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Stell dir vor, du musst mit deiner Mutter zu einem für dich fremden Mann in einen fremden Ort ziehen.  Dein neues Zuhause liegt irgendwo am Wald, aber du weißt nicht so wirklich, wo du bist.

So beginnt die Geschichte der 13-jährigen Ofelia aus dem Roman „Das Labyrinth des Fauns“  von Cornelia Funke, die mit ihrer hochschwangeren Mutter zu ihrem Stiefvater zieht und nur etwas Kleidung und einige ihrer  Lieblingsbücher mitnimmt.  Der Ort, an dem sie jetzt wohnt, ist etwas Besonderes.

Foto: Alexandra Wlasnew

Denn seit mehreren Jahrhunderten suchen die Königin und der König eines unterirdischen Reiches vergebens nach ihrer Tochter. Niemand weiß davon bis auf einige Wesen aus dem unterirdischen Reich, die bei der Suche helfen. Hierbei stoßen sie auf Ofelia und haben große Hoffnung, dass das Mädchen die verlorene Prinzessin ist.

Daher muss Ofelia drei Aufgaben bestehen, um zu beweisen, dass sie die verlorene Tochter des Königspaares ist.

Wird sie es schaffen? Das findest du heraus, wenn du das Buch liest.

Das Buch basiert auf dem Film „Pans Labyrinth“ und ist geeignet für Fans eher düsterer Fantasybücher.

Ich würde dieses Buch allerdings nicht für jüngere Leser empfehlen, da es in manchen Passagen recht brutal ist.

Alexandra Wlasnew, Jg. 10