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Interview mit Arbnora Seferi-Qengaj (Respect-Coach) (Schüler*innenzeitung VIRUS)

Name: Arbnora Seferi-Qengaj

Als was arbeiten sie an unserer Schule?

Als Respect-Coach

Lieblingsfach und Hassfach als Schülerin?

Lieblingsfach:

Kunst

Hassfach:

Mathe … ohne Worte

Wenn sie ein Tier wären, welches wären Sie und warum?

Ich wäre ein Reh, weil ich sanftmütig bin und Kraft in der Natur tanke.

Wollten Sie schon immer Respect-Coach werden und seit wann üben Sie diesen Beruf aus?

Das Programm gibt es erst seit 2018 und ich kannte es vorher gar nicht. Ich habe die Stellenausschreibung gesehen und mich direkt darauf beworben. Und jetzt bin ich seit Januar Respect-Coach.

Worum geht es bei dem Programm „Respect-Coaches“ und warum haben Sie sich entschieden an unserer Schule zu arbeiten?

Es ist an den Jugendmigrationsdienst der Diakonie GT angebunden und es werden Projekte an Schulen angeboten. Schon vor meiner Einstellung hatten meine Kolleginnen des JMDs eine Kooperation mit der AFS geschlossen, in der festgehalten ist, dass ein Respekt Coach bis zum Ende des Jahres an der AFS viele Projekte anbieten kann. So bin ich an diese Schule gekommen. Wenn das Jahr vorbei ist, setzen wir uns mit der Schulleitung zusammen und dann wird entschieden, ob die Angebote gut zu der Schule passen und das Projekt verlängert werden kann.

Welche Projekte haben Sie durchgeführt?

Gleich zu Beginn habe ich eine Spendenaktion für die Ukraine organisiert. Außerdem gab es einen Workshop mit einem externen Träger. Ein Rapper aus Hannover ist nach GT gekommen, um die Themen Mobbing und Diskriminierung mit den Schüler*innen zu behandeln. Und am SV-Tag konnte ich acht Workshops zum Thema Courage ins Boot holen.

Welches Erlebnis hat Ihnen in Ihrem Beruf am besten gefallen?

Ich bin ja noch nicht so lange da, aber das schönste Erlebnis war die Friedensaktion auf dem Schulhof, bei der die gesamte Schulgemeinde beteiligt war. Sie war herzerwärmend.

Was würden Sie gerne in der Schule verändern?

Eine Schule für alle wäre schön, bei der keine Schülerin/kein Schüler Angst haben muss ausgeschlossen zu werden.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Frieden auf der Welt und ganze viele spannende Projekte an der Schule.

Das Interview führte Vladalina Sirghi, 7D.

Interview mit zwei ukrainischen Schülerinnen (Schüler*innenzeitung VIRUS)

Seit April sind einige ukrainische Kinder und Jugendliche bei uns an der Schule. Wir in der Virus-Redaktion haben uns gefragt, wie es den Schüler*innen an unserer Schule geht und wie es ihnen in Gütersloh gefällt. Das Interview wurde mit dem Handy aufgenommen und von der Virus-Redaktion aus dem Englischen, Ukrainischen und Russischen übersetzt.

Die beiden Mädchen, die wir interviewt haben, heißen Mariia und Kseniia und sind 16 Jahre alt. Uns freut es sehr, dass sie sich getraut haben dieses Interview mit uns zu führen!

Redakteurin: Hallo Mariia, hallo Kseniia, zunächst interessiert uns, wann ihr denn nach Gütersloh gekommen seid?

Mariia:           Ich denke, dass es der 15. März war.

Kseniia:          Bei mir war es auch der 15. März.

Redakteurin: Und welche Unterschiede seht ihr zwischen der deutschen Schule und der     ukrainischen?

Mariia:           Ich finde, dass die Anne-Frank-Schule größer ist als meine Schule in der Ukraine. Im letzten Jahr bin ich außerdem gar nicht zur Schule gegangen, da ich privaten online Unterricht hatte, also von zu Hause aus unterrichtet wurde. Insgesamt ist alles ziemlich anders, als es hier ist!

Kseniia:           Deutsche Schulen sind um einiges größer als die ukrainischen. Und die Art und Weise des Unterrichts und der Wissensvermittlung sind anders, irgendwie einfacher. Nach meinem Eindruck ist auch die Bildung hier besser – eine Art höherer Standard. Mich hat es auch gewundert, dass man 13 Jahre zur Schule gehen kann. In der Ukraine lernt man bis zur elften Klasse. Im Großen und Ganzen gefällt mir die AFS sehr. Sie ist groß, alles ist komfortabel und die Lehrer sind sehr nett.

Redakteurin: Und was hat euch am meisten überrascht hier in Deutschland?

Mariia:         Mhh, ich weiß nicht… Vielleicht, dass hier viel mehr Menschen Englisch sprechen können.

Kseniia:        Ich finde hier alles neu und interessant.

Redakteurin: Habt ihr ein deutsches Lieblingsessen?

Mariia:           Ich habe noch nicht wirklich deutsches Essen probiert, aber was ist denn ein typisch deutsches Gericht?

Redakteurin: Zum Beispiel die Currywurst mit Pommes.

Mariia:           Ahh, das habe ich noch nicht probiert.

Kseniia:          Um ehrlich zu sein, habe ich auch noch kein deutsches Essen probiert. Nur einmal habe ich Würstchen probiert und sie sind sehr lecker. Mir haben sie sehr gefallen.

Redakteurin: Unsere letzte Frage ist, ob euch Gütersloh und seine Umgebung gefällt?

Mariia:           Ja schon, aber meine Stadt in der Ukraine ist so viel größer. Das ist ungewöhnlich. Aber, ich mag die Architektur hier sehr gerne. Auch ist Gütersloh nicht so voll von Menschen.

Kseniia:          Ja, obwohl die Stadt so klein ist, ist sie doch sehr angenehm. Wenn ich rausgehe, ist alles in der Nähe und das ist sehr bequem. In der Ukraine leben wir in einer Großstadt, in einer Millionenstadt, aber hier ist es auch schön.

Redakteurin: Vielen Dank für das Interview!

Mariia, Kseniia:    Gerne!

Das Interview wurde von Aurora Sofia Aronica, 10D, Laurine Emilie Radtke, 10D, Alexandra Wlasnew, EF und Vladalina Sirghi, 7D geführt. Die interviewten Mädchen heißen: Kseniia Potylitsyna, 10E und Mariia Proskura, 10C.

Interview mit den Peer Guides der Anne-Frank-Ausstellung (Schüler*innenzeitung VIRUS)

Melissa Sagir, Maria-Alexandra Sirghi, Giovanna Aronica und Sophie Steinmeier als Peer-Guides.


Vom 11. Mai bis 10. Juni 2022 war die Wanderausstellung „Deine Anne – Ein Mädchen schreibt Geschichte“ zu Gast an unserer Schule. In der Ausstellung erzählen große Bildwände von Annes Leben und ihrer Zeit während des Nationalsozialismus. Eine Besonderheit der Ausstellung war die Begleitung durch Peer Guides. Diese wurden innerhalb von zwei Tagen ausgebildet und begleiteten die Besucher durch die Ausstellung. Themen wie Antisemitismus, Rassismus und verschiedene Arten von Diskriminierung standen im Vordergrund.

  • Was hat dir bei der Begleitung der Besucher*innen am meisten gefallen?

Melissa: Als Peer Guide hat mir besonders gefallen, auf die Themen Antisemitismus und Rassismus aufmerksam zu machen, da einige Gäste mit den Begriffen nicht viel anfangen konnten. Auch fand ich es gut, den Besucher*innen mitzugeben, dass es unterschiedliche Möglichkeiten des zivilgesellschaftlichen Engagements gibt.

Maria-Alexandra: Am besten gefallen haben mir die Reaktionen von jüngeren Besucher*innen, die sich noch nie konkret mit der Geschichte Jüd*innen beschäftigt haben und durch die Ausstellung so neue Fakten erfahren haben. Bei den älteren Gästen fand ich die Gespräche sehr spannend, da einige von ihren eigenen Erfahrungen erzählt haben.

Sophie: Am besten hat mir gefallen, dass ich vielen jungen Besucher*innen die Themen der Ausstellung näher bringen konnte. Trotz der thematischen Vielfalt konnte ich jedes Thema in Beziehung zu den anderen setzen.

  • Welche Erfahrung ging dir am meisten zu Herzen?

Melissa: Die Erfahrungen von Jugendlichen, die selbst Diskriminierung und Mobbing erleiden mussten. Ich erinnere mich besonders an einen Schüler, der uns erzählte, dass er in der Grundschule wegen seiner Hautfarbe ausgegrenzt wurde und sich damals wünschte, so wie die anderen auszusehen, um toleriert und akzeptiert zu werden.

Maria-Alexandra: Das Gefühl, Wissen zu vermitteln, war für mich eindeutig sehr prägend und schön. Aber ich hatte auch eine Führung mit Senior*innen, die ich nie vergessen werde, da ich durch ihre Erfahrungen auch selbst vieles bei der Begleitung gelernt habe.

Sophie: Alle Gruppen, die ich begleiten durfte, waren mir gegenüber sehr offen und haben mir viel erzählt. Bewundernswert fand ich, wie gut sich die jungen Besucher*innen in Anne Frank bzw. in andere Personen hineinversetzen können und wie viel sie über sie erzählen können.

  • Welches Thema der Anne-Frank Ausstellung war für dich am spannendsten zu begleiten?

Melissa: Besonders spannend fand ich das Modul 10 – „Wen schließe ich aus?“. Das Modul thematisiert Diskriminierungen damals und heute, erklärt, wie Diskriminierung stattfindet und welche Rollen wir in diskriminierenden Situationen einnehmen können. Oft sind den Schüler*innen die Gegenwartsbezüge der Ausstellung nicht bewusst und sie stellen sich die Frage, was das eigentlich mit heute zu tun habe, da es doch so lange her sei.

Maria-Alexandra: Es ist recht schwer, sich für ein Thema zu entscheiden, denn alle bauen strukturell aufeinander auf. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich das Modul zu der Zeit nach dem Überfall Deutschlands auf die Niederlande und die Umsetzung der antijüdischen Maßnahmen immer wieder begleiten wollen.

Sophie: Um ehrlich zu sein, fand ich jedes Thema unglaublich spannend, denn alle waren auf ihre Art und Weise faszinierend.  Jede Gruppe hatte unterschiedliche Gedankengänge zu den einzelnen Themen.

  • Was nimmst du für die Zukunft mit, nachdem du jetzt ein Monat aktiv als Peer Guide tätig warst?

Melissa: Ich nehme mit, dass es viele Möglichkeiten gibt, gegen alle Formen von Diskriminierung aktiv vorzugehen. Alle können einen Beitrag zu einer gewaltfreien, demokratischen Gesellschaft leisten. Während der Ausstellung wurde mir bewusst, dass jeder Mensch bei sich selbst anfangen muss, um die Welt zu verbessern. Es ist wichtig, als ersten Schritt das eigene Handeln zu betrachten, um dann mit wenig Aufwand viel zu verändern.

Virus-Redakteurin: „Wie wunderbar ist es, dass niemand einen Moment warten muss, bevor er anfängt, die Welt zu verbessern.“ (Zitat: Anne Frank, Tagebuch)

Maria-Alexandra: Nach einem Monat habe ich selbst gelernt, dass die Menschen sehr unterschiedlich sind und dass gewisse Themen auf unterschiedliche Weise angesprochen werden sollten. Zugleich würde ich weiterhin über Themen wie Ausgrenzung aller Art sprechen wollen und das Wissen, welches ich in der Zeit erlangt habe, vermitteln wollen. Ich schätze die Menschen in meinem Umfeld mehr und würde mich weiter für Gerechtigkeit einsetzen wollen.

Sophie: Ich denke, ich nehme mit, dass wir alle, auf irgendeine Art und Weise die Welt verändern können. Wir müssen nur an das Gute in den Menschen glauben, wie Anne einst auch. Ich nehme all die Erfahrungen von den Besucher*innen, die Gespräche und die Gedankengänge mit, denn sie werden mir bestimmt in der einen oder anderen Situation weiterhelfen, die mir noch in meinem Leben bevorsteht.

Interviewerin: Giovanna Aronica, Jg. 11
Teilnehmerinnen: Sophie Steinmeier, Maria-Alexandra Sirghi, Melissa Sagir, Jg. 11

Perspektiven – Fotografiekurs (Literatur/Medien)

Foto: Noel Toma

In der Q 1 unserer Oberstufe bieten wir traditionell einen Kurs „Literatur/Medien -analoge Fotografie“ an. Wie schon im Vorjahr konnten wir jedoch unter den Corona-Bedingungen in diesem Schuljahr 2021/22 die engen Räumlichkeiten des Fotolabors nicht nutzen und mussten digital fotografieren.

Foto: Alexander Rodschenko

Der Kurs begann mit der Auseinandersetzung mit Werken bekannter Fotokünstler, die ein breites Spektrum der modernen und historischen Fotografie abdecken. In dieser Phase schärften die Teilnehmer ihren Blick für die künstlerische Gestaltung von Fotos und entwickelten ein Qualitätsbewusstsein für gute Fotos.

Foto: Sebastiao Salgado

Die inhaltliche und gestalterische Breite der im Kurs besprochenen Fotos brachte die Teilnehmer auf eine Fülle an Ideen für die eigene Praxis, machte es aber ausgesprochen schwierig, sich auf ein gemeinsames Thema zu verständigen.
Ein Begriff tauchte immer wieder auf: Perspektive / Perspektiven hatten wir bei der Betrachtung verschiedener Künstler immer wieder diskutiert: A. Rodschenko, D. Hockney, A. Gursky, S. Salgado u.v.a.m.

Perspektive meint zunächst einmal den Blickwinkel des Betrachters auf ein beobachtetes, gemaltes, fotografiertes Objekt, eine Landschaft, …….

„Perspektive (von lateinisch perspicere, hindurchsehen, hindurchblicken‘) bezeichnet die räumlichen, insbesondere linearen Verhältnisse von Objekten im Raum: das Abstandsverhältnis von Objekten im Raum in Bezug auf den Standort des Betrachters. Damit ist die Perspektive stets an den Ort des Betrachters gebunden und kann nur durch Veränderung der Orte der Objekte und des Betrachters im Raum verändert werden.“ (Wikipedia)

Foto: Andreas Gursky

Schnell wurde der Begriff erweitert im Sinne des philosophischen Perspektivismus, der die Wirklichkeit abhängig von Standpunkt, Befindlichkeit, Lebensbedingungen, Gewohnheiten, Erfahrungen, Gefühlen, Herkunft, Alter, kognitiver Entwicklung, Gedanken, Wissensstand, Bildung, Gesundheit, Werten und Normen, kulturellem Hintergrund, … des betrachtenden Individuums sieht.

Foto: David Hockney

In der praktischen Umsetzung des gewählten Themas tendierten dann viele Schüler*innen dazu, alltägliche und banale Objekte der physischen Welt so zu fotografieren, dass sie uns neu, ungewohnt und manchmal fast abstrakt erscheinen.

Foto: Laszlo Moholy-Nagy

Text: WeyG

Einen Ausschnitt der Schüler*innen-Ergebnisse bekommen Sie mit einem Klick auf die Namen.

Praktikumsausstellung einmal anders

Nach den Osterferien haben unsere Schüler*innen des neunten Jahrgangs ihr Praktikum absolviert und währenddessen viele interessante und spannende Eindrücke erlebt. Diese haben sie in den Nachbereitungstagen erstmals in digitaler Form zusammengestellt.

Viel Spaß beim Hören, Schauen, …

Katharina Heikel

Mila und Celina stellen den Beruf von Anwält*innen vor.

Die Präsentationen der Schüler*innen in einer Bildergalerie:

An der Anne-Frank-Gesamtschule haben in diesem Jahr 54 Schülerinnen und Schüler die Abiturprüfung bestanden

Es freuen sich Schulleiter und Vorsitzender des Zentralen Abiturausschusses Jan Rüter und die Oberstufenleiterin Katrin Bokeloh.

Die persönliche Betreuung und Schullaufbahnberatung lag in den Händen der Jahrgangsleiterin Ina Janßen-Müller und des Jahrgangsleiters Erhan Toksözlü.

Die Namen der diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten:

Martin Peter Albert, Lucia-Hope Bajohr, Felix Bamberger, Marie-Sophie Born, Sebastian Braun, Jennifer Brunstein, Ava Rose Cohen, Thies Consbruch, Milad Darweesh, Linda Demirel, Alexander Deppe, Nele Dietrich, Julia Esterle, Carla Fode, Jason Emanuel Genuit, David Gromek, Athro Hanna, Samira Hujer, Günel Isazade, Lea Kilic, Felicia Kobsik, Anna Kötter, Sarah Kowalski, Gerrit Kramer, Angelina Sophie Laskowski, Stefan Marouka, Eva Plaßmann, Majken-Sophia Prinz, Ann-Kristin Radtke, Jessica Reimer, Lisa Marie Rinne, Danielle Rossitto, Fabio Saalfeld, Lara-Elisah Saglam, Mohamed Salheen, Dennie Scharton, Emilia Scheppeit, Katharina Schröder, Vasvija Suljić, Sara Jasmin Tiemann, Jennifer Tomaka, Mateo Tomić, Julia Unruh, Eduard Völker, Katharina Wehmeyer, Sebastian Wixforth, Nadja Wollner, Emily Lara Zimmermann

CABISINO – 13 Jahre um jeden Punkt gepokert

Unter dem Motto „CABISINO – 13 Jahre um jeden Punkt gepokert“ haben in diesem Jahr 54 Schüler*innen erfolgreich ihr Abitur bestanden. Um eines musste der diesjährige Abiturjahrgang jedoch nicht pokern: eine feierliche Zeugnisübergabe zusammen mit Familie und Freunden. Nachdem die Entlassfeier in den letzten beiden Jahren ausfallen oder nur in eingeschränkter Form stattfinden konnte, versammelten sich in diesem Jahr wieder Verwandte und Freunde im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule, um den erfolgreich bestandenen Schulabschluss zu würdigen und zu feiern.

Stellvertretende Schulleiterin Gudrun Hönemann und Oberstufenleiterin Katrin Bokeloh beglückwünschten die Abiturient*innen zu ihren Leistungen in ihrer Begrüßungsrede. Angelehnt an das Abi-Motto CABISINO, verglichen sie die Absolvent*innen mit Spieler*innen eines Spiels und betonten besonders die Herausforderung und die Verluste, die der Jahrgang aufgrund der Coronapandemie einstecken musste.

Als städtischer Vertreter sprach Tim Neubauer seine Gratulation und Zukunftswünsche aus. Die Elternschaft wurde durch Vicky Maixner vertreten. Sie erinnerte die Schüler*innen an die bevorstehenden Pflichten, die auf sie warten würden, machte ihnen aber auch klar, dass sie ihr Leben genießen sollten und überreichte ihnen „The ABCs of Life“ als eine Art Anleitung für das Leben.

Julia Esterle und Linda Demirel ließen in ihrer Rede die letzten drei Jahre Revue passieren und stellten fest, dass, obwohl sie und ihre Mitschüler*innen drei Jahre von ihrem „treusten Freund, dem Corona-Virus“ begleitet worden wären und mit vielen Einschränkungen und Hürden zu kämpfen gehabt hätten, sie „mit 1,5 Metern Abstand die besten Abiturienten“ seien. Daran anknüpfend dankten Julia und Linda im Namen des Jahrgangs allen Lehrkräften für die „ganzen Nerven und die Mühe“, die sie aufgebracht hätten. Ein besonderer Dank ging an die Jahrgangsstufenleiterin Ina Janßen-Müller, den Jahrgangsstufenleiter Erhan Toksözlü und an Oberstufenleiterin Katrin Bokeloh.

Auch die Jahrgangsbetreuerin und der Jahrgangsbetreuer schwelgten in ihrer Rede in Erinnerungen an die häufig Nerven strapazierenden Ereignisse der letzten drei Jahre und wünschten sich, dass sie mehr Zeit zusammen als Jahrgang hätten verbringen können. Trotzdem seien alle Schüler*innen ihnen ans Herz gewachsen und sie seien stolz darauf, dass sie ihren Weg gegangen seien. Beide haben große Erwartungen an die Abiturient*innen, denn sie stellten scherzhaft klar, dass, falls einer von ihnen einen Nobelpreis gewinnen sollte, sie in der Dankesrede erwähnt werden möchten.

Die besten Notendurchschnitte des Jahrgangs erreichten Anna Kötter, Carla Fode und Sebastian Wixforth. Anna Kötter wurde außerdem für ihr soziales Engagement in der Schule geehrt.

Traditionell begleitete in diesem Jahr wieder die Big Band unter der Leitung von Gudrun Pollmeier die Veranstaltung.

Alle Abiturient*innen freuten sich, ihr Abiturzeugnis endlich in den Händen halten zu können und dass sie dieses Ereignis wieder zusammen mit Familie und Freunden erleben konnten.

Text: Anna Kötter
Fotos: Mark Graff