und verschiedene Blumen im Garten der Schule Institut Baix Montseny gepflanzt. Die Jugendlichen möchten aktuell in Zeiten von Fridays For Future natürlich insbesondere im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes Verantwortung übernehmen und haben gemerkt, dass das Wissen über einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen in den beiden Ländern derzeit noch sehr unterschiedlich ist.

Mit der Europäischen Praktikumsbörse ins Ausland

Erstmals absolvieren Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule ein Auslandspraktikum

Gütersloh (gpr). Nicht nur für die Schüler eine ganz neue Erfahrung, auch für die Anne-Frank-Gesamtschule: Zum ersten Mal waren jetzt zwei Oberstufenschüler für ein Praktikum im europäischen Ausland. Mit Unterstützung durch die Europäische Praktikumsbörse, ein Projekt der Stadt Gütersloh, und durch eine Förderung der Osthushenrich-Stiftung absolvierten Celine Waschke und Finn Auf der Heide von der Anne-Frank-Gesamtschule ihre Berufsorientierungspraktika im englischen Preston beziehungsweise in Grudziądz (Graudenz) in Polen.

Für Celine Waschke und Finn Auf der Heide stand schnell fest: Das Praktikum im Rahmen der Berufsorientierung der Q1-Stufe sollte ihnen nicht nur zur beruflichen Erfahrung verhelfen, sondern ihnen auch Einblicke in eine andere Kultur ermöglichen. So entschieden sich die beiden Oberstufenschüler dazu, für eine Woche im Oktober im Ausland zu arbeiten. Für Celine Waschke ging es ins englische Preston: Kundenbetreuung im Kontaktcenter, Kommissionieren in der Lagerlogistik und Beratung im Direktverkauf – das Praktikum bot ihr viel Abwechslung. Nicht nur am Schreibtisch, sondern aktiv mittendrin im mittelständischen Unternehmen für Ersatzteile, ergaben sich für die Gütersloher Schülerin ganz besondere Erfahrungen. Und auch im persönlichen Austausch mit den Kollegen konnte Celine Waschke viel über Land und Leute lernen. Dabei war der Gütersloherin die Stadt Preston nicht unbekannt, denn ihre Mutter kommt gebürtig dort her. Für ihre berufliche Zukunft kann Celine einiges aus ihrem Praktikum für sich mitnehmen. Sie möchte einen Job, bei dem sie nicht nur am Schreibtisch sitzt: „Mir hat die Abwechslung während des Praktikums gefallen“, sagt sie.

Mitschüler Finn Auf der Heide wechselte in seinem Praktikum von der Schülerperspektive in die Lehrerrolle. Am 3. Lyzeum Johannes Paul II, einer weiterführende Schule in der Gütersloher Partnerstadt Grudziądz, lernte er als Aushilfslehrer das polnische Schulsystem kennen. Im Deutsch- und im Englischunterricht half er beim Korrigieren von Tests und Hausaufgaben, unterstützte bei Grammatikübungen und durfte sogar eigenen Unterricht erteilen. Einige der Schüler und Lehrer kannte Finn Auf der Heide bereits durch zwei Schüleraustausche zwischen der Anne-Frank-Schule und ihrer polnischen Partnerschule. So wohnte er wieder bei seiner ehemaligen Gastfamilie und konnte die bestehenden Kontakte und Freundschaften vertiefen. Auch die polnische Sprachbarriere war kein Problem: „Wenn es mit Deutsch und Englisch nicht geklappt hat, haben wir andere Wege der Kommunikation gefunden“, erklärt er. Ob in Richtung Lehramtsstudium gehen will, da ist er sich noch nicht sicher, aber das Praktikum hat ihm einen guten ersten Eindruck vermittelt. Und zunächst steht für ihn und Celina Waschke im nächsten Schuljahr die Vorbereitung auf das Abitur an.

Celine Waschke und Finn auf der Heide

Auch Schulleiter Jan Rüter zeigte sich begeistert von dem mutigen Schritt der beiden Schüler, Berufserfahrung im Ausland zu sammeln. „Da wir uns aktuell im Zertifizierungsverfahren zur Europaschule befinden, freuen wir uns sehr über die tolle Kooperation und die Förderung durch die Stadt Gütersloh und die Osthushenrich-Stiftung“, so Rüter. „Wir als Schule unterstützen es und freuen uns, wenn sich künftig weitere Schüler für ein Praktikum im Ausland entscheiden.“

Weitere Informationen für  die Teilnahme an der Europäischen Praktikumsbörse sowie zur Förderung von Gruppenreisen unter dem Motto „Übergang Schule-Beruf“ in Güterslohs Partnerstädte gibt es unter: www.guetersloh.de 

Freuen sich über eine gelungene Premiere der ersten Auslandspraktika: (v.l.) Jörg Möllenbrock (Projektleiter „Europäische Praktikumsbörse“, Stadt Gütersloh), Celine Waschke, Beate Hinrichs (Sprachenkoordinatorin, Anne-Frank-Gesamtschule), Finn Auf der Heide und Jan Rüter (Schulleiter der Anne-Frank-Gesamtschule).

Text: Isabel Rüschoff, Stadt Gütersloh, Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit

Fotos: FlöF

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